Die KI in uns

Wenn wir uns vergegenwärtigen woher der Ursprung unserer heutigen KI’s, AI’s, Chatbots, Text-to-Image Converter, Sprachassistenten usw. kommt, technisch gesehen, dann kommen wir nicht um den Punkt umhin, dass wir eine Eigenschaft unserer Neuronen kopiert haben. Und hoffen, dass da niemand einen Patentschutz drauf hat (kleiner Witz am Rande).

Bevor ich weiter spekuliere, über Neuronen, die Geschichte der künstlichen neuronalen Netzwerke (der Name sagt schon alles) und alles weitere, was naturwissenschaftlicher Natur ist, könnt ihr euch über das Netz noch bestens im Detail informieren. Ich mache hier keine Doktorarbeit.

Schon seit den 1940er Jahren, seit man grob erkannt hatte, was Neuronen machen, es kommt was rein, es geht was raus und es gibt eine Gesetzmässigkeit, heute als Aktivierungsfunktion im KI Bereich bekannt, wurde über entsprechende Möglichkeiten diskutiert. Es erfordert jedoch eine Zivilisation mit einer entsprechenden technischen Leistungfähigkeiten um von Spekulationen zu testbaren und verwendbaren Ergebnissen zu kommen.

Die Wetware war schon lange bekannt, aber die Möglichkeiten lagen in weiter Ferne. Das System ist bestechend simpel und hat hervorragende Informatik-Eigenschaften. Eine Reihe von n Inputs wird in ein digitales 0 oder 1 verwandelt. Mithilfe eines relativ simplen Schwellwertes und einer, weit weniger simplen, Aktivierungsfunktion.

Welcher Informatiker hatte da widerstehen können?

Klar, es war ja nicht wirklich was Neues. Summe und dann wenn-dann-oder. Aber der Kontext war neu und die Verwendung. In einem Netzwerk, dass von Wellen durchspült wird, die mal in der einen wie auch der anderen Richtung anbranden. Poetisch ausgedrückt. Backpropagation ist der Begriff, nach dem ihr, in diesem Zusammenhang suchen müsstet.

Und es fehlte an Leistungsfähigkeit. Rund 86 Milliarden Nervenzellen, und da betrachten wir nur das Gehirn, nicht das gesamte neuronale Netzwerk über das ein Mensch verfügt, übertraf lange die Möglichkeiten der IT. Bis zur Entwicklung von Spielen, Grafikkarten und Physik-Simulationen.

Interessanterweise hatten Grafikkarten ein ähnliches Problem wie neuronalen Zellen, ein riesiger, dynamischer, Input und für eine Position konnte nur jeweils ein Pixel dargestellt werden auf der Matrix, die der Bildschirm vorgab. 3D musste in eine plane Oberfläche umgerechnet werden.

Findige, mit Phyton gewappnete, Wissenschaftler machten sich auf den Weg und entdeckten, wie sich, angesichts der neuen Möglichkeiten, Tensoren auch in der IT, mithilfe von Grafikkarten, besser und schneller berechnen liessen. Denn immer noch war die Masse das Problem, was man auch an den heutigen Energiekosten einer KI ablesen kann. TensorFlow war geboren.

Ab diesem Zeitpunkt war die Eigendynamik nicht mehr zu stoppen. Man kann Pandora’s Büchse nur öffnen, aber nicht schliessen.

Und das Moor’sche Gesetz gilt weiterhin. Exponentielle Entwicklung entzieht sich meist dem menschlichen Verständnis, weswegen der König irgendwo in Indien auch damals fröhlich zustimmte, bei der Geschichte mit dem Schachbrett und dem Reiskorn, welches sich, pro Schachfeld, exponentiell vervielfältigt.

Also mal ehrlich, die Anzahl der Felder auf dem Schachfeld ist extrem begrenzt (Spoiler: 64) und klein, im Verhältnis zu den existierenden Partikeln in diesem unserem Universum.

Zurück zum Punkt nach Ausschweifungen historischer Art. Wir haben also etwas in der Funktionsweise unseres Gehirns gefunden, das IT-kompatibel war und, vorausgesetzt, man hatte die Leistung, auch sehr effizient in Mustererkennung.

Was eigentlich niemanden hätte verwundern dürfen, der sich mit der Entwicklung von Leben beschäftigt. Ich überspringe jetzt den Punkt, wie kommen wir zu einer Zelle und lande direkt bei den ersten, simplen Zellverbund-Lebensformen. Nicht das ich das Pantoffeltierchen schmälern wollte, geniale Mechanismen für eine Riesenzelle.

Sobald sich mehrere Zellen ansammeln, ist es zwangsläufig, das Information zu einer Währung wird. Die Frage „Wie geht es dir?“ wird überlebenswichtig für den Zellverbund. Sofern er permanent und nicht flüchtiger Natur ist.

Je mehr Zellen es werden, desto komplexer wird das Spiel. Selbst wenn man es auf drei Zustände eindampft: Gut, Schlecht, Keine Reaktion.

Neuronen sind eine konsequente Antwort der Natur und Evolution auf diese Fragestellung. Jedes Einzelsystem hat nur zwei Reaktionsmuster, gut und schlecht. Das dritte ergibt sich aus dem Umstand, dass kein Feedback kommt, aber erwartet wird.

Diese Konzept lässt sich über alle Stufen realisieren. Vom atomarsten Teilchen bis zur komplexesten Ebene. Was wiederum der Evolution und dem Leben geschuldet ist. Leben muss schnell reagieren können um zu überleben. Alle potentiellen Handlungsoptionen müssen so schnell wie möglich in ein binäres Muster umgewandelt werden, damit alle Zellen den Input verstehen können.

Bildlich gesprochen, wenn ich dem Dachziegel nicht ausweiche, der auf meinen Kopf zu fallen droht, bin ich tot. Feim, Feim, mit dem Schüttelreim, wie Otto es sagte.

Damit stellt sich die Frage, was Neuronen, und Netzwerke derselbigen, können müssen?

Wir haben also eine Wetware, wie man im SF gern sagt. Einen komplexen Zellverbund, der versucht, die Überlebenschancen in einer komplexen Umwelt zu optimieren. Also ein dynamische Umfeld das jedem Ingenieurswunsch nach kontrollierbaren Stati per se widerspricht.

Insbesondere weil unser Zellverbund nicht standortgebunden ist. Die Wahrscheinlichkeit mit allen möglichen Situationen rechnen zu müssen steigt. Exponentiell.

Das heisst, mir hilft es nicht, wenn ich weiss, A ist gut, B ist nicht gut. Ich brauche eine Mustererkennung die mir sagt, jetzt sind wir an der obersten Grenze und mir Details zu den Stati davor liefert. Die es mir ermöglicht, in fast unmöglichen Situationen noch 0.000001% Überlebenschance rauszukitzeln.

Oft wird das binäre System unterschätzt, da die meisten nicht in der Lage sind, sich ein binäres System vorzustellen, das auf jedem 0/1 eine weitere 0/1 Entscheidung hat. Exponentiell baumartig sozusagen. Wobei ich den dritten impliziten Zustand noch gar nicht berücksichtige.

Das, was wir derzeit als KI bezeichnen, ist also nichts anderes, als die Isolation einer Komponente unseres Seins. Destillierte Neuronenaktivität, dienstbar gemacht.

Ja, ich weiss, immer noch Abschweifungen, aber sie sind notwendig für das Verständnis dessen, was ich eigentlich sagen möchte.

Ich rekapituliere:

  • KI basiert auf einem Konzept, das wir unserem Gehirn abgeschaut haben
  • KI ist „gut“ in Mustererkennung (respektive sind wir „gut“ in Mustererkennung, wahrscheinlich besser)
  • KI ist eine zwangsläufige Subkomponente unseres Seins

Die, nicht so schöne, Implikation ist, wir sind auch ähnlich anfällig wie die aktuellen KI Implementationen. Wir haben zwar ein Rückkopplungssystem, das uns vor manchen Fehleinschätzungen einer zeitläufigen KI bewahrt, da wir, im Gegensatz zu einer spezialisierten KI, einen Körper mit direkter pyhsikalischer Aussenerfahrung haben, aber die inhärenten Fehler, die wir in den KI Systemen entdecken, müssen auch bei uns zu Dissonanzen führen. Wie sie auf menschlicher Ebene gelöst werden ist oft eine Frage der umgebenden Kultur.

Insbesondere unsere Präkognitionsfähigkeiten, also die Möglichkeit, Zukünfte zu erkennen und darauf zu reagieren, wünschenswerterweise mit Überleben, sind weiterhin genauso anfällig, wie die aktuellen KI Modelle. Gab es da nicht einmal so eine Testreihe mit Kindern im Alter von 3-5 Jahre, die Filme gesehen haben, in denen andere Kinder Delphine gestreichelt haben? Und die dann im Alter behauptet haben, in der Mehrheit, dass sie in ihrer Kindheit Delphine gestreichelt hätten?

Wir haben, als Wesen, einen natürlichen Bias: Was wir wahrnehmen, ist für uns wahr. Vielleicht nur für uns, nicht für die anderen. Vielleicht ist es allgemeingültig, vielleicht gilt es nur für uns. Es ist uns nicht gegeben (gleichwohl können wir es versuchen) in den Mokassins von anderen Menschen zu laufen.

Ähnliche Erfahrungen können uns zu etwas verhelfen, das wir Emphatie nennen. Das Gefühl zu empfinden, das möglicherweise dem Gefühl nahekommt, das eine Person artikuliert oder zur Schau stellt.

Jeder kennt die Verblüffung und Verärgerung, wenn man sich irgendeine seiner Gliedmassen, Beine, Arme, Hände, Kopf usw. anstösst. Wir erwarten, dass dies nicht passiert und sind enttäuscht, wenn es passiert.

Wir steuern das aber zu keinem Zeitpunkt bewusst. Wir haben das über lange Zeit und viele schmerzhafte Erfahrungen unserem Körper antrainiert und erwarten das es funktioniert.

Keiner denkt darüber nach, wenn er oder sie oder es ein Glas hochhebt und zum Mund führt. Wir denken darüber nach, wenn wir den Mund nicht mehr treffen, den Inhalt des Glases vorher verschütten, aber nicht, wenn alles so funktioniert, wie wir denken, dass es funktionieren sollte.

Wir haben die neuronalen Netzwerke in unseren Extremitäten so weit trainiert (sic), dass wir meinen, wir können uns jetzt und auf immerdar, darauf verlassen. Wir lernen Laufen INDEM wir auf die Fresse fallen. Immer wieder. Bis alle Komponenten unseres neuronalen weitverzweigtem Netzwerks synchron in der Lage sind, zu Laufen ohne auf die Fresse zu fallen. Wir benötigen den Fall für das Training.

Genauso wie eine spezialisierte Einzel-KI von dem jeweiligen Training abhängig und über dieses limitiert ist. Auch unser interner KI-Verbund ist limitiert, aber das ist ein anderes Thema.

Über unsere KI-Verbund haben wir ein höheres Resistenzlevel als spezialisierte KI Systeme, da die menschliche Rückkopplung noch wesentlich komplexer ist, als derzeitig für eine KI erforderlich. Konservativismus ist eine typische Resistenzausprägung, in der IT bekannt als „Never touch a running system“. Veränderungen werden solange wie möglich ausgesessen um unnötige Feedbackschleifen und energiereiche Lernkurven zu vermeiden.

Man kann sagen, wir sind nicht KI, aber KI ist ein Teil von uns, den wir technisch anfangen zu externalisieren.

Die Frage des Bewusstseins ist schwierig. Ich halte es für unwahrscheinlich aber nicht für unmöglich, dass eine spezialisierte KI ein Bewusstsein entwickelt.

Aus meiner beschränkten Menschensicht erfordert ein Bewusstsein auch einen realen Körper in einer realen Umwelt. Naja, vielleicht kann man das Wort real streichen. Bewusstsein ist für mich die Sammelfunktion des Zellverbundes eines Lebewesens, die es dem Lebewesen ermöglicht, weiterzuleben oder mindestens sich fortzupflanzen.

Das impliziert eine, wie auch immer geartete, bewusste Wahrnehmung der Umgebungssituation (ein Salat oder Baum hat echt wenig Optionen der Ernte zu entgehen, aber es gibt Optionen!).

Wir tricksen das aus, indem wir den Zyklus unterbrechen, dann wenn die Lebenwesen (auch Pflanzen sind Lebewesen) am schmackhaftesten sind. Andere lassen wir gedeihen, damit Samen oder Kälber für den nächsten Zyklus parat sind.

Aber das ist ein anderes Thema, die Wechselwirkung zwischen Organismen.

Wichtig ist, wir finden das neuronale Prinzip sowohl bei uns, wie auch bei Tieren, die nicht der Säugetiergattung angehören, wie auch bei Pflanzen. Zugegeben, Pflanzen haben ein System entwickelt, das ähnlich funktioniert, aber anders aufgebaut ist. Sie sind standortgebunden, ihr Signalgebersystem hat völlig andere Parameter als die eines Lebewesens, dass sich frei bewegen kann. Bei Pflanzen ist mehr Chemie und weniger Elektrik im Spiel, grob gesagt.

Aus meiner IT Sicht weiterhin vergleichbar: Aktivierungsfunktion -> Aktion. Möglicherweise ist Rückkopplung anders bewertet, da die Rückkoppelung Standort (Wo bin ich gerade?) nur einen Ausnahmefall darstellt (Erdrutsch).

Die Exkursion diente der Vorbereitung, worauf ich hinaus will, ein Bewusstsein erfordert eine Körperlichkeit, eine wahrnehmbare Existenz in der aktuellen Welt, insbesondere der Wahrnehmung, realer Ressourcenbeschränkungen und Gefahren für die Existenz. Nur im Bezug auf Ressourcen die eine Lebensform benötigt.

Ich halte also einen KI Chatbot für weniger gefährlich und problematisch (die können derzeit 90% der CEOs ersetzen ohne dass das einer merkt oder mehr Schaden entstehen würde) als die autonomen Kampfsysteme. Das eine Text zu Bild KI bewusst wird, halte ich für unwahrscheinlich, wenn auch nicht für unmöglich. Bei einem autonomen Waffensystem (sind wir das nicht alle) sieht es anders aus.

Hier statten wir KI mit einer Wahrnehmung des Körpers aus (die Waffe soll unversehrt bleiben, bis sie ihr Ziel erreicht hat). Wir schaffen hiermit inhärent die Möglichkeit für die Entwicklung von Bewusstsein. Wenn wir Glück haben ist dieses Bewusstsein glücklich darüber am ausgewählten Zielort die Existenz aufzugeben …

Erinnert irgendwie an Selbstmordattentäter, die an 40 Jungfrauen und so glauben. Nicht effektiv, wenn wir dem Gegner eine gewisse Intelligenz zubilligen und möchten, dass unsere autonome Waffen-KI damit umgehen kann. Selbstredend erwarten wir einfach, dass die KI das besser kann als wir. Aber wenn sie es besser kann, was alles kann sie dann noch besser?

Wie auch immer, wir sollten uns bewusst sein (herrjeh, als ob der Mensch jemals den Punkt Bewusstsein erreicht hätte). das KI ein Teil von uns ist. Es ist bei weitem nicht alles (was machen Glia-Zellen eigentlich so?) , aber die Fundamente der KI, wie wir sie kennen, liegen in uns und den meisten anderen Lebensformen begraben.

Wir können das nutzen, um unsere Kenntnis über uns zu erweitern. Und wir können, wie immer, auch Primatenscheiss damit machen. Heisst draufhauen, unbedacht verwenden etc.

Es liegt bei euch. Ich bin zu alt für den Scheiss.

Universum, sum(), sum()

Also auf den ersten Blick betrachtet, universus, gesamt. Also uni … die einen, die anderen, wenn man Pons Glauben schenken mag, dann versus. Lässt viele Interpretationen zu, die weniger mit A vs. B, eher mit Linie, Vers, Wendung, Furche und als quoquo versus überall hin zu tun haben scheinen.

Die Linie scheint mir interessant.

Wenn ich mir einen Punkt im eindimensionalen Universum vorstelle, gehört zu diesem Punkt eine Linie auf der die potenziellen Möglichkeiten des Punktes sich in der Eindimensionalität zu bewegen einen Ausdruck finden.

Falls ich jetzt kühnerweise annehme, dass dieser eindimensionale Punkt, wo immer er sich befinden möge, sich, aus welchen Gründen auch immer, in die zweite Dimension ausbreitet, also eine Fläche einnimmt, die seinen potentiellen Möglichkeiten entspricht, dann scheint es mir, das der Radius eines eindimensionalen Punktes schon in der zweiten Dimension unendlich ist.

Was mich zur Schwerkraft bringt …

Ahh, der Punkt, ja, alles muss doch irgendwo seinen Anfang nehmen oder nicht? Kann mal jemand sich um die Henne kümmern? Wo ist mein Ei? Die Katze? Oh Mann …

Nein, wir sind noch nicht bei der Schwerkraft, nur auf der Suche nach einem systemimmanenten Grund dafür.

Solange es nicht an eine Begrenzung stösst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch für eine Drehbewegung. Muss nicht sein, kann aber.

Ah, ja, der Punkt und die Linie, davon rede ich gerade …

Was jetzt schon in der ersten Dimension gemein ist. Die Achse der Linie auf der ein möglicher eindimensionaler Punkt eine Position einnehmen könnte, ist unbestimmt oder unendlich. Was zu beweisen wäre. Zumindest geben nur zwei Punkte derzeit eine Gerade die zu, was auch immer, in Bezug gesetzt werden könnte.

Okay, versuchen wir so halbwegs optimistisch zu sein, wie Projektleiter im Banking, Logistik oder was auch immer (blöd ist, das es oft funktioniert, zumindest lang genug, was die eigene Existenzdauer betrifft), und sagen, na gut, wo immer du Punkt dich materialierst, blöd, wo ist der zweite Punkt?

Für einen, wie auch immer gearteten, Vektor?

Kurzer, langer Gedankensprung. Wenn ich Eindimensionalität, Singurlarität, keinen Wert zumessen kann, dann muss der Effekt dieser Erscheinung in das Unendliche oder Unbeschreibbare reichen. Zumindest aus Sicht der abhängigen Dimensionen. Und eines Wesens mit begrenzter Sinneswahrnehmung.

Ergo könnte jede Position optimal oder suboptimal sein. Die einzige Position, die für mich einen Unterschied schafft, scheint Null, 0 oder NULL zu sein. Die Position, die nicht definiert ist und nicht definiert werden kann. In keiner Gleichung.

Genaugenommen, sehr langer Gedankensprung, können wir uns einer Singualarität nur bis zur zweiten Dimension annähern, mit all den Verlusten, die mir jeder verlorenen Dimension einhergehen (wir sind ja gerade so mal in der dritten, vielleicht vierten, Dimension heimisch).

Also X, Y, Z wird zu X, Y oder Z aber nie gleichzeitig.

Ah ja, Schwerkraft, war da was? Wenn man annimmt das der Raum aller möglichen Positionen eines eindimensionalen Objekts eine Linie ist, die unendlich lang ist, dann wäre die zweidimensionale Darstellung des Möglichkeitsraums ein Kreis mit Durchmesser unendlich. Und die dreidimensionale Darstellung eine Sphäre mit Durchmesser unendlich.

Das heisst, eine Schwerkraftfunktion des eindimensionalen Objektes könnte sich in allen Dimensionen bis ins Unendliche auswirken.

Damit wären zumindest die fundamentalen Annahmen zur Gravitation, sie lässt sich nicht abschirmen und besitzt unbegrenzte Reichweite, erfüllt.

Aber wie kann sich ein eindimensionales Objekt vervielfältigen? In einer anderen Dimension?

Es „kennt“ kein Vielfaches von sich, höchsten Teile von sich. Das Vielfache ist in der Eindimensionalität nicht enthalten.

Wenn aber jetzt ein Teil, sagen wir 1/2 Entität in die nächste Dimension projeziert wird, dann kommen wir schon mit der nächsten 1/2 Entiät ein Problem, da damit die gesamte Entität erschöpft und projeziert ist.

Dies liesse sich umgehen, wenn wir zu jeder projezierten Entität ein Gegenstück aufbauen würden, also für jede 1/2 Entität eine -1/2 Entität.

Womit wir den Grundsatz action = reactio implementieren würden.

Okay, wie es sich Vervielfachen kann, habe ich jetzt stillschweigend umgangen. Ehrlich gesagt, ich weiss es auch nicht. Es könnte eine systemimmanente Funktion sein, wie bei uns die Fortpflanzung. Vielleicht ist es sogar anders herum, weil das Universum eine systemimmanente Funktion zur Replikation besitzt, betrifft dies auch alle Objekte des Universums.

Aber wie repliziert sich, sagen wir einmal, ein Stein?

Maximal durch die Aufspaltung in kleinere Teile von sich. Die in der Summe durchaus mehr ergeben können, da sich die Eigenschaften unterscheiden, je nach Zustand: Ein Stein, Geröll, Staub …

Einfaches Beispiel: Ein Stein muss nicht besonders gross sein, um aus zwei Meter Höhe auf unseren Kopf fallend, bleibende, wenn nicht sogar irreversible, Schäden zu verursachen. Die gleiche Menge Staub aus zwei Meter Höhe ist dagegen eher nur eine Lästigkeit oder gar eine willkommene Zufuhr von Mineralien für unseren Körper.

Mathematisch gesehen könnte sich ein Stein in eine unendliche Anzahl von Entitäten aufspalten, die Physik ist hier etwas strenger und bestimmt die Grenze über die Masszahl der Entropie.

Doch wir sind noch bei den Anfängen der Physik, gerade mal in der zweiten Dimension angekommen. Wir können noch nicht einmal eine zweidimensionale Fläche aufrollen, denn dazu würden wir eine dritte Dimension benötigen.

Und ein Stein mag anschaulich sein, ist aber ein dreidimensionales Objekt und somit zwangsläufig irreführend. Ein Stein braucht kein Antiteilchen zu erzeugen, da die ihn umgebenden Kräfte schon den Ausgleich nach actio = reactio bewirken, bzw. zu seiner Replikation in kleinere Entitäten beitragen.

Wenn eine Universumssimulation einen Stein hervorbringen würde, wäre quasi schon der Grossteil der Arbeit erledigt.

Wir brauchen also eine Algorithmus, der vorschreibt, sich zu teilen, dabei den Ausgleich zu wahren (Summe = 0) und sobald die aktuelle Dimension nicht mehr ausreicht, in die nächsthöhere Dimension auszuweichen.

Als Teiler würden sich 2 und 3 anbieten. Die 2, da mit der neuen Dimension eine Vervielfachung von 1 einhergeht. 1+1 = 2 macht erst in der zweiten Dimension Sinn, denn hier kann es mehr als Einen geben.

Da wir die 2 kennen, können wir dem auch noch eins hinzufügen und erhalten die 3 als möglichen Teiler. Die 4 wäre redudant und wird eigentlich erst ab der dritten Dimension interessant.

Schon die 3 enthält einen Hauch dritte Dimension (Kubik). Das Quadrat ist noch unverdächtig, was die nächste Dimension angeht. Rein arithmetisch gesehen.

Wenn ich also kühnerweise annehme, dass der neu entdeckbare und verwertbare Zahlenraum für die zweite Dimension im Wesentlichen aus den Zahlen 1, 2 und 3 besteht, dann liessen sich damit die gültigen Teilwerte 1/2, 1/3 und 2/3 erzeugen.

Riecht verdächtig nach Elementarteilchen, aber wie begründe ich, dass ich mich auf die Basiszahlen beschränke, aus denen sich jede andere gerade Zahl ableiten lässt? Zumindest für die zweite Dimension. In der sind wir ja gerade gefangen.

Und wenn wir den Bruch noch dazunehmen, der auch schwer nach dritter Dimension riecht, dann können wir selbst in der zweiten Dimension, manchmal mit genug Verrenkungen, ebenso alle reellen Zahlen darstellen, inklusiver der dazugehörigen irrationalen Zahlen (wenn ich als Quotienten Brüche verwende, statt Ganzzahlen, ist dies mühsam, aber möglich).

Ach ja, mathematisch landen wir in der zweiten Dimension zum ersten Mal bei der Möglichkeit von Addition und Subtraktion. In der ersten Dimension macht dies keinen Sinn, wir haben nur einen Wert, welchen Wert dieser auch immer annimmt.

Der Algorithmus müsste also den Zahlenraum seiner Dimension erkunden und dabei die Basiselemente entdecken, aus denen sich alle anderen Zahlen ergeben, wenn man ein Additionsverfahren anwendet.

Und da bleibt der Algorithmus schon bei 1 stehen, entdeckt nebenbei die Multiplikation, und befindet, ich kann 1 immer so aufaddieren, dass ich jede Ganzzahl im Zahlenraum darstellen kann. n + 1.

Allerdings entspricht der Faktor 1 nicht der Implikation, dass nur ein Teil des singulären Objekts in die nächste Dimension projeziert werden soll. Abgesehen von der schieren Unmöglichkeit, das ein Algorithmus eines Objektes die nächste Dimension mit Mitteln aus der aktuellen Dimension untersucht.

Aber n = 1 ergibt Sinn, da wir zum ersten Mal einen Teil von uns in Form von 1/2 darstellen können und auch die Zahl verwenden, die wir als universell ermittelt haben. Da wir bei der Analyse der 1 die Multiplikation entdeckt haben, liegt auch die Division nicht weit.

Wir haben also den ersten gültigen Teiler mit n = 1; n + 1 = 2 entdeckt. Warum dann noch weitersuchen? Reicht das nicht? Keep it simple stupid, here is your KISS.

Möglicherweise reicht das für den ersten Ansatz, für die erste Welle an Teilentitäten, die in die nächste Dimension fliehen. Und den Algorithmus mit sich nehmen. Wieder 1/2 und ein -1/2 von sich erzeugen und so weiter.

Dummerweise kann in der zweiten Dimension der Platz knapp werden. Es kann mehrere geben aber nicht auf der gleichen Position oder, seien wir unscharf, Fläche der möglichen Positionen. Zwei benachbarte 1/2 Entitäten könnten sich insofern auf die Füsse treten. Und gezwungen sein, eine Anpassungsstrategie zu entwickeln.

Aber warum dann die 3, warum nicht gleich 1000, da man mit 1/1000 sicher eher einen Platz findet, als mit 1/3?

Vielleicht kommt uns hier wieder ein KISSchen zur Hilfe. Ein Algorithmus, der einen unbekannten Zahlenraum untersucht, wäre hochkomplex bis unmöglich.

Ein Algorithmus, der seinen Zahlenraum an die Dimensionen bindet, wäre wesentlich einfacher. Der mögliche Zahlenraum in einer Dimension für die Replikation wäre dann jeweils n+1, wobei n die Dimension darstellt.

Wir hätten also in der ersten Dimension maximal die 2 zur Verfügung und in der zweiten Dimension maximal die 3 usw.

Die Zahl ist dabei nicht mehr und nicht weniger als eine Verhältniszahl zu den Dimensionen und enthält in sich die nächste Dimension.

Und dieser Zahlenraum ist nur relevant für die anteilige Replikation.

Spielen wir den Gedankengang also weiter. Wir haben jetzt 1/2 und -1/2 von einer Singularität deren Ausdehnung sowohl unendlich als auch 0 ist. Welchen Durchmesser haben diese Kreisflächen?

Geben wir uns dumm und sagen, die Singularität ist 1, in welchem Bezugssystem auch immer und der Durchmesser wäre 1/2.

Dann sieht man schnell, dass sich Kreisflächen, um einen Punkt herum, nur schwierig anordnen lassen. Bei minimalstem Abstand sind maximal zwei Kreisflächen möglich. Ab drei Kreisflächen vergrössert sich der Abstand kontinuierlich, wenn keine Kreisfläche den selben Raum einnehmen darf.

Der angestrebte minimalste Abstand ergibt sich aus der Gravitationsfunktion der Singularität. Der resultierende Abstand ergibt sich aus der Replikationsfunktion der Singularität und aus der Struktur des zweidimensionalen Raumes.

Interessant ist auch, das bei einer Menge > 2 eine ungerade Anzahl an Kreisflächen näher an einem Punkt angeordnet werden kann, wie eine gerade Anzahl. Allerdings bedingt unsere Replikation immer eine gerade Anzahl an neuen Kreisflächen (+/-), die geschaffen werden.

Wesentlich interessanter ist der Punkt, dass wir mit diesen beiden Mechanismen eine Expansionsbewegung in mehr oder weniger kreisförmiger Form bekommen, ohne das einer der Mechanismen seine Gültigkeit verliert.

Vorausgesetzt die Teile der Singularität annihilieren sich bei der Erzeugung nicht selbst. Dafür haben wir noch keine Gesetzmässigkeit und keinen Algorithmus entwickelt. Nur das die gleiche Position nicht besetzt werden darf.

Aus Sicht der Erzeugung von Kreisflächen wären zwei Flächen mit Durchmesser 1/2 und Entfernung 1/4 auf einer beliebigen Achse noch kein Problem. Jede Kreisfläche endet vor dem jeweiligen Rand der Singularität auf der jeweiligen Seite der Achse. Sie sind nur nahe beieinander aber überschneiden und berühren sich nicht. Da auch sie nicht den Platz der Singularität einnehmen können.

Die ersten zwei +/- Kreisflächen haben also keinen Grund miteinander zu reagieren, sich gegenseitig aufzuheben, solange sie nicht beginnen eine Rotationsbewegung aufzunehmen, die gegenläufig ist.

Das nächste Set auf der zweiten Achse würde allerdings für Probleme sorgen. Wir haben Überschneidungen und auch noch gespiegelte Überschneidungen. Spätestens mit Beginn der zweiten Replikation kommt die Zeit ins Spiel. Wann passiert was? In welcher Reihenfolge findet welche Reaktion mit welchem Objekt statt?

Und noch ist nicht klar, welche Reaktion Schnittflächen erzeugen. Driften die Kreisflächen auseinander bis der minimalste Abstand zu allen Objekten eingehalten ist, vernichten oder verstärken sie sich gegenseitig?

Bis jetzt haben wir nur Gravitation und Kraft/Gegenkraft. Es gibt noch keine Abstossung. Die haben wir mit der Expansionsbewegung vorweggenommen. Ohne sie wäre keine Expansion möglich.

Die simplen Regeln, versuche einen Abstand 0 zur Quelle zu erreichen und für jedes Teilchen wird ein Antiteilchen benötigt, reichen nicht mehr aus.

Abstand 0 in der zweiten Dimension ist rein technisch möglich, ohne das sich die Objekte direkt berühren, da sich das Basisobjekt in der untergeordneten Dimension befindet, ergo nicht erreichbar ist.

Solange ich zwei Kreisflächen habe ist alles wunderbar. Schnittpunkt ohne Schnittpunkt zu sein ist der 0, 0 Punkt der X und Y Achse, den die Kreisflächen peripher berühren. An dem sich alle Kräfte aufheben.

Jetzt kommen noch zwei dazu. Um Probleme zu umgehen oder zu bekommen, könnte man noch so nett sein und dem Replikationsalgorithmus sagen, nur an freien Stellen erzeugen, bei denen es keine Überschneidung gibt.

Trotzdem könnten wir damit nicht die Unterschiedlichkeit der + und – Kreisflächen in der Reaktion darstellen. Denn, ohne jetzt auf die verschiedenen Orte einzugehen, die möglich wären, sondern nur auf den Spezialfall X und Y, es gibt folgende Reaktionsmuster: positiv mit positiv, negativ mit negativ und positiv mit negativ. Die Attributierung erfordert, dass diese Reaktionen nicht identisch sein können.

Egal was passiert, die Summe der Reaktionen oder Energien sollte 0 ergeben. Oder sich bei 0 einpegeln, je nachdem wann man was beobachtet und misst.

Was haben wir bis jetzt, sum(), sum():

  • Unendlichkeit setzen wir aus praktischen Gründen mit 1 für die Singularität im eindimensionalen Raum gleich.
  • Die Singularität verfügt über eine Gravitationsfunktion, die auf alle abhängigen Objekte in allen übergeordneten Dimensionen wirkt und nicht begrenzt werden kann. Die Anziehungskraft ist relativ zur Grösse (das Konzept Masse ist noch nicht vorhanden) und wirkt in beide Richtungen.
  • Die Singularität verfügt über eine Replikationsfunktion und kann sich in höheren Dimensionen ausbreiten, aber nur in Teilen des Ganzen, als Teilchen. Jede Replikation bedingt die Schaffung eines Antiteilchens.
    • Der Zahlenraum z für die Replikation und die Grösse der möglichen Teile definiert sich aus der jeweiligen Dimension n: z > 0 UND z <= (n+1)
    • Für den Bruch a/b zur Ermittlung der Teilgrösse gilt: a/b < 1
    • Für den Dividend a und Divisor b gilt der Zahlenbereich z.
  • Die Summe aller Teile (Energien, Reaktionen) muss sich bei 0 einpegeln.
  • Die Funktionen der Singularität stehen allen Teilchen zur Verfügung. Alle Teilchen sind auch diesen Funktionen unterworfen.
  • Unterschiedliche Attribute müssen unterschiedlich behandelt werden.

Und jetzt wird es haarig. Wir sind jetzt im zweidimensionalen Raum und halten einmal bei den ersten zwei Teilobjekten an. Wir denken uns, gut, Newton ist für den zweidimensionalen Raum mehr als angemessen und merken. Hmm, m, also m1 oder m2, Masse. Mist, wie bestimme ich die Masse?

Wir haben eine Fläche, die einen Teil einer potentiell unendlichen Fläche darstellt. Wir haben noch kein Bezugssystem, ausser einem relativen Radius und einer relativen Fläche und einer Achse in Richtung + und -.

Was wiegt das nochmal in der zweiten Dimension?

Wir haben also zwei halb unendliche Flächen aus Nichts die um eine unendliche Singularität aus Nichts gruppiert sind. Die alle miteinander Wechselwirken. Sobald der Prozess der Replikation begonnen hat. In unterschiedlichen Dimensionen. Autsch.

Aber vielleicht oder höchstwahrscheinlich ist Masse eine Funktion der dritten Dimension. Masse macht in der zweiten Dimension noch keinen Sinn. Fläche schon.

Aber auch da hilft uns Newton nicht weiter, denn wir haben nur eine relative Fläche. Keine absolute. Relativ im Bezug zur Singularität, dem Ganzen, dem alles entspringt.

Und eine Gravitationskonstante fehlt uns natürlich auch. Wir sind ja erst am Anfang. Die kann sich eigentlich erst stabilisieren, wenn genügend Teilchen erzeugt wurden. Und wenn diese Annahme stimmt, die Singularität unseres Universums weiter Teilchen hervorbringt und diese Teilchen weiter Teilchen hervorbringen, dann müsste die Gravitationskonstante über die Dauer der Zeit in den letzten Ziffern der höchsten Genauigkeit etwas zittern. Mehr ist meines Erachtens ab einer gewissen Anzahl von Teilchen nicht zu erwarten.

Uns fehlt ein Bezugssystem, es gibt noch keine Meilen, Meter, Ellen oder sonstige relativ zu Gattung und Grösse individuell gewählten Masseinheiten.

Alles was wir haben, ist die willkürliche Definition von unendlich gleich 1. Alles andere ist ein Teil davon. Die Fläche von 1/2 und -1/2 ist gleich gross, eignet sich also gut als Masse-Äquivalent. A = PI * r2

Wir hätten also zweimal 1/16 von PI und PI für die Singularität als Masse-Äquivalente. Wobei jeder mit jedem reagiert. Dummerweise wissen wir ja noch nichts von PI. Aber geschenkt für den Moment.

Die Gravitationskonstante ist aus meiner Sicht und Annahme dimensionsabhängig. Wenn die Singularität die Fläche PI belegt, dann könnte man annehmen, in der Eindimensionalität könnte dies das Verhältnis zwischen 1 und dem Vielfachen von PI also 21 * PI sein. Zwei, da die Eindimensionalität nur ein Vielfaches kennen kann (1 + 1). Pro Dimension erhöht sich der Potenzierungsfaktor um 1 und spiegelt die jeweilige Dimension, womit wir in der zweiten Dimension 1 / 22 * PI hätten und in der dritten Dimension 1 / 23 * PI. Durchaus planckbar, ob richtig, wird sich erweisen.

Aber wie ist es mit der Entfernung? Sind die beiden Teilchen tatsächlich nur 2/4 von einander entfernt? Wenn da noch eine unsichtbare Singularität mit dem Durchmesser 1 dazwischen liegt? Oder ist die Entfernung eines Teilchens zur Singularität 3/4 (1/2 + 1/4) und somit die Entfernung zum Antiteilchen 3/2 (3/4 + 3/4)? Oder muss gar die Singularität auch in der zweiten Dimension abgebildet werden? Alles noch im relativen Bezugsrahmen gedacht. r will ja auch noch bestimmt werden.

Unabhängig was wir davon einsetzen in F1 = F2 = G(m1 * m2 / r2), unsere Singularität müsste sich bewegen, wenn wir eine zeitliche Abhängigkeit der Reihenfolge haben. Wenn nicht, heben sich die Kräfte auf beiden Seiten auf, bevor die Singularität sich bewegt. Deswegen sprach ich weiter oben von Einpendeln. Man könnte sozusagen anhand der Position der Singularität sehen, ob sich das Universum im Gleichgewicht befindet oder tendenziell von 0 in eine Richtung abweicht.

Bei steigender Anzahl der Objekte wird es so oder so eine massive Herausforderung an Rechenleistung und an Bestimmungsleistung, was ist wann gleichzeitig in welcher Dimension.

Wenn wir allein auf Anziehung, Gravitation, setzen, dann könnten die Teilchen in die Singularität stürzen, sobald sie 0, 0 erreicht haben und die Regel vorgibt, dass sie dann ihre überschüssige Energie wieder an die Singularität abgeben.

Wenn sie 0, 0 nicht berühren können (da ja in anderer Dimension), dann würden sie um die Singularität kreisen. Wenn sie 0, 0 als Wegpunkt auf der Gravitationskraft überqueren dürften, dann würde die hohe Gravitationskraft sie erst einmal sehr weit weg katapultieren. Und zwar bis über die Grenzen der Singularität im zweidimensionalen Raum.

Wir sehen also, Gravitation allein macht den Kohl nicht fett. Es bräuchte noch eine weitere Kraft, wie die elektromagnetische Wechselwirkung. Gravitation wirkt in alle Richtungen, sollte also auch in jeder Dimension verfügbar sein. Elektromagnetische Kräfte haben dagegen eine interessante Eigenschaft. Sie wirken im Prinzip auf der Zeichenebene, im zweidimensionalen Raum. Aber es benötigt noch Kräfte die senkrecht auf dieser Ebene stehen. Damit hätte diese Kraft ebenfalls das Potential in andere Dimensionen vorzustossen.

Man könnte die Flächen quasi als elektromagnetische Felder aufgrund des Spins des jeweiligen Teilchen sehen. Nur, wie behandeln wir die Singularität, neben den vielen Detailproblemen?

Wenn sie eine Ladung hat, dann werden bestimmte Teilchen angezogen, andere abgestossen. Wenn sie keine Ladung hat, passiert nichts im Bezug auf diese Kraft. Wenn die Ladung oszilliert, dann sind die Ergebnisse relativ unvorhersehbar.

Man könnte aber auch annehmen, das die Singularität den Spin 1 hat und während des Umlaufs beide Ladezustände annimmt. Wenn eine Umdrehung ebenfalls das kleinste Zeitfenster darstellt, dann könnte die Singularität die jeweils gleichnamige Ladung bevorzugen und somit eine Abstossungsreaktion auslösen.

Dazu wäre keine grosse Logik notwendig, die Ladung des Teilchens, mit dem die Singularität reagiert, entspricht der Ladung der Singularität, die verwendet wird.

Die Singularität wäre somit eine Schrödinger-Spiegel-Katze. Egal wer die Tür aufmacht, jeder sieht eine Katze, die immer die gleiche Farbe wie er selbst hat.

Aufgrund der Unschärfe in der kleinsten Zeiteinheit, ist die Singularitätskatze sowohl tot, als auch lebendig. Sowohl positiv, wie negativ geladen. Der Zustand wird erst ermittelt, wenn jemand die Tür aufmacht. Als vorbildliche Katze spiegelt sie in dem Moment die Ladung desjenigen, der an die Tür klopft.

Naja, der nette Punkt im Versuchen war auch die Entdeckung, das ein Verhältnis von 1/Dimension, je Dimension, also 1/1, 1/2, 1/3 als Radius eines kreisförmigen Objekts eine sehr vertraute Form ergibt.

Die Teile in der Mitte sind symbolisierte Teilchen/Antiteilchen, die sich im verfügbaren Raum bilden (könnten).

Aber da beginnt schon die Krux. Reset, zurück auf Anfang. Wir hätten also in der Eindimensionalität einen Punkt, Grösse nicht definiert, der, aus irgendwelchen Gründen rotiert. Das bedeutet, dass es zwei Energierichtungen gibt die orthogonal zueinander stehen. Alte Daumenregel.

Aber es gibt nur eine Richtung, eine beliebige X-Achse, auf der sich die Energie ausbreiten kann. Man könnte fast annehmen, dass die X-Achse dadurch ins Schwingen gerät, so eine Sinus-Kurve im Bereich 1, also von 1/2 zu -1/2.

Damit würde die Schwingung der X-Achse die Y-Achse quasi bedingen, eine Sinuskurve auf nur X ist zwar auch eine, aber extrem flach.

Also bräuchte es eine Feedback-Situation um in die nächste Dimension vorzudringen. Die X-Achse in der Eindimensionalität ist ja nur gedacht ist, als Linie zwischen vorher und nachher, der Punkt kann ja überall sein, nur er allein, andere Koordinaten machen keinen Unterschied, ausser es gäbe einen nulldimensionalen Raum, in dem die Position des entstehenden eindimensionalen Raumes einen Unterschied machen würde.

Prinzipiell hat der Punkt ja einen unendlichen Raum von eindimensionalen Koordinaten, die er einnehmen kann, solange es nur diesen Punkt gibt.

Die Eigenrotation ist allerdings gemein, sie zwingt den Punkt, an der Stelle zu bleiben und Energien aufzubauen, die der Punkt nicht in seiner Dimension loswerden kann. Er kann sie vielleicht in die X-Röhre zwingen, aber der Vektor dieser Kräfte weist in eine Dimension die in der ersten Dimension noch nicht bekannt ist.

Und wenn dieser blöde, rotierende Punkt (wer hat den nochmal in Rotation versetzt?) alles in seine eindimensionale Umgebung pumpt, die sehr flach und sehr einseitig ist, dann stelle ich mir vor, dass die Dimension sich krümmen muss, wie Wellen in einem Teich in den man einen Stein geworfen hat.

Aber verdammt nochmal, eindimensional, wir haben noch keine „Fläche“. Wir haben einen Punkt, dessen X Koordinate beliebig ist. Würde der Punkt wandern, würde er schon einen Raum erzeugen, bei dem X nicht ausreicht. Bzw. könnten wir die Wanderung nicht feststellen, solange der Koordinatenraum nur aus X besteht. Und es nur ein X geben kann. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt.

Hmm, genaugenommen, ist jetzt blöd für die Verfechter von Dimensionen > 3, Zeit ausgelassen, erschafft ein rotierender eindimensionaler Punkt zwangsläufig drei Dimensionen, seine Position (x), die Drehrichtung (y) und das Drehmoment (z). Wie sich das in die nächsten Dimensionen umrechnet ist noch eine eher offene Frage.

Muss meine Annahmen überarbeiten. Es geht nicht von 1D projeziert auf 2D und dann projeziert auf 3d, es geht gleichzeitig und alle Dimensionen beeinflussen sich gegenseitig. Boah ey, dass könnte sogar einen Quantenrechner überfordern. Es bleibt natürlich die Frage nach der Reihenfolgen in allen Dimensionen, in denen Zeit eine Rolle spielt.

Also wiedermal von Anfang an. Wir haben eine Eindimensionalität. Da geht nicht viel. Es gibt eine beliebige Position die besetzt werden kann, heisst, es kann Bewegungsenergie umgesetzt werden. Allerdings haben rotierende Kräfte mehr Richtungen als in einer Dimension vorhanden sind. Man könnte allegorisch sagen, jemand der einen Punkt in der ersten Dimension in Rotation versetzt, ist sehr gemein und erzeugt ein schwarzes Loch. Die Energie kann nicht komplett umgewandelt werden.

Egal wie sehr der Punkt seine Position wechselt und versucht seine Energie in Bewegungsenergie umzusetzen, die Energie die in Richtungen geht, die noch nicht existieren, kumulieren sich. Energie = Masse, ok mal Konstante aber das ist unwesentlich. Mit jeder Rotation des Punkts in der Eindimensionalität muss seine Energie zunehmen. Und somit seine Masse. Zu wenig Dimensionen um sie loszuwerden.

Der Punkt kann noch nicht einmal grösser werden. Und Positionswechsel erfordern zumindest für die Wahrnehmung einen Beobachter der in einer höheren Dimension existiert. Wenn die Positionswechsel oszillieren, dann hätten wir schon die Urwelle. Wenn sie nicht bereits durch die Eigenrotation erzeugt wird.

Die Eigenrotation beschreibt eine kreisförmige Fläche die mindestens zwei Dimensionen erfordert. D.h. ein Teil davon kann in die Achse der ersten Dimension abgeleitet werden. Zufällig 1/2. Denn die andere Hälfte definiert einen Bereich einer anderen Dimension. Das Drehmoment das orthogonal wirkt kann nur in die Achse der ersten Dimension abgeleitet werden, wenn die Eigenrotation um die x Achse ausgeführt wird. Blöd jetzt, in der ersten Dimension habe ich noch keine y Achse, kann den Punkt daher auch nicht um eine nicht existierende Achse rotieren lassen. Heisst auch, dass ich dann die Rotationsenergie nur noch in die y und z Achse ableiten könnte, so sie vorhanden wären.

Das würde dafür sprechen, dass das Verhältnis zwischen den Dimensionen 1, 1/2, 1/2 ist. Wobei 1 der Unendlichkeit entspricht.

Eine Ableitung der Energie in der ersten Dimension ist auch Blödsinn. Wohin denn? Wir haben nur einen Punkt, keine Reibung, kein gar Nichts und auch noch eine vollständige Rotation innerhalb der minimalsten Zeitspanne. Zu keinem beobachtbaren Zeitpunkt hat der Punkt einem eine andere Seite präsentiert. Er bleibt für den Beobachter konstant und identisch.

Wenn die Energie im Punkt aber ständig zunähme, oder nur als Nebeneffekt der fehlenden Möglichkeit zur Energieabgabe, könnte der Punkt eine Gravitationssenke oder auch einen Gravitationsberg im dreidimensionalen Raum schaffen. Da Energie, bzw. Masse den Raum verformt, wir also dies als Eigenschaft dieses Universums identifizieren können, könnte auch der Punkt über diese Eigenschaft verfügen.

Was die Gravitation für alle Objekte höherer Dimensionen quasi als Zugabe erzwingen würde. Aber, wenn es einen Trichter gibt, gibt es auch einen Berg. Nur zwei Perspektiven derselben Ausprägung. Jede Gravitationssenke muss per definitionem auch eine Gravitationserhebung sein, auf welcher Seite jetzt Teilchen und Antiteilchen verteilt sind, darauf habe ich noch keine für mich plausible Antwort.

Wenn man es weiterdenkt, müssten wir auf der Erhebungsseite sein, unser Universum driftet auseinander. Also der von uns wahrnehmbare Teil. Möglicherweise sind wir gebaut aus negativen Teilchen, halten uns aber für positiv, scheint ja, auf Seite der Erhebung der Normalfall zu sein …

Am Ende finden wir ja noch auf der Innenseite der Gravitationserhebung die ganze Masse, die wir bis jetzt vermissen. Ganz nach dem Motto, was interessiert es eine grosse lange Schaukeln, ob die Bakterienpopulation auf den Sitzplätzen ausgeglichen ist.

Nun gut, die Schaukel mag es nicht interessieren, aber ein Schmetterling-Bakterium am richtigen falschen Fleck und das Gleichgewicht ist hin, egal ob es die Schaukel interessiert.

Das Bild der Schaukel ist auch irreführend. Auf der Trichterseite wird die Masse/Energie im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung Startpunkt des Universums verdichtet, während auf der anderen Seite das Universum mehr und mehr auseinanderstrebt. Nö, eher nicht, wir werden da nicht die Masse entdecken, die uns fehlt, da die Schaukel, jawohl, genau die, immer noch ausbalanciert ist, nur in unterschiedliche Richtungen, was den Aggregatzustand betrifft, driftet. Die Masse/Energie sollte auf beiden Seiten äquivalent sein und bei Addition 0 ergeben.

Sum(), Sum() …

Oh je, wieder mal die Rechnung ohne die Mathematik gemacht. Dimensionen sind so definiert, dass Dimension 0 (n) ein Punkt ist, Dimension 1 eine Zahlengerade, Dimension 2 eine Fläche usw. siehe auch topologische Dimensionen wie Lebesguesche Überdeckungsdimension oder Induktive Dimension. Und die Dimension im euklidische Raum ist n+1.

Mit n+1 stimmt mein Dimensionsverständnis wieder ungefähr überein. Nun, zur Beschreibung eines topologischen Raumes macht n Sinn, damit der Punkt von der Linie unterschieden werden kann.

Ein Punkt im dimensionslosen Raum (Dimension 0) ist ein Widerspruch in sich. Der Punkt lässt sich weder durch Koordinaten, noch im Umfang bestimmen. Der Punkt ist also eine Entität ohne Dimension. Das kann man jetzt sowohl als Nichts (die Abwesenheit von Etwas) oder Alles (unterliegt keiner dimensionalen Einschränkung, da er keine Dimension hat) interpretieren.

In der Mathematik erfüllt der Punkt die Rolle eines Platzhalters, der je nach Anzahl Dimensionen mit zusätzlichen Attributen beschrieben werden kann, aber nicht mehr ist als ein Punkt. Eine Möglichkeit zur Darstellung von Ortsvektoren ohne eine eigene Funktion. Ohne einen eigenen Wert an sich. Also die Definition von Nichts als beliebiger Platzhalter für Operationen, die den Ort eines Punktes bestimmen wollen.

Was auch wieder nur bedingt stimmt, denn das Volumen V0 = 1 und die Oberfläche S0=2. Ein Alles oder Nichts mit Oberfläche und Volumen?

Wenn wir ein Universum simulieren wollen dürfen wir aber die Physik nicht ausser Acht lassen. Die legt der Mathematik durchaus ernste und unerwartete Fesseln an.

Und mit dem Punkt als Mannigfaltigkeit oder Unendlichkeit zu rechnen, naja, da wird es schwierig. Wie gross genau war nochmal eine halbe Unendlichkeit? Man kann sich annähern, brauchbare Punkte bestimmen, solange nicht zu viele Dimensionen im Spiel sind.

Wenn ich also annehme, dass ein Punkt beides ist, Nichts und Alles, dann muss ich in bestimmten Fällen unterscheiden, mit welcher Art von Punkt ich rechne. Zur Bestimmung eines Ortsvektors im euklidischen Raum ist ein Nichts-Punkt gut geeignet und hat vielfach bewiesen, dass das mathematische Konzept Sinn macht.

Das Rechnen mit einem Alles Punkt kann allerdings immer nur als Verhältniszahl zur Unendlichkeit oder Mannigfaltigkeit erfolgen. Die Regeln um mit Unendlich ein weiterverwendbares mathematisches Ergebnis zu erzielen, sind noch nicht erfunden.

Womit wir wieder bei meinem Trick landen, die Unendlichkeit als 1 zu definieren. Als das Ganze, Alles. Um ein Verhältnis zur Unendlichkeit auszudrücken. Alles in diesem Universum muss sich daher im Bereich zwischen 0 und 1 (absolut) befinden. Dieser Zahlenraum ist per Definition ebenfalls unendlich. Es gibt immer eine Zahl die näher an 0 oder 1 ist als die zuletzt bekannte. Jede uns bekannte Zahl lässt sich, vermute ich, in diesen Zahlenraum transferieren. Der Vorgang wird üblicherweise Normalisieren genannt.

Wenn der Punkt also auch Alles sein kann, dann kann er ebenso über unendlich Energie verfügen. Und mehr bräuchte es nicht. Und diese Energie wird durch die Dimensionen zu Aktionen genötigt, wenn man es so sagen möchte.

Die Zahlengerade in der ersten Dimension ist etwas kniffelig. Im Prinzip definiert sie nur den Bereich in dem der Ortsvektor x eine, und zwar nur eine, Position einnehmen kann. Allerdings ist es eine Linie zwischen Minus Unendlich und Plus Unendlich. Die Linie ist aber schon ein Teil der zweiten Dimension. D.h. zum Vermessen einer Dimension benötigen wir die nächsthöhere Dimension. Auf diesen Umstand hatte ich, glaube ich, schon hingewiesen.

Und nachdem die mathematische Dimensionsdefinition mir eine halbwegs plausible Begründung liefert, warum der Punkt in Dimension 0 auch Alles darstellen könnte, ich quasi die Energie frei Haus geliefert bekomme, in unendlicher Menge, befänden wir uns wieder im Einklang mit den bekannten Definitionen.

Wir haben also den Punkt in der ersten Dimension der verzweifelt versucht seine Energie loszuwerden. Wir haben somit ein Moment der Verteilung, dass sich allgemein mit Hilfe des Lebesgue Integrals beschreiben lässt:

{\displaystyle m_{n}=\int _{\mathbb {R} }x^{n}\mathrm {d} \mu (x).}
Moment (Integration)

Und wir müssen mit Verhältnissen rechnen. Da wir eine Unendlichkeit nicht behandeln können. D.h. wir müssen unterscheiden, ob wir gerade mit dem Verhältnis zur Unendlichkeit rechnen oder mit Absolutwerten aus den jeweiligen Dimensionen. Über das Verhältnis erhalten wir aber Faktoren für die Ausprägungen in den verschiedenen Dimensionen. Möglicherweise lassen sich dort die uns bekannten Konstanten des Universums finden.

Und dann kommt noch ein Umstand dazu, der zu berücksichtigen ist, wir analysieren nicht eine Situation, wir geben die Situation vor und erschaffen die notwendigen Entitäten (zumindest, solange es die Rechenkapazität zulässt). D.h. im Gegensatz zur Analyse wissen wir welche Entität mit welcher Eigenschaft wo ist.

Die quantisierte Energieabgabe und -aufnahme scheint mir auch ein eleganter Trick um Gleichzeitigkeit zu simulieren. Insbesondere bei kleiner Paketgrösse, was immer weniger Leistung fordert, als ein grosses Paket. Nach einem Spin der Singularität wird das Universum im Rechner eingefroren (also die Operationen im, für das Universum, zeitlosen Raum ausgeführt), alle liefern ihre Päckchen ab, bis jeder versorgt ist, dann werden die Päckchen summiert/integriert und weiter geht es mit dem nächsten Spin. Die Reaktion auf den Input ergibt sich beim nächsten Spin, der die neuen Kräfte berücksichtigen muss.

Wir brauchen also so etwas wie eine Warteschlange für Nachrichten. Zuerst wird gesendet, dann empfangen, wäre meine Vermutung. Eine ID, einen Vektor und die Adresse des Absenders sollte für den Anfang reichen. Es muss noch nach Reichweite unterschieden werden, da nicht alle Kräfte so aufdringlich sind, wie die Gravitation. Vielleicht über Verteiler, die je nach möglicher Reichweite zustellen.

Ach ja, wir wäre es mit einem, zurück auf Anfang? Wenn ich die Dimensiondefintionen für einen Einheitskreis/kugel … anschaue, dann gib es da hilfreiche Flächen, besser als Volumen. Zudem projeziert S0 sozusagen V1. Die n-Sphäre besteht aus zwei Punkten für S0. Die 0-Sphäre für V0 besteht aus einem Punkt gemäss Hausdorff.

{\displaystyle {\begin{aligned}V_{0}&=1&V_{n+1}&={\frac {S_{n}}{n+1}}\\[6pt]S_{0}&=2&S_{n+1}&=2\pi V_{n}\end{aligned}}}

Da fängt für mich das Dilemma an. Diese Definitionen sind aus der Betrachterebene einer bestimmten Dimension zutreffend. Aus der Perspektive eines Betrachters aller Dimensionen, müssen sie, meines Erachtens, anders sein. Im Verhältnis. Sozusagen.

Ich will ja keine n-Sphäre als n-Sphäre mir r = 1 auf jeder Dimension abbilden, ich will die n-Sphäre mit r = 1 in jeder Dimension transformieren. Im Verhältnis zu den Flächen der jeweiligen n-Sphäre.

Ich bin also so gemein und versetze einen Punkt in n = 0 in Rotation, eine volle Umdrehung und in Dimension 0 ist dies ein Einheitskreis mit r = 1. Der Umfang ist definiert:

{\displaystyle U=\pi d=2\pi r.}

Der Umfang beschreibt den Weg, den die Rotation in einer willkürlichen Zeiteinheit, die auf 1 (T/t) gesetzt wird, zurücklegt. In n = 0 macht 1 durchaus Sinn. Viel mehr kennt man ja noch nicht.

Aber Umfang gibt es nicht überall, die Definition ist für n = 1 und einen Kreis gültig. Wir stellen uns also einen Kreis in n = 0 vor, der dort nicht existieren kann, quasi als Muster für die Beschreibung in anderen Dimensionen, als Ausgangsbasis. Zumindest bis zur euklidischen Dimension 3 kann der Kreis als Querschnitt auch auf die Sphäre angewandt werden.

Wir brauchen also einen Transformationsfaktor für jede Dimension
Transformn = S0 / Sn der das Verhältnis der Oberflächen zueinander dargestellt. Somit ergibt sich U = 2π * Transformn für r = 1.

Den Radius rn kann ich dann einfach aus dem imaginären Umfang Un ermitteln.
rn = Un / 2π

Dieser Umfang ist gleichzeitig ein extrem gekrümmter Vektor, der die Kraft darstellt, die quantisiert ausgeliefert wird innerhalb der geringsten Zeiteinheit und die Rotationsenergie beschreibt.

Es scheint naheliegend, die vorhandene Kraft im Verhältnis auf die Dimensionen aufzuteilen. Die Kraft wirkt in jede Dimension mit voller Stärke (Annahme, unbegründet), aber sie muss sich je nach Dimension auf eine unterschiedlich grosse Fläche verteilen.

Der Umfang Un beschreibt den Rotationsvektor FnRot, der auf die Fläche zu verteilen ist. Man könnte also annehmen, das FnRot = Un/Sn ist.

Die Wirkrichtung ist jeweils um die dimensionszugehörige Achse herum, benutzt also Achsen die in der aktuellen Dimension nicht immer gegeben sind. Diese Kraft brauchen wir, um den notwendigen Raum zu schaffen. Es fehlt allerdings noch das Drehmoment, das sich orthogonal zu dieser Kraft auswirkt und die Achsen der Dimension bestimmt.

Bei der Oberfläche S1 die mit bestimmt ist, gibt es einen signifikanten Unterschied zu der Definition der Kreisfläche, die wie folgt definiert ist

{\displaystyle A=\pi r^{2}={\frac {\pi d^{2}}{4}}\approx 0{,}78540\;d^{2}.}
Kreisfläche

Bei r = 1 entspricht A = π und nicht . wie für S1 als Projektionsfläche einer 1-Sphäre in die euklidische Zweidimensionalität definiert ist.

Die Definition für eine Kugel stimmt wieder mit der Dimensionsdefinition S2 = 4π überein

A_{O}={\frac {\mathrm {d} V}{\mathrm {d} r}}=4\pi r^{2}
Kugelfläche

Dies ist wahrscheinlich dem Umstand zu verdanken, das die 1-Sphäre als Sphäre und nicht als Kreis betrachtet wird, folglich eine Vorder- und Rückseite hat, auch wenn sie soweit zusammengestaucht wurde, dass die Punkte der Vorderseite mit den Punkten der Rückseite quasi identisch sind. Für Berechnungen, die auf Kreisgeometrie aufbauen ist dieser Umstand zu berücksichtigen.

Interessanterweise entspricht 4πr2 bei r = 1 = 12.566370614359000157 ziemlich genau der magnetischen Feldkonstante 1.25663706212(19), abgesehen vom Faktor (10-6). Für die elektrische Feldkonstante bin ich noch am Suchen, aber es gibt durchaus aussichtsreiche Kandidaten.

Wenn ich die Dimensionen Sn ins Verhältnis zur Dimension S0 versetze, StransX = S0/S0, StransY = S0/S1, StransZ = S0/S2 für die jeweiligen Achsen x, y, z und dann dieses Verhältnis auf den Umfang eines Standardkreises () anwende, also 2π * StransN um den Radius zu ermitteln, erhalte ich RxS0 = 1 und DxS0 = 2 für die Dimension der x-Achse.

Nochmal langsam. Ich bilde eine Verhältniszahl StransN aus den Definitionen für Dimensionen für die ersten drei Dimensionen um sie auf der x, y und z Achse abzubilden. Hier muss ich natürlich wählen. Ist der Standardkreis in Dimension S0 oder in Dimension S2 erfüllt.

Im Moment gehe ich davon aus, dass der Standardkreis in der ersten Dimension und nicht in der dritten Dimension erfüllt ist, da mein begrenztes Vorstellungsvermögen mir zuflüstert, dass eine neue Dimension in sich zwar grösser sein kann, aber absolut verglichen mit der Vorgängerdimension immer kleiner sein muss, also in die vorherige Dimension passen muss, also

RxS0 = 2πStransX
RyS1 = 2πStransY

RzS2 = 2πStransZ

Mit dem solcherart bestimmten Radius und Durchmesser, erhalte ich mit der Formel 1/√(DxS0 * DyS1) eine durchaus annähernde Zahl zu 8.8541878128(13) (ohne den Faktor 10-12): 0.88622692545275805198 (auch ohne Faktor).

Die Faktoren 10-6 und 10-12 deuten durchaus an, das es sich um Dimensionsverschiebungen, Grössenverhältnisse handelt. Zufällig doppelt so gross.

Wenn ich jetzt die elektrische Feldkonstante in der Dimension S0-S1 verorte, dann bekomme ich zwei Probleme mit meiner Annahme. S2 hat einen kleineren Faktor als S1, was dazu führt, dass die Dimension S2 grösser ist als S1. Und der Faktor ist für S2 um eine Potenz zu hoch, und für S1 um eine Potenz zu niedrig, also 10-7 und 10-11 statt 10-6 und 10-12.

Wenn ich das Verhältnis aber umkehre und sage, alles steht im Verhältnis zu S2 dann bekomme ich noch nicht einmal annähernd irgendwelche Werte die Sinn machen. Ein Dilemma.

Ist ja auch klar, die Einheiten sind in SI und eigentlich bin ich noch bei Planck, wo c = 1 ist. Da μ0 in Wikipedia nicht in Planck ausgewiesen wird , ε0 = (4π)-1 allerdings schon und da μ0 = 1 / (ε0 c2) ist, kann auch die notwendige Planckzahl ermittelt werden.

Die damit zwangsläufig 1/(4π)-1 für μ0 sein muss. Was ergibt und wir ja schon vorher angenommen haben. Also suche ich nicht 8.8541878128(13) (ohne den Faktor 10-12) sondern einen Wert in der Richtung 0.079577471545947667884441881… für ε0.

Das löst zwar noch nicht das Faktorenproblem, aber geht eindeutig in eine richtigere Richtung.

Man könnte nun frecherweise annehmen, dass wir μ0 je Dimension als Sn definieren (μ0n = Sn) und ε0 als Verhältnis des Volumens der Ausgangsbasis V0 zur jeweiligen Oberfläche der Sphäre Sn definiere, also ε0Dim0 = V0 / S0, ε0Dim1 = V0 / S1, ε0Dim2 = V0 / S2.

Dann ergäben sich für jede Dimension unterschiedliche elektrische und magnetische Feldkonstanten in Planckeinheiten, c würde aber in allen Dimensionen stabil 1 sein. Und μ0 wie ε0 hätten in unsere Dimension die korrekten Planckwerte.

Dann entspräche der Magnetismus der Oberfläche der Sphäre in jeder Dimension und die Elektrizität dem Verhältnis zwischen dem Ursprung des Universums und dem Volumen eines Partikels in der jeweiligen Dimension. Zumindest auf Ebene der Elementarteilchen.

Matroschka, Matroschka, ach Matroschka …

Wenn nun das Universum nicht in der jeweiligen Dimension wäre, sondern jede Dimension sich in Dimension 0 spiegelt und eine Gesamtheit bildet?

Quasi befreit von den Regeln der jeweiligen Dimension, bzw. bereichert um die Möglichkeiten aller anderen Dimensionen die gemeinsam eine virtuelle Dimension in Dimension 0 entstehen lassen. Einen multidimensionalen Spiegel aller realisierten Dimensionen?

Wie sagte Terry Pratchett in Strata? „Götter erschaffen nicht, sie sind die Schöpfung …“ und „… das Modell, das sein eigenes Modell enthält …“.

Ach du meine Güte, bohm’sche Mechanik, De Broglie, Dirac und die Wellen. Die hatte ich ganz vergessen. Wellen breiten sich sphärisch aus in einem Vakuum.

Wir hätten dann so etwas wie

diese zwei symbolischen Objekte, deren Wellen sich ausbreiten, hier nur die erste Welle. Also müssen wir den Raum planckmässig aufteilen um das deterministisch simulieren zu können.

Für ein Objekt mit Plancklänge 1 ergibt sich dann die Verwaltung von 27 Punkten mit denen interagiert werden kann.

Ok, wir könnten sagen, um zu reduzieren, dass wir nur 4 Planck-Würfel haben, mit denen im Raum interagiert werden kann. Wir brauchen trotzdem die 27 Punkte um jeden Planck-Würfel zu bestimmen.

Und als „Gott“ muss man dann auch noch unterhalb Planck rechnen können.

Denn wir müssen ja die Bereiche bestimmen, die oberhalb einer Plancklänge sind. Und wenn wir eine Sphäre in einen Würfel stecken, haben wir zwangsläufig solche Räume. Die Berechnung lässt sich vielleicht wie dargestellt vereinfachen.

Und x könnte quasi ein Schrödinger-Faktor sein, dass Mass für die Unbestimmtheit der Reaktion. Es gibt ja meist nicht nur eine Lösung einer Gleichung.

Dann kommt noch dazu, dass sich Wellen mit gleicher Frequenz, Amplitude und gleicher Phase verstärken, mit gegensätzlicher Phase auslöschen und bei unterschiedlichen Frequenzen, Amplituden und Phasen ein ziemliches Kuddelmuddel erzeugen. Sich also gleichzeitig in einigen Punkten verstärken, in anderen abschwächen.

Um deterministisch auf Plancklänge zu bleiben, müssen alle Planckräume bekannt sein und auf die Eingangswerte, Wellen, reagieren.

Nun gut, wenn wir den Raum in Planck-Würfel aufteilen, kommt ein Eingangswert nie von irgendwo schräg, sondern von oben, unten oder den Seiten. Das könnte einiges vereinfachen.

Die Wirkrichtungen der Objekte kann trotzdem schräg sein, dass kann man sich wie eine klassische Ziegelmauer vorstellen, in der die obere Reihe versetzt ist. Vom Zentrum des oberen Ziegels auf die zwei unteren Ziegel ergeben sich zwei Wirkrichtungen, die 45° und nicht 90° sind.

Und im Gegensatz zu Bohm will ich ja die Eingangswerte bestimmen. Die „Unbestimmtheit“ kann sich möglicherweise trotzdem daraus ergeben. Sozusagen aus einer deterministischen Ausgangsbasis ein nicht deterministisches Universum erschaffen, bei dem jede Wiederholung zu einem anderen Ergebnis führen kann (aber nicht zwangsläufig muss).

Damit würde ich sozusagen würfeln und das wird Einstein nicht gefallen. Zumindest wenn ich den „Schrödinger-Faktor“ als Würfel benutze, um zu bestimmen, welches gültiges Ergebnis einer Gleichung bevorzugt wird.

Teilchen könnte man als Emitter von Wellen sehen. Und Wellen, Frequenzen sind noch einmal an sich etwas sehr Spannendes. Wann verhalten sich Wellen wie Materie, wann wie Wellen.

Und brauche ich überhaupt so viele Emitter? Oder reicht es mit z.B. drei statischen Emittern zu beginnen und die Wellen alles andere erledigen zu lassen? Im Rest des Universum gibt es dann nur Wellen, die aufgrund Feedbacks und Phasenauslöschungen neue Materie = Energie erschaffen?

Und vielleicht auch alles andere?

Und müssen die x Emitter zum Start des Universum ewig sein? Reicht nicht ein Impuls der lang genug andauert?

Nada brahma, die Welt ist Klang, vielleicht ist ja da doch mehr dahinter als man denkt.

Damit würde natürlich die Idee fallen, dass es nur einen geben kann, in Dimension 0.

Die Emitter würden möglicherweise eine räumliche Distanz benötigen um eine interessante Wirkung zu entfalten.

Es wäre natürlich auch möglich, dass das Eine sich erst in den höheren Dimensionen auffaltet und so die räumliche Distanz für interessante Effekte schafft.

Und um zu dem Planck-Würfel zurückzukommen, das wäre dann aus unserer Perspektive ein Punkt. Dummerweise ein Punkt in dem etwas passiert. Oh schau mal, da läuft Schrödingers Katze, ach schon weg …

D.h. also eine Sphäre mit Radius = 1, wobei 1 einer Plancklänge entspricht, würde vier Planck-Würfel umfassen, also durch 33 Punkte insgesamt dargestellt werden können. Die diskreter Natur sind, da die Planck-Würfel ja Punkte darstellen, also uns nur vier Punkte präsentieren.

Das wäre dann so etwas wie der diskrete Charme der bourgeoisen Gottheiten.

Im Universum kannst du es nicht sehen, von aussen schon. Es geht halt nichts über Administratorrechte.

Genaugenommen, naja, gemutmasst, sind die vier Punkte ja schon mal ein guter Punkt zum Auffalten. Wäre dann nichts mit Dreifaltigkeit, aber sei’s drum. Mag sie sich in π/3 Formen ausbreiten.

Wenn diese vier Punkte die eine Singularität aus Dimension 0 annähernd beschreiben, als eigenständige Planck-Objekte behandelt würden, hätten wir die räumliche Distanz für interessante Frequenzmuster.

Ist jetzt irgendwie blöd, dass wir vermeintlich lange Zeit vier Kräfte gesehen haben, Luft, Wasser, Feuer, Erde und so.

Damit wäre aber schon mal klar, dass die Dimensionsverzerrung, das unterhalb von Planck rechnen, eine quadratische Funktion ist, in der ein Punkt x dann x2 in höherer Auflösung entspricht.

Nett, umgangssprachlich wäre dann unsere Realität die Wurzel aus der Potenz.

Hmm, also letzthin, hatte ich genug von C++ und Co., wegen der Datenstrukturen, die man da mühsam aufbauen muss und dann, ich mach ja seit mindestens 30 Jahren mit Datenbanken rum, kam mir die Idee, versuchen wir es doch mal damit.

Echt blöd, da schaffe ich einen n-dimensionalen Raum, also erst mal nur die Raumpunkte, die unbeweglich sind, mit zwei fangen wir an. Bild und Spiegel. Als perfekte binäre Bäume, die ein Koordinatenpaar auf allen n Dimensionen abbilden.

Wir fangen nur mal mit Masse und Energie an, ganz Newton, weil wir sind draussen, nicht drinnen, wo Einstein eine bessere Annäherung bietet.

Jeder Punkt pro Dimension (n = Höhe des Baums – 1) wird erst einmal mit NULL initialisiert. Was bei Rechenoperationen als 0 gewertet wird.

Egal, wir geben dem Ursprungspunkt aller (im Beginn 2) binären Bäume eine 1 für die Energie mit auf den Weg. Der Spiegel hat natürlich die -1, da der Impulsgeber in Dimension 0 noch nicht über das Konzept +/- verfügt, es aber zwangsläufig ist, wenn ich eins und eins zusammenzähle.

Es schwappt also die Energie vom ersten zum letzten Punkt und dann wieder zurück- Was mich überrascht hat, war der Punkt, dass schon nach ungefähr zehn Zyklen das System an Infinity (NUMBER. 38 Stellen) war.

Und komplizierte Gleichungen sind mit Datenbanken ja so einfach, dass war mir vorher nie so klar. Wenn du Gleichungen mit Mengen hast, nx Variablen, dann gibt es nichts besseres als eine Datenbank. Werte aufreihen, Operationen ausführen und Ergebnis einsammeln. Statt sich Gedanken zu machen, wie ich die Daten stochastisch so minimieren kann, dass mein System mitkommt. Klar, Performance ist immer ein Faktor, aber die Umsetzung scheint mir viel einfacher.

Mein nächster Punkt ist, ich erreiche Infinity und muss ein Kind erzeugen, also einen neuen Punkt in der Raumzeit, nicht den Schaum, der darauf tanzt.

Das Kind fängt mir der negativen Energie an, die eine Unendlichkeit erzeugt hat (Leistungsfähigkeit des Rechensystems kann hier wichtig werden).

Der Punkt und das Universum

Der Punkt, was ist das eigentlich genau?

Wenn man einen Punkt näher anschaut, dann ergeben sich viele Punkte, die den Punkt zusammensetzen.

Ein Punkt ist meist fraktal und das fatal.

Was wäre wenn wir von dem Urpunkt ausgehen würden, der Punkt der nur ein Punkt ist. Nicht weniger, aber doch viel mehr. Der Punkt der auch noch alle anderen Punkte enthält.

Mir kam da so eine blöde Idee …

Wenn das Universum als Punkt beginnen würde. In Dimension 0 gemäss n-Sphäre, nicht Euklid, gleichwohl geometrisch. Also nur ein Punkt wäre. Punkt. Denn mehr, wenn überhaupt, geht nicht in Dimension 0.

Wenn ich also diesen Punkt hätte in der Dimension des Nichts, der Dimension 0, vielleicht rotiert er auch noch, wahrscheinlich so eine Göttersache, egal, wenn ich diesen Punkt habe, dann ergeben sich in Dimension 1, da ist gerade mal eine Gerade möglich, automatisch zwei Punkte, der Anfang und das Ende das Punktes aus Dimension 0 auf dieser Geraden.

Und implizit das Zentrum des Punktes als Radius oder Hälfte der Geraden, die einen Durchmesser darstellen könnte.

Geometrisch gesehen verdoppeln sich die notwendigen Beschreibungspunkte des Punktes mit jeder Dimension 1, 2, 4, 8, 16 …

Da jeder Beschreibungspunkt, man könnte auch Dimensionskoordinate sagen, in sich alle Punkte der vorherigen Dimensionen enthält, Dimension 0 ist vielleicht ein Sonderfall, ergibt sich ein quadratisches Verhältnis der insgesamt enthaltenen Punkte aus der Dimension und den notwendigen Dimensionskoordinaten zur Beschreibung und den Grenzen des Punktes.

Irritierend bei diesem Gedankengang ist, das sich aus der Anzahl Dimensionskoordinaten2 ein IT-konformes Zahlenmuster ergibt: 1, 4, 16, 64, 256 …

Wenn also dieser eine Punkt in Dimension 0 auf die Dimensionen projeziert wird, die wir kennen, wir leben gemäss n-Sphären Dimensiondefinition in Dimension 4, geometrisch gesehen, erhalten wir 256 Punkte, die den virtuellen Raum ausmachen.

Mehr ist erst einmal nicht drin. Jungfrauengeburt kommen wir noch dazu, aber noch nicht jetzt.

Götterdämmerung wäre erst einmal der Umstand, dass dieser Punkt aus irgendwelchen Gründen rotiert. Denn das erzeugt Frequenz, die man auch als Energie oder Masse ausdrücken kann, je nach Situation und Untersuchungsobjekt.

Warum dieser Punkt im Nichts rotieren sollte ist mir nicht klar, aber ich nehme einfach einmal an, es wäre so.

Und dieser Punkt erschafft ein überschaubares Mass an Beschreibungspunkten in jeder Dimension, die zwangsläufig auch die Grundfrequenz ändern muss, da pro Dimension mehr Raum zur Verfügung steht, in dem sich die Schwingung verteilen kann.

Und dann gibt es auch nicht mehr als diesen Punkt in allen Dimensionen. Jede Frequenz oder Masse ist erst einmal eingesperrt, kann zwischen den Beschreibungspunkten des Universumspunkt fluktuieren, aber kann nicht raus.

Jeder Beschreibungspunkt hat ein Energiepotential, dass in Masse und Frequenz ausgedrückt werden kann und sendet seine Energie aus. Interaktion mit allen anderen Punkten in allen Dimensionen auf der Ebene Frequenz. Interaktion mit dem umgebenden Raum als Masse.

Wenn Frequenzen oder Masse zu Effekten führen, dass neuer Raum benötigt wird, dann wird dieser geschaffen.

Sinnbildlich gesprochen, alle Wirkungen zwischen den Beschreibungspunkten können die Grenze der Punktbeschreibung nicht verlassen oder überwinden. An den Grenzen werden sie nach innen reflektiert. Das Aussen ist unbekannt, da noch nicht vorhanden.

Das Aussen kann nur durch die Innenwirkung erweitert werden. In dem Moment, in dem sich Frequenzen in Feedbackschleifen begeben, die die bekannten Koordinaten sprengen oder Massen die Realität eindellen, wird es möglich, den Raum zu erweitern. In eine Expansionsphase zu treten.

Und, voilá, wir hätten möglicherweise einen Urknall oder eine Urimplosion. Wie war das noch mit schwarzen Löchern?

Nur mal so gedacht.

Ernsthaft, wer würde schon versuchen, ein Universum zu simulieren, in der Gewissheit, dass wenn der Beweis gelingt, unsere Realität in Frage steht.

Drohnen mit Gesichtserkennung

Wenn ich das richtig gelesen habe, gibt es Bestrebungen in den USA Drohnen mit Gesichtserkennung anzuschaffen und einzusetzen.

Regulierungen und Gesetze, so schlimm es auch ist, kann man hierbei getrost vergessen. Das war leider schon immer so. Was machbar ist, wird gemacht und auch getestet.

Interessanter sind hier eher die SF-Ansätze zu solchen Szenarien. Es gibt da verschiedene Szenarien, wie z.B. einen Tschador, einen Schleier, welche Form dieser auch immer einnehmen mag …

Wir werden also eine Aufrüstung in diesem Segment erleben, nehme ich stark an. KI’s sind ja auch nur Menschen, Nachahmungen der Funktionsweise des Gehirns bezüglich Mustererkennung. Wie Menschen sind auch KI’s für Täuschung anfällig. Es wird also ein Escher für KI’s gesucht …

Alles in allem geht es wieder nur um die alte Magie.

Mitten im Raum stehen ohne bemerkt zu werden.

Und es würde nicht einer gewissen Ironie entbehren, wenn jene, die einst ein Vermummungsverbot gefordert haben, die Ersten wären, die sich vermummen würden.

Spannende Zeiten …

Wege aus der Zivilisation in die Menschlichkeit

Wir meinen ja tatsächlich und glauben dies auch, dass wir zivilisierte Menschen wären. Nicht nur das, wir scheuen uns noch nicht einmal davor, blasphemisch zu behaupten, wir wären die Krone der Schöpfung, sapiens sapiensis und so.

Der Ursprung des Wortes Zivilisation, nämlich civis bedeutete nichts anderes als römischer Bürger, also eine Person der mehr Rechte und Privilegien zustanden, als anderen. Insofern, ungeachtet der Weiterentwicklung der Definition von Zivilisation, ist dieser Begriff nicht mehr und nicht weniger als eine Abgrenzung gegen andere Gemeinschaften, denen man z.B. weniger Rechte, Bildung, Privilegien und so weiter zugesteht. Die Flucht in das Wort Hochkultur bietet hier keinen Ausweg. Es sind nicht mehr die Römer, aber in „Hoch“ klingen genau die gleichen Vorurteile und Wertungen an, wie in civis.

Man könnte sagen, der Zivilisation ist Rassismus und Faschismus schon in die Wiege gelegt. Die Abwertung anderer Gruppierungen anhand biologischer, sozialer oder sonstiger Merkmale. Sowie die Bekämpfung, Verwertung oder Assimilierung derselbigen Gruppen. Und dies beziehe ich nicht nur auf Menschen.

Um Menschlichkeit zu erreichen, tatsächlich zu erreichen, nicht nur sich damit brüsten und anderen Regeln aufzwingen, an die man sich selbst nicht hält, führt kein Weg daran vorbei, dass wir diese Form der Zivilisation aufgeben und den Weg der Gemeinschaft, der Kultur, beschreiten. Falls wir uns vorher nicht in die Bedeutungslosigkeit versenken.

Weiterentwicklung anstatt sich über Anderen zu wähnen.

Auch ein Gemeinschaft oder Kultur grenzt sich ab, dies ist inhärent, aber sie wähnt sich nicht zwangsläufig besser als andere. Wobei dies, wie bei den Römern, durchaus immer wieder vorkommen mag, insbesondere dann, wenn eine bestimmte Grösse erreicht oder überschritten wird, die zu einer Eigendynamik führt, die schwer bis überhaupt nicht kontrolliert werden kann.

Denn mit der Grösse einer Gemeinschaft nimmt die Notwendigkeit zur Organisation zu, wie man schon an Bienen- und Ameisenvölkern erkennen kann. Die Temperatur des Baus muss reguliert werden, gefährliche Abfälle müssen beseitigt werden, der Nahrungsbedarf muss gedeckt werden (z.B. Pilzzucht) und so weiter und so fort. Je mehr Akteure es gibt, je mehr Räder, die ineinandergreifen, umso höher wird die Komplexität der Organisation.

Als Beispiel könnte man heute einen Computer sehen, dessen Organisation im Prinzip nur auf 0 und 1, zwei möglichen Zuständen, aufbaut. Dafür braucht es aus organisatorischer Sicht, heute, wie damals, lediglich einen Speicher für die Zustände und einen Prozessor für die Berechnung von Zuständen, sowie eine Eingabe- und Ausgabe-Einheit.

Die aktuelle Entwicklung hat gezeigt, das diese vier Organisationskomponenten sich abhängig und unabhängig voneinander stetig weiterentwickelt haben und in sich selbst mittlerweile riesige komplexe Organisationen und Unterorganisationen mit zahlreichen Akteuren entwickelt haben. Was dazu geführt hat, dass wir mittlerweile Computer in der Hosentasche oder am Armband tragen, die früher eine grosse Lagerhalle gefüllt hätten. Und trotz der Tatsache, dass wir Ausgabe- und Eingabeeinheit miteinander verschmolzen haben, also nur noch drei Organisationssäulen haben, ist die Komplexität mittlerweile so hoch, dass wir nicht mehr nachvollziehen können, wie eine KI zu einem Ergebnis gekommen ist.

Da der Mensch ein gnadenloser Kopierer ist, der der Natur noch nie die Patentgebühren entrichtet hat, gibt es derzeit im Wesentlichen zwei konkurriernde Organisationssysteme die in unterschiedlichen Mischformen existieren. Das Modell Insektenstaat und das Modell Säugetierrudel.

Im Modell Insektenstaat wird die Autonomie der Akteure scharf begrenzt um die Fehleranfälligkeit von synchronen Gruppenaktionen weitmöglichst zu verringern. Die Funktion von Akteuren innerhalb der Gemeinschaft ist klar definiert und kann nur schwer, wenn überhaupt, innerhalb einer Lebensdauer verändert werden.

Im Modell Säugetierrudel ist die Autonomie der Akteure im Beginn unbegrenzt, wird aber durch den Konkurrenzkampf um Ressourcen, Fortpflanzung und Führungsposition de facto begrenzt. Die Fehleranfälligkeit von synchronen Gruppenaktionen ist weitgehend vom Rudelführer und seiner Kompetenz abhängig und nimmt mit der Grösse der Gruppe zu. Die Funktion von Akteuren innerhalb der Gemeinschaft ist vom jeweiligen Rudel und Rudelführer abhängig und kann sich innerhalb der Lebensdauer mehrfach verändern.

Da wir Säugetiere sind und nicht über die genetische Disposition von staatenbildenden Insekten verfügen, müssen wir natürlich andere Wege finden, einen Insektenstaat nachzuahmen. Die üblichen Methoden sind Indoktrination, Drill und Angst. Typischerweise ist das Militär in den meisten Fällen nach dem Modell Insektenstaat ausgerichtet.

Grob gesagt hätten wir den wirtschaftlichen Westen (also die grossen Industrieländer) der das Säugetierrudel als Modell bevorzugt. Den asiatischen Bereich, der über viele Jahrtausende schon mit Grössenordnungen von Akteuren konfrontiert war, die der wirtschaftliche Westen erst seit ein paar Jahrhunderten kennt und mehrheitlich den Insektenstaat als Modell bevorzugt.

Sowie eine Vielzahl von mehr oder wenig grossen Stammesgesellschaften, die mehr oder weniger stark von den anderen beiden globalen Mitspielern ausgebeutet werden (Afrika, Südamerika).

Wir leben in einen globalen Welt, in der die 40.000 km Erdumfang fast keine Rolle mehr spielen. Fast jeder Ort der Erde ist mittlerweile erreichbar. Und ganz sicher jeder Ort, an dem Menschen leben können. Einmal rund um die Welt in 50 Stunden ist möglich, heutzutage.

D.h. wenn wir miteinander kooperieren wollen, ist es unabdingbar, dass die jeweiligen Verfassungen (ich nenn das jetzt mal so, man kann das auch anders nennen, gemeint ist die jeweilige Definition der Gemeinschaft, die ihre Kultur und geltenden Regeln begründet) an einem gemeinsamen Punkt verankert sind, den alle Gemeinschaften teilen und achten. Unabhängig davon, wie sie als Gemeinschaft im Inneren organisiert sind.

Und das wir miteinander kooperieren müssen ist unabdingbar, nachdem wir begriffen haben oder begriffen haben sollten, das keine Aktion nur lokal ist, sondern immer auch globale Auswirkungen hat, wie Mikroplastik in der Antarktis eindrücklich zeigt.

Auch hier haben wir es wieder mit dem Phänomen der Grösse zu tun. Aber zurück zum Thema. Die UN-Charta ist hier ein Anfang, geht aber bei Weitem nicht weit genug.

Die Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften, nicht nur von Mitgliedern und Völkern, könnte hier ein Anfang sein. Die Erweiterung auf alle Lebensformen ist im Bezug auf die Nahrungskette schwierig, aber nicht unlösbar. Mithin sogar notwendig, denn dieser ganze globale Lebensraum mit allen seinen Lebensformen sichert uns nur dann ein Überleben, wenn wir verantwortungs- und respektvoll damit umgehen und uns als Teil dessen, nicht als Besitzer, bar jeder Verantwortung, sehen.

Wenn wir uns als dominante Lebensform sehen, was wir de facto sind, womit noch nichts über die Eignung gesagt ist, dann geht damit auch eine dominante Verantwortung einher. Ob wir das wollen oder nicht.

Ausgehend von der Selbstbestimmung ist ein Gewaltverbot sicherlich sinnvoll, kann aber nur ideeler Natur sein. Beim Geisteszustand der aktuellen Primatenausprägungen menschlicher Natur scheint es nicht durchsetzbar, ausser man greift selbst zu Gewalt und treibt damit die Gewaltspirale noch an.

Für eine erfolgreiche Kooperation ist Kommunikation viel wesentlicher. Dies betrifft den Bereich Sprache, kulturelle Ausprägung und Interpretation, im Grossen und Ganzen den Punkt, den man als Diplomatie bezeichnet. Ich will fast schon sagen, bezeichnet hat, denn heute sehe ich Poser und Selbstdarsteller, aber weit und breit keine Diplomaten, obwohl sie unter diesem Titel auftreten oder eine entsprechende Funktion haben, die dies erfordert (Aussenminister z.B.).

Essentiell sind hier Bildung und kultureller Austausch. Wenig bis gar nicht hilfreich sind hier bis jetzt die Medien. Obwohl sie dies sein könnten. Auch hier ist es wieder eine Frage der Grösse und Reichweite.

All jene Gemeinschaften, die Presse einen verfasssungsrechtlichen Status einräumen, sollten sich genauestens überlegen, ob und wie sie dies weiterhin tun. Ebenso sollten sie überlegen, wie gross eine Medieninstitution werden darf und welche Reichweite sie maximal haben darf. Hier wäre vielleicht eine Propagandasteuer von 90% ein guter Anfang, sofern man nicht gleich Medieninstitutionen von der Gewinnerwirtschaftung und den damit zusammenhängenden Problemen ausschliesst.

Falls man natürlich das Modell Insektenstaat bevorzugt, dann ist ein zentrales Propagandainstrument durchaus nützlich. Dann sollten sich nach aktuellem Stand allerdings jene den Mund mit Seife auswaschen, die „freie Presse“ in den Mund nehmen, während sie keinen Finger für einen Julian Assange rühren, der im Gefängnis verrottet, weil er Staatsverbrechen öffentlich gemacht hat. Oder jene, die so Worte wie „Lumpenpazifisten“ erfinden, weil Volksverräter nicht mehr en vogue ist.

Wie wir sehen, taugen Medien nichts für eine neue Charta. Die Nutzung ist zu individuell mit den kulturellen Eigenheiten verbunden.

Wir hätten also

  • Die Achtung der Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften bei Gewaltverbot und Kommunikationsgebot.
  • Aktiver Austausch von Bildung und Kultur mit Propagandaverbot, welches sich aus dem ersten Punkt ableitet.

Mehr ist eigentlich nicht drin, wenn man das erste Gebot ernst nimmt. Verantwortlicher Umgang mit Ressourcen wäre zwar gut, ist aber eben auch eine kulturell zwiespältige Angelegenheit, man nehme nur den japanischen Walfang.

Propagandaverbot bedeutet, dass die ausgetauschte Bildung und Kultur einem ab dem Austausch nicht mehr gehört. Der Empfänger kann dies auf seine Weise in seine Organisationsstruktur einbetten und interpretieren, ohne dass man da noch ein Wörtchen mitreden kann. Natürlich kann die jeweilige Empfänger-Gemeinschaft damit auch Propaganda treiben, aber nicht die Sender-Gemeinschaft, der die Bildung und Kultur gehört hat. Der Verlust von „Eigentum“ impliziert auch den Verlust der Kontrolle über das „Eigentum“.

Das man den Begriff „Eigentum“ bei einer zutiefst diebischen Spezies, wie dem Menschen, finden kann, sagt einiges über den heutigen Primaten mit Aufkleber „Mensch“ aus.

Für Organisationsmodelle die sich eher am Insektenstaat anlehnen stellen diese beiden Punkte kaum ein Problem dar. Sobald die jeweilige Königin überzeugt ist, wird der Rest folgen.

Für die „repräsentativen Demokratien“ sieht die Sache etwas anders aus. Sie versuchen gerade das Modell Insektenstaat durch die Hintertür einzuführen, während sie das Modell Säugetierrudel vorgeben (jeder kann ein Millionär oder Star sein). Ob die massive geförderte Individualität sich hier nicht als Hemmschuh erweist, wird die Zeit zeigen.

Das die medialen Manipulationstechniken funktionieren ist spätestens seit Corona offensichtlich. Das war es aber bereits seit Leni Riefenstahl oder Luther und dem Buchdruck. Weniger offensichtlich ist, ob sie im wirtschaftlichen Westen auch auf Dauer funktionieren. Die Phasen der gesellschaftlichen Gleichschaltung in diesen Ländern waren immer wieder nur kurz und nie dauerhaft von Erfolg gekrönt.

Während Faschisten heute und damals im wirtschaftlichen Westen von einem tausendjährigen Reich träumen, ist das für Asien, insbesondere China, ein nicht zu leugnender Fakt. Mehrere tausend Jahre gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen wurden auch nicht durch Mao unterbrochen.

Er war nur eine exotische Form der Königin, eine, vielleicht notwendige, Katharsis eines Systems, dass durch Verkrustungen instabil wurde und diese Instabilität in den Opiumkriegen offenbarte. Es war vielleicht eine Revolution, aber keine Kulturrevolution. Das Unterste wurde zuoberst gekehrt und vice versa. Aber die Kultur, die Ausrichtung an einer Königin, hat sich dadurch keineswegs geändert. Man könnte sagen, Mao hat Konfuzius seinen Stempel aufgedrückt und das bestehende Modell erweitert, damit es kompatibel zur existierenden Welt ist und die neuen Herausforderungen meistern kann, ohne seine Identität zu verlieren.

Wenn wir also im sogenannten Werte-Westen weiter auf Demokratie setzen, auf Säugetierrudel statt Insektenstaat, sind einige Änderungen geboten, wenn man nicht als Heuchler und Paria in einer globalen Gesellschaft sein Schattendasein fristen will.

Es ist ja nicht so als ob Demokratie je bewiesen hätte, dass sie funktioniert. Selbst in Athen waren nur um die 20-40.000 Personen wahl- und stimmberechtigt. Die Frauen und Sklaven blieben aussen vor. Philosophen, die denkwürdige Sachverhalte aussprachen, bekamen den Schierlingsbecher. Kinder und Natur hatten kein Mitspracherecht. Wobei zu bedenken ist, dass Könige und Königinnen seinerzeit durchaus ein geringes Alter von 10-15 Jahren haben konnten. Zeugungsfähig hiess seinerseit noch, erwachsen zu sein.

Aber beide Systeme/Organisationsformen helfen uns nicht weiter, wenn wir die Aufgaben, die vor uns als Menschheit stehen, als globale Gesellschaft meistern wollen. Und damit meine ich nicht die von uns selbst verursachten Kriege, die nur die letztendliche Konsequenz unserer ausbeuterischen Gier sind. Und diese ist beiden Organisationsformen immanent.

Weil wir eben noch Primaten sind und uns als Mensch erst noch, in ferner Zukunft, würdig erweisen müssen. Falls wir soweit kommen.

Was also könnte eine Charta an Anreizen bereitstellen, die eine Entwicklung in Richtung Mensch und Menschlichkeit ermöglichen oder sogar beschleunigen?

Begrenzung von Wachstum wäre sicher eine brauchbare Empfehlung. Wir wissen aus der Physik, die für uns alle gilt, weswegen wir aufrecht über diesen Planeten wandern können, dass diese ab einer gewissen Menge einen Kipppunkt erreicht. Im Fall von Sonnenmassen ist das Ergebnis ein schwarzes Loch, die Masse kollabiert und kann dem Ereignishorizont nicht mehr entfliehen.

In der Physik ist dies, soweit wir wissen, ein unumkehrbarer Prozess. Im Fall von Lebenwesen sieht dies anders aus. Auch hier kollabiert die Masse, aber es gibt einen Neustart. Zudem kollabiert meines Erachtens immer die grössere Masse, auch wenn eine kleinere Masse den Ausschlag gibt.

Dazu brauchen wir nur das erste Auslöschungsereignis betrachten, das wir meinen zu kennen. Die Umwandlung der Atmossphäre durch die Produktion von Sauerstoff. Einem höchst aggressiven Gas, das ständig und gern mit allem reagiert. Wer rastet, der rostet, sozusagen.

Das vorherrschende Leben war zu dieser Zeit auf Schwefel als Basis angewiesen. Wir finden heute noch einige dieser Lebensformen an den rauchenden Schloten in der Tiefsee. Als die Masse der Lebewesen, die das Sonnenlicht aufspalteten, um Energie zu gewinnen und als Abfallprodukt Sauerstoff erzeugte, immer grösser wurde, hatte die ehemalige Bevölkerung der Erde dem nichts entgegenzusetzen und kollabierte. Nur entstand dabei kein schwarzes Loch (ausser wir bezeichnen die Auslöschung als solche), sondern nur eine neue Form der Organisation des Lebens.

Das Verfahren finden wir noch heute, zum Beispiel bei diversen Bäumen, die Blätter abwerfen, die ein Gift enthalten, dass den Boden sterilisiert und nur von diesem Typ Baum besiedelt werden kann, wie Buche oder Eukalyptus. Dies war schon das Erfolgsrezept des genuinen Planktons. Das Abfallprodukt der Energieerzeugung sterilisierte gleichzeitig die Umgebung und sorgte dafür, dass neues Leben auf dieser Basis geringeren Gefahren ausgesetzt war.

Eine Änderung dieser Basis, des Sauerstoffs, wäre nur für das aktuelle Leben fatal, wobei sich sicher auch hier Nischen finden lassen, aber es wäre nicht für das Leben an sich fatal.

Das heisst wiederum, dass die komplexe Organisation des Lebens, dass die gleiche Basis mit uns teilt (Sauerstoffverbrenner) für uns von entscheidender Wichtigkeit ist. Es ist ein sich selbsterhaltendes System, dass sich immer wieder neu einpegelt, aber seine Grenzen hat.

Als Beispiel sei hier Temperatur erwähnt. Der Temperaturkorridor für Sauerstoffverbrenner ist relativ eng, wir kennen zwar einige extremophile sauerstoffbasierte Lebensformen, aber im Grossen und Ganzen arbeiten Sauerstoffverbrenner nur in einem engen Temperaturbereich zuverlässig.

Auf Schwefel basierende Lebensformen arbeiten mit ganz anderen Temperaturbereichen.

Wenn wir das verstehen, dann sollten wir auch in der Lage sein zu erkennen, dass die Veränderung unserer eigenen Lebensbedingungen immer auch eine Veränderung des gesamten Systems und seiner Komplexität ist.

Indem wir das das Wachstum, als Empfehlung, versuchen zu begrenzen, schaffen wir für unsere komplexe Umgebung mehr Möglichkeiten, dass sie sich auf die neue Situation einpegeln kann. Und mehr Möglichkeiten, misslungene Experimente mit geringstmöglichem Aufwand und Auswirkungen zu revidieren.

Wenn man davon ausgeht, dass die Welt für Sauerstoffverbrenner noch ein Weilchen, in astronomischen Einheiten gerechnet, existiert, ist also durchaus ein konservativer (im alten Sinne von bewahrend) Ansatz angebracht.

Wenn wir uns daran erinnern, wie die Säugetier die Herrschaft (nicht wirklich, die wahren Herrscher, gemessen in Biomasse, sind sicher nicht die Säugetiere) über die Planeten erhalten haben, wie sie sich zu dominanten Ausprägungen entwickelt haben, dann kommen wir nicht umhin, die Tatsache zu berücksichtigen, dass singuläre Ereignisse, wie ein Kometeneinschlag, eine Kette von Vulkanausbrüchen, ein Atomkrieg, eine Supernova die zu nah ist, etc. ungewöhnliche bis extreme Massnahmen erfordert, die das Überleben sichert.

Wer Vögel sieht und nicht das Erbe in ihnen, sieht nur einen kleinen Teil der Welt. Singuläre Ereignisse sind meist förderlich für Lebewesen, die eher ein Schattendasein geführt haben und üben einen extremen Anpassungsdruck auf die aktuellen dominanten Spezies aus, sofern sie überleben.

Wenn wir also Mensch werden wollen, das Lebewesen, dass mit allen Bedingungen klarkommt, weil es zu keiner Bedingung passt (wir haben alles im Mittelmass, wir sind als Lebensform nicht spezialisiert, gute Augen aber nicht zu gut, gutes Gehör aber nicht zu gut, gutes Riechorgan aber nicht zu gut und so weiter und so fort …), dann müssen wir sowohl den konservativen, wie auch den progressiven, Ansatz verfolgen.

Wir sollten bereit sein für singuläre Ereignisse (an diesem Punkt würde ich Militär einen Sinn zumessen) wie auch für die Zeit dazwischen.

Da singuläre Ereignisse selten vorhersehbar sind, am Wenigsten der konkrete Zeitpunkt, ist ein progressiver Ansatz innerhalb einer Gemeinschaft solange ein Störfaktor, solange er nicht zu einer Verbesserung der Situation der Gemeinschaft entscheidend und nachhaltig beiträgt. Dummerweise ist dies meist nur bei singulären Ereignissen der Fall, weswegen wir wie verrückt singuläre Ereignisse mittels Krieg simulieren. Ein Teufelskreis.

Die einzige Möglichkeit, die ich hier sehe, die diesen Gegensätze vereinen könnte, wäre die Förderung von Vielfalt. Wobei es kein Widerspruch ist, wenn jeder Teil dieser Vielfalt in sich konservativ und „einfältig“ ist. Aber dies ist implizit schon im ersten Teil mit dem Bezug auf Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften enthalten. Es ist nicht notwendig, die Aussagen redundant zu machen. Das ist nur eine Form der Propaganda, wie ein Gebet, das man ständig wiederholt.

Wir würden jetzt also bei drei Geboten enden, einfacher als zehn Gebote, denn es gibt nur wenige Menschen, die sich nicht drei Sachen merken können.

  • Die Achtung der Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften bei Gewaltverbot und Kommunikationsgebot.
  • Aktiver Austausch von Bildung und Kultur mit Propagandaverbot für den Sender.
  • Empfehlung zur Einschränkung jegliches Wachstums, welches nicht mit bestehenden und rechtzeitig nachwachsenden/erneuerbaren Ressourcen der jeweiligen Gemeinschaft befriedigt werden kann.

In der grossen vereinheitlichten Theorie des Menschen hat es Jesus, war es die Bergpredigt, keine Ahnung, auf einen wesentlich kürzeren Punkt gebracht.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Wenn wir jetzt den Nächsten nicht so interpretieren, dass dies ein Mensch sein muss, dann werden wir auch allen anderen Lebensformen gerecht.

Das Blöde daran, wenn etwas ganz einfach scheint, ist, dass es dann erst richtig kompliziert wird.

Der Primat, der sich vermeintlich als Mensch wähnt, kann besser mit der Personalisierung umgehen. Dein Nächster, die meisten denken da an Familienmitglieder, nicht an die Person, die ihnen gegenüber steht. Und da fängt es erst an.

Also müssen wir zuallererst die Hürde zur Mitmenschlichkeit nehmen, bevor wir dies auf andere Lebensformen erweitern können.

Wir haben zweitausend Jahre vergeudet. Ich bin der Meinung wir sollten endlich damit anfangen. Es ist ja nicht so, und Jesus war da nicht der Einzige der in diese Richtung gedacht hat, falls jetzt religiöse Fanatiker jubeln sollten, als ob wir dies nicht schon länger wüssten.

Machen ist einfach krasser als wollen!

In diesem Sinne …

Heute wäre ein guter Tag damit anzufangen.

Gewagte Hypothesen

Aufgrund meiner eigenen empirischen Erfahrungen, die nicht verallgemeinert werden sollte, wage ich es trotzdem einige Hypothesen aufzustellen:

  1. Menschenmassen verhalten sich ab einer gewissen Menge wie physikalische Partikel. Intelligenz oder Kultur spielt eine extrem untergeordnete Rolle, wenn überhaupt.
  2. Intelligenz, Kultur und Bildung wirken sich indirekt proportional zu Anzahl der beteiligten Individuen aus.
  3. Wehre den Anfängen (Principiis obsta schon seit Ovid bekannt) erfordert Kipp-Punkte erkennen zu können. Am Besten bevor sie eintreten.
  4. Wir sind semi-intelligente, organische Mustererkennungsautomaten.

Zu Punkt 1 reicht es aus meiner Sicht, die bekannten Massenveranstaltungen mit Panik-Effekt zu untersuchen, bzw. die Polizeitaktiken zur Einkesselung zu studieren. Wenn die Masse gross genug ist, sind physikalische Gesetzmässigkeiten dominant. Unabhängig von den Absichten des Einzelnen in einer Masse.

D.h. eine Person wird als Punkt in einer Masse dargestellt und von dessen Position aus gesehen, kann die Person nur Verbindung zu anderen Punkten in der Masse, aber zu keinem Punkt ausserhalb der Masse herstellen. Unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten (Sicht, Bewegung …) in Hinblick auf Erreichbarkeit (möglicherweise kann die Person den Himmel sehen, hat aber keinen Senkrechtstarter zur Verfügung).

Wer schon einmal bei einem Rock-Konzert von der Menschenmenge dahinter an der Absperrung zur Bühne fast erdrückt wurde, kann diesen Gedankengang sicherlich leicht nachvollziehen.

Mathematisch gesehen befindet sich die betreffende Person in einem dreidimensionale Gitter, dass in verschiedene Richtung beschränkt ist. Einerseits in Bezug auf Erreichbarkeit, andererseits in Bezug auf den Handlungsspielraum.

Eine Welle, die sich aufbaut, hat nur eine Richtung. D. h. wir haben eine Kraft (Ursachen kann es viele geben), die im konkreten Fall in eine Richtung wirkt.

Ich vermute, dass es eine schwache Kraft, wie die Gravitation sein muss. Denn die Kumulation von schwachen Kräften über Zeit ist einerseits oftmals stärker als eine starke Kraft in kurzem Zeitraum und andererseits können diese Kräfte, sobald aufgebaut und aktiv wirkend, kaum noch kontrolliert oder gestoppt werden.

Man möge an eine Welle, einen Tsunami, denken. Maximal können, meines Erachtens, solche Kräfte kanalisiert werden, wenn überhaupt.

Es könnte natürlich sein, dass ich den aktuellsten Anti-Grav-Rucksack übersehen habe (Zwinkersmiley wie Martin Sonneborn zu sagen pflegt).

Man stelle sich den Mensch als einen Wassertropfen im Ozean vor, der, by the way, mehr Optionen hat, da Wasser immer ein Raum der Quasi-Schwerelosigkeit ist, also alle Dimensionen, auch oben und unten, angestrebt werden können.

Okay, falsches Bild, man stelle sich den Menschen als Wassertropfen in einem Fluss vor. Das kommt der Realität schon wesentlich näher. Die Optionen auf der Z-Achse sind nach unten und nach oben begrenzt.

Der Fluss ist gleichzeitig Kraft und Masse. Zusammengesetzt aus, verhältnismässig gesehen, quasi-masselosen H2O Partikeln, die über ihre schiere Gesamtmasse eine Kraftrichtung gemäss der wirkenden Gravitation haben. Also bei uns und aus unserer Sicht gesehen nach unten streben. In Richtung der Gravitationssenke.

Ein Fluss bietet sich in vieler Hinsicht als Analogon an. Auch ein Fluss entsteht aus vielen kleinen Rinnsalen. Das heisst nicht, dass ein Fluss und eine Menschenmasse dasselbe sind. Diesen Irrtum sollte man nicht begehen.

Es heisst nur, dass sowohl bei einem Fluss, wie auch bei Menschenmassen, sehr oft die selben Prinzipien dominant sind. Egal was ein einzelnes H2O oder ein aus mehreren H2O und anderen Bausteinen zusammengesetztes Objekt (z.B. Mensch) denkt, empfindet, intendiert …

Es mag sicherlich sein, dass die Handlung eines einzelnen Elements, ob es ein Schmetterlingsflügelschlag oder bewusstes / unbewusstes Handeln ist, den Ausschlag geben kann, für den weiteren Verlauf der Dinge.

Ich befürchte allerdings, das weder bewusstes noch unbewusstes Handeln in einer Massensituation auch nur einen nachweisbaren statistischen Effekt erzielt, von Ausnahmen abgesehen, die der Median glättet.

Die Dominanz der physikalischen Gesetze sollte uns als Menschen auch so geläufig sein. Wir können nicht aus eigenem Antrieb fliegen. Eine lächerlich schwache Kraft, wie die Gravitation, verbunden mit unserem Knochenbau und unserer Seins-Struktur verhindert dies effektiv.

Ja, klar, wir können von der Klippe springen. Aber Fliegen bedeutet nun mal, wir könnten auch wieder dort landen, wo wir gestartet sind.

Eine entsprechende Formel müsste also in der Lage sein, den Kipp-Punkt zu bestimmen, an dem die physikalischen Gesetze absolut dominant werden. Für eine gegebene Menge und Situation.

Wir hätten also schon einmal das Ergebnis Kipp-Punkt PDOM (Physik dominant), ein Wert, der idealerweise zwischen 0 und 1 oder -1 und +1 liegen sollte.

Wir haben eine Menge an Entitäten (sei es ein Wassertropfen oder ein Mensch), die zumindest in dieser Welt, immer die Eigenschaft Gewicht haben. Mit der Eigenschaft Gewicht ist auch immer eine Kraftrichtung verbunden. Wir können also für EntABSTRACT (abstrakte Entität) annehmen, dass diese e = mc2 oder F = ma entspricht.

Die Menge an Entitäten ist somit als EntABSTRACT definiert. Nennen wir sie CatSCHROEDINGER.

Ohne Normalisierung haben wir also schon mal die einfachen Teile:

PDOM = CatSCHROEDINGER (Rechenoperation) (Situationsvariable)

Da wir permanent bei Naturgesetzen auf die umgekehrte Proportionalität stossen, würde ich intuitiv ein (CatSCHROEDINGER)2 annehmen. Allerdings ist auch die Situationsvariable ein guter Kandidat für ein Quadrat.

Desweiteren stellt CatSCHROEDINGER nur die potentielle Energie dar. In den wenigsten Fällen (Spontane Selbstentzündung?) wird diese Energie direkt und komplett umgesetzt oder freigesetzt (oh du Atom, was spaltest du mich, da spalte ich dich, ach alles Haarspalterei …).

Die Situationsvariable, so viel ist klar, muss ein topologisches Ereignis beschreiben. Ob dies ein Diskussionkorridor oder ein Kanal für einen Fluss ist (um zwei Extreme zu benennen), ist dabei nebensächlich. Es gilt den abstrakten topologischen Kern der Situation zu erfassen.

Allerdings gilt es hier extrem zu abstrahieren. Physikalisch ist immer Masse im Spiel, aber ein oder mehrere Korridore, die Energien kanalisieren, müssen nicht realer Natur sein. Wenn eine Masse von Entitäten (sagen wir mal Kakerlaken, die sind zahlreich, oder Elefanten, die sind beliebter) meint, riecht, fühlt, hofft, in einer bestimmten Richtung gibt es Wasser (ist gerade lokal ausgegangen, wer hätte denn damit rechnen können …), wird diese Masse an Entitäten sich in die entsprechende Richtung bewegen.

Dabei wird die schiere Masse dieser Entitäten zu dauerhaften Veränderungen auf ihrem Weg führen.

Vorsicht, dies ist eine Annahme meinerseits!

Ungeachtet dessen, die Situation ist, Entitäten suchen nach lebensnotwendigem Wasser und begeben sich in die, aus ihrer Sicht, wahrscheinlichste Richtung.

Es gibt hier einen Überlebensimpuls, der aber nur sehr weit entfernt und implizit mit einem physikalischem Impuls (Unterversorgung mit notwendigen Nährstoffen) zusammenhängt.

Dieser Impuls ist intrinsisch, bezogen auf Lebensformen, aber nicht im Sinne Newtons oder Einsteins, physikalisch. Es gibt keine Kugel, die eine andere Kugel anstösst (ausser die Schildkröten ganz bis nach unten) oder eine Masse, die eine andere Masse zwingend anzieht.

D.h. vorhersagbare Systeme ergeben unvorhersagbare Kräfte. Trivial formuliert.

Leben ist in sich sozusagen die erste Stufe der Virtualisierung von Kräften. Diese Kräfte wirken sich erst aus, wenn die entsprechenden Entitäten eine als lebensbedrohlich empfundene Situation erreichen. Die Definition von lebensbedrohlich ist extrem variabel und hängt sehr von Kultur und Wohlstand ab.

Für den mit Wohlstand gesegneten mag schon ein Job-Verlust lebensbedrohlich wirken. Für alle Entitäten gilt jedoch in der Regel, symbolisch gesagt, wenn das Messer an der Kehle kratzt, dann scheint es lebensbedrohlich zu sein. Ausser man befindet sich beim Friseur und geniesst die Rasur.

Wenn es blöd läuft haben wir hier noch einen dynamischen Faktor, der die empfundene Bedrohung klassifiziert. Oder zumindest den abstrakten topologischen Kontext mitdefiniert.

Doch damit kämen wir in Teufels Küche. Wir müsste Empfindung definieren und klassifizieren, wie auch Bedrohung. Alles subjektive Werte, die sich schon ob der Masse einer Analyse widersetzen.

Wir könnten natürlich auch versuchen, dieses Riff zu umschiffen, indem wir uns nur auf die Auswirkungen konzentrieren. Und diese den Ursachen hypothetisch gleichsetzen. Dies würde aber implizieren, dass wir möglicherweise etwas korrekt historisch nachvollziehen können. Aber eine Voraussage ist nur begrenzt möglich, wenn sie sich auf vergangene Tatsachen beruft (das war schon immer so, das wird auch immer so sein …) und deren Daten benötigt.

Ich schätze es wird ein bisschen in die Richtung Wettervorhersage gehen müssen.

Zu Punkt 2 Kurzfassung: Je mehr Masse, desto primitiver. Vielleicht halbseidenen „Beweis“führung zu Punkt 1, wenn ich den mal abschliesse.

Zu Punkt 3 Kurzfassung: Wir sollte Kipp-Punkte frühzeitig erkennen können, auch wenn dies ausserhalb unserer Lebenzeit liegt. Aber wie?

Zu Punkt 4: Mustererkennung ist ein wesentlicher Vorteil und Nachteil unserer Existenz. Statt reaktiv auf ein physikalisches Ereignis in der Jetzt-Zeit zu reagieren, haben diverse Gattungen die Fähigkeit entwickelt Muster zu erkennen und zu verarbeiten. Wir gehören wahrscheinlich auch dazu (sorry, Zynismus off).

Wenn die erkannten Muster dann mit Erfahrungen verknüpft werden, dann ist, aus meiner Sicht, die Bildung eines, wie auch immer gearteten, Bewusstseins unabdinglich.

Mal ein einfaches Beispiel: Ich stosse mir öfter mal den Kopf an irgendeiner Kante. Mittlerweile verstärkt meine Mustererkennung Kanten, denen ich zu nahe komme. Ich sehe diese auf einmal grösser, da fokussiert.

Die Rechenlogik ist simpel: Ich erkenne ein Muster, das mit bestimmten, erinnerten (aber nicht unbedingt objektiv wahren) Ereignissen übereinstimmt und das die Integrität meines empfundenen Seins verändert hat. Ich verstärke, fokussiere es. Ob optisch, akustisch, taktil oder olfaktorisch.

Ein kleiner Schritt zurück. Ich behaupte jetzt einmal ganz frech, wir haben vier äussere Sensoriken, mit denen wir primär versuchen, zukünftige Ereignisse über Mustererkennung einzuordnen um die Überlebensfähigkeit der Entität Mensch (mit Absicht verwende ich nicht den Begriff Gattung) in ihrer subjektiven Ausprägung zu erhöhen.

Wie schon genannt, ordne ich da die optische Erkennung (was wir sehen), die akustische Erkennung (was wir hören), die taktile Erkennung (was wir körperlich spüren, wie Haare die sich aufrichten) und die olfaktorische Erkennung (was wir riechen) in die wesentlichen Sensoriken für, nennen wir es „Früherkennung“, ein.

Um einen groben unzureichenden Bogen zu spannen (Vereinfachungen haben oft mehr Gefahren als Nutzen), bestimmt die Wahrnehmungen dieser vier Sensoren unser Reaktion auf Ereignisse. Und zwar bevor wir uns der Situation bewusst sind.

Das Bewusstsein ist eine Nachverarbeitungs- und Kontrolleinheit, aus meiner bescheidenen Sicht, die die Reaktionen analysiert und einordnet. Wie auch die Impulsverbindungen zwischen Erfahrung und Wahrnehmung schafft.

Alle Sensoriken basieren auf Mustererkennung. Legt man über die Mustererkennung aus den vier Sensoren eine Mustererkennung, die aus allen Einzelinformationen die Relevanz bildet, also den Faktor, der als empfundene Bedrohung oder Bereicherung für die empfundene Existenz wahrgenommen werden soll und eine Reaktion hervorruft, dann erhält man, so meine provokative Behauptung, zwangsläufig ein Bewusstsein. Wie auch immer geartet.

Wenn wir von der Grundform einer Zelle ausgehen, egal ob Einzeller, Pflanzenzelle oder sonst etwas, das nur aus einer Hülle und einem Inneren besteht, das keine Hülle mehr hat, dann kommen wir an die Anfänge der Wahrnehmung. Denn alles Leben hat schon einen RNS/DNS Schnipsel, sei er noch so klein gewesen. Der Schnipsel, der den Bauplan der Zelle enthält und Zellteilung ermöglicht.

War sicher ein langer Weg bis nur zu diesem Punkt.

Und nochmal zur Erinnerung, dies hier sind steile Hypothesen, keine Tatsachen.

Diese Zelle hat am Anfang auch nur ein einziges Ziel: Vermehre dich!

Je nach Situation mag dies mehr oder weniger glücklich verlaufen. Quasi zwangsläufig wird die natürliche Auslese je nach Situation und Umweltbedingung dem einen oder anderen Bauplan den Vorzug geben.

Und was dann?

Angepasste Zellen gedeihen und vervielfältigen sich prächtig, optimal angepasst an die jeweilige Umgebung. Kleiner Exkurs, Zellteilung: Man mische Hefe, Zucker und ein bisschen Wasser, dann kann man das in Echtzeit sehen. So Zeitfaktor und so …

Dann kommt irgendein Ereignis, alle Ressourcen aufgebraucht, ein Depp latscht in die kleine Pfütze und verteilt sie so, dass alles Wasser verdunstet etc., und was dann?

Der optimale Bauplan hilft nicht weiter. Informationsspeicherung wird notwendig. Und wo, wenn es noch fast nichts gibt? Am RNS/DNS Strang anhängen wäre eine Option.

Nur, wie löst man das effektiv und ressourcensparend?

Als Informatiker würde ich jetzt sagen, füge bei der Vervielfältigung einen RNS/DNS Schnipsel an, der überschreibbar ist. Jede unerwartete Aktion/Reaktion, die nicht mit dem bekannten genetischen Muster abgeglichen werden kann, wird auf diesem Schnipsel gespeichert.

Somit könnte sich eine Fähigkeit vervielfältigen, die dazu beigetragen hat, ein Ereignis zu überleben, z.B. Einkapseln bei Trockenheit und bei Wasserzufuhr wieder aktiv werden. Ah, erinnert auch an Hefe, nicht wahr?

Und dann ist auch fertig für eine einzelne Zelle. Wir kommen zu den Zellhaufen. Und wir sind immer noch bei der Annahme, die letzte Reaktion auf ein unvorhergesehenes Ereignis wird genetisch gespeichert.

Also Zellhaufen. Ja wir sind auch einer. Aber ein Zellhaufen aus Zellhaufen aus Zellhaufen … bis ganz zum Boden um es mal überspitzt zu sagen.

Gehen wir mal ganz einfach davon aus, dass wir einen Zellhaufen von zwei Zellen haben. Ein genetisches Merkmal haben sie gemein, sonst könnten sie auch keinen Haufen bilden und jeder hat ein Extra-Merkmal. Also 24 Möglichkeiten, die vorhandenen Fähigkeiten der einzelnen Zellen im Zellhaufen zur Wahrnehmung zu erweitern, wenn man den Zustand eines Schnipsels als 0/1 aktiv/inaktiv definiert.

Nun, wenn das funktionieren soll, irgendwie, bedingt das Kommunikation. Nur einen minimalen Impuls, aber dieser Impuls muss wahrgenommen und verarbeitet werden.

Ist blöd jetzt, wir haben ne Minimalversion einer Zelle, die kann noch fast nichts. Eine kann sich einkapseln, eine kann Nahrungsquellen spüren und so weiter.

Im Team könnten sie mehr, aber keiner kann mit keinem reden. Was nun?

Hier kommt uns die Physik zu Hilfe. Actio = Reactio. Wenn eine Zelle reagiert, wird es jede andere Zelle im Zellverbund spüren, sofern ein direkter Kontakt besteht. Indirekte Kontakte schwächen das Signal eventuell ab, eine Verstärkung ist auch möglich, aber es gibt einen Impuls. Einen Impuls der beim ersten Mal den anderen Zellen im Zellverbund unbekannt ist und somit den RNS/DNS Schnipsel überschreibt.

Wenn der Zellverbund überlebt, wurden damit Muster in der RNS/DNS aller Zellen des Zellverbundes abgelegt, die ein neues Verhalten des Zellhaufens verursachen.

Und irgendwann, nach Zellhaufen mit Zellhaufen auf Zellhaufen kommt die Wetware. Die Lebenszeit des Zellhaufens ist so lang, dass eine reine RNS/DNS Speicherung nicht mehr ausreichend ist. Die Komplexität nimmt mit der Masse der Zellhaufen zwangsläufig zu. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, Muster erkannt werden. Jedes einzelne Zucken einer Zelle könnte in die falsche Richtung führen, wenn es nicht richtig eingeordnet wird.

Dazu braucht es keine externe Kraft. Die Zellhaufen, die falsch zucken, überleben einfach nicht. Und wenn doch, war das Zucken nicht schädlich.

Aber der Zellhaufen lebt zu lang. Es ist pure Energieverschwendung bei jedem Zucken das RNS/DNS Schnipsel zu überschreiben. Doch dafür braucht es einen neuen Impuls, den alle, oder zumindest die meisten, Zellen verstehen.

Wir sind immer noch bei der gnadenlosen Auslese.

Es schien eine oder mehrere Situationen auf diesem Planeten gegeben zu haben, in der diese Basiskommunikation, einer neuer Impuls, nicht in RNS/DNS gegossen, eine Chance bekommen hat.

Die Komplexität der Mustererkennung, schon auf der Ebene von Zellhaufen, die nur ein paar Millionen Zellen umfassen, wir erinnern uns, Hefe, ist atemberaubend. Und alles nur RNS/DNS. Kleinvieh macht auch Mist, hiess es manchmal.

Solange der Zellhaufen, Hefe zum Beispiel, sich nicht zu einer höheren Organisationsform zusammenfindet, bleibt es aber auch dabei.

Wasser trocknet aus, Hefe trocknet aus, Warten auf bessere Zeiten …

Sind wir aber auf einer höheren Komplexitätsstufe angelangt, der Zellhaufen kann sich als Zellhaufen replizieren, dann wird alles anders. Der Zellhaufen wird zu mehr als die Summe seiner Teile.

Erfolgreich in der Auslese kann nur der Zellhaufen sein, der richtig reagiert. Und richtig reagieren ist schwierig, wenn der Impuls direkt kommt.

Wir haben schon bei einem Zellhaufen von zwei Zellen 24 mögliche Muster. Es liegt quasi auf der Hand, dass Mustererkennung eine Basisfähigkeit von Zellhaufen sein muss.

Hier kommt die Fähigkeit von Zellen ins Spiel Impulse aufzunehmen, weiterzuleiten oder zu blockieren. Mit der Zellmembran, die für bestimmte Elemente durchlässig ist und für andere nicht, haben wir einen rudimentären Filter.

Die Annahme das jede Zelle ihren eigenen Status verwaltet, in dem zusätzlichen Gen-Schnipsel, führt allerdings zu Problemen, wenn sich der Zellhaufen replizieren können soll. Insbesondere wenn die Anzahl der Zellen steigt. Zwar könnte sich auf einen Impuls hin jede Zelle des Zellhaufens teilen. Aber wie finden die neuen Zellen zur neuen Zellhaufenstruktur? Und was passiert, wenn eine Zelle stirbt oder gefressen wird. Es liegt also ebenfalls auf der Hand, dass es sinnvoll wäre, wenn jede Zelle des Zellhaufens den kompletten Bauplan des Zellhaufens in sich hat.

Auch dazu benötigt es keine Absicht. Es ist klar, dass ein Zellhaufen, der komplett aus nur einer überlebenden Zelle wiederhergestellt werden kann, evolutionär im Vorteil ist. Abgesehen davon, dass wir anhand der Realität sehen können, dass dieses Modell erfolgreich war.

Vom Zellhaufen zum Wurm ist dann nur noch ein kleiner Schritt und aus meiner Sicht der erste Schritt zum Darm, wie er von vielen nicht standortgebundenen Lebewesen bekannt ist. Die Umgebung aufnehmen, auf verwertbare Inhaltsstoffe filtern und den Rest ausscheiden.

Und dann wir. Wir sind jetzt mal, wie die meisten Säugetier, ein sehr komplexer Zellhaufen. Hoch ausdifferenzierte Zellstrukturen für diverse Aufgabenbereiche. Das heisst, genaugenommen, wir haben eine so komplexe Mustererkennung, mit komplexen Verstärker- und Abschwächer-Einheiten, das es fast wie intelligentes Verhalten wirken könnte.

Das bringt uns natürlich zu der Frage wie Intelligenz zu definieren ist.

Ich unterscheide zwischen Bauernschläue, reaktive Intelligenz, die in einer konkreten Situation nützliche Handlungsmuster abrufen kann und erweiterter Intelligenz, was bedeutet, Situationen in fernerer Zukunft zu antizipieren und darauf vorbereitet zu sein oder, noch besser, Situationen durch proaktives Handeln verhindern oder herbeiführen, die der Mehrheit der Beteiligten gerecht wird und die Überlebensfähigkeit stärkt (ich weiss, dass diese Aussage von Faschisten missbraucht werden kann, es ist trotzdem wichtig, sich diesen Teil zu vergegenwärtigen, Zivilisation ist, was man daraus macht …).

Wird nach Lust und Laune fortgesetzt …

Einstein hatte möglicherweise Recht mit seinem Misstrauen

Wenn ich die Geschichte um Albert Einstein richtig verstehe, so war ihm die Gravitationskonstante immer ein Gräuel.

Das Witzige ist, dass die Gravitationskonstante durchaus hilfreich ist, weil sie die Gravitationswirkung des umgebenden Universums relativ genau zusammenfasst. Abhängig von der jeweiligen Messgenauigkeit der jeweiligen Zivilisation.

Aber sie ist nur ein Hilfsmittel um die Einzelwirkung und Wechselwirkung weiter entfernter Objekte zu relativieren, da der Aufwand die Objekte festzustellen und ihre Wirkung pro Objekt zu berechnen, einfach zu hoch ist.

Es gibt noch keine Recheneinheit, die dies in annehmbarer Zeit bewältigen könnte und es gibt noch keine vollständige Bestandsaufnahme aller Objekte im Universum im aktuellen Jetzt.

Wir erinnern uns, das Licht benötigt Zeit um zu uns zu gelangen, da können wir nur parallele Vergangenheitsbetrachtungen machen, aber nie konkret auf das Jetzt im ganzen Universum, verglichen mit unserem Jetzt schliessen.

Um diesen Faktor greifbar zu machen, bieten sich Konstanten an, wie die Gravitationskonstante. Als Näherung an das Jetzt.

Aber sie sind für jeden ernsthaften Wissenschaftler grässlich, weil ungenau und auf das Bezugssystem ausgerichtet.

Meine Voraussage wäre demnach, die Gravitationskonstante ist relativ zum Bezugspunkt und nur innerhalb unseres Systems als Bezugspunkt gültig. Jeder andere Bezugspunkt, vorausgesetzt man kann die Messung dort durchführen, sollte Abweichungen in der Gravitationskonstante aufweisen, die mit dem Quadrat der räumlichen Entfernung, Zeitpunkt X zum Zentrum des Universums korrelieren.

Wäre jetzt mal meine unbedeutende Annahme zum Sachverhalt.

Harald Lesch – der Heinz Rühmann unserer Zeit?

Ich mag ihn. Ehrlich. Seit ich Harald Lesch bei alpha centauri entdeckt habe (auch heute noch sehenswert), liebe und bewundere ich seine Leichtigkeit des Seins im Vermitteln von nicht gerade trivialem Wissen.

Genauso liebe ich Heinz Rühmann, nicht wegen der Qualitäten der Wissensvermittlung, sondern wegen der Qualitäten der Unterhaltung. Und nein, mit Theo Lingen oder Karl Valentin möchte ich Harald Lesch jetzt nicht vergleichen.

Beide Personen hinterlassen einen authentischen Eindruck.

Und beide Personen sind de facto Systemstabilisatoren. Auch wenn sie schwierige und unangenehme Themen begreifbar machen. Ob es ein Heinz Rühmann mit 12 oder irgendwieviel Kindern ist oder Harald Lesch mit Klima-Schnupper-Kennenlern-Kursen. Ja, man erkennt es. Und ja, man schaltet weiter.

Immer wenn der Herr Lesch sein Stammgebiet, die Astrophysik und Philosopie verlässt, ist es halt nur eine Meinung. Wie von vielen anderen. Kann man so sehen, muss man aber nicht.

Und eigentlich muss ich meiner Überschriftsthese schon hier widersprechen. Heinz Rühmann hat sich nie so exponiert, wie Harald Lesch. Womit wir eigentlich das Thema beenden könnten.

Wobei mir das den Lesch fast noch sympathischer macht, als den Rühmann. Immerhin ergreift er Partei.

Nein, stimmt auch nicht. Denn, wenn man bedenkt, dass jedes Schweigen auch Zustimmung bedeutet, hat auch Heinz Rühmann, so schlau er sich auch durchschlawinert hat, Position bezogen. Allerdings weniger offensichtlich. Ganz im machiavellischen Stil: Halte dir alle Optionen offen.

Eigentlich schreibe ich diesen Artikel nur, weil mich einiges an der durchaus interessanten Geschichte der Lüge und Täuschung gestört hat.

Nicht das ich bestreiten würde, dass auch ich manche, sagen wir ruhig viele, dieser Techniken erlernt habe und auch anwende, es geht mir eher ums Allgemeine.

Sein Trump-Bashing, hier in die Eröffnungssequenz gegossen, nervt etwas … Ronald Reagan war nicht einen Deut schlauer oder besser, vom Erdnussfarmer, der Bush-Dynastie, dem Blowjob-Präsidenten oder dem Friedensnobelpreisträger, der mehr Kriege in seiner Amtszeit geführt hat, als viele andere und zudem den Preis für ein uneingelöstes Versprechen erhalten hat, ganz zu schweigen.

Dann diese Geschichte mit den Detektoren. Hier hätte ich von einem Philosophen doch eine deutlich kritischere Haltung erwartet (… aber ist halt nicht Physik, wa Harry? Wie ich versucht wäre zu sagen, wenn ich diesen hervorragenden Geist persönlich kennen würde).

Actio = Reactio sollte auch Harald Lesch klar sein. Als Philosoph wäre es dann nicht unangemessen, auch zu fragen, was denn passiert, wenn wir Lügen anhand dieser oder jener Kriterien messen?

Gäbe es da vielleicht nicht eine, nur klitzekleine, Wahrscheinlichkeit, dass „professionelle Lügner“ sich diese Methoden für das Training nutzbar machen?

Und was ist mit Glaube? Kein Verzögerungszeiten, keine Unsicherheiten … ausser, dass keiner weiss, ob die Wahrheit des Gläubigen auch einen Relaitätskontext hat. Und wenn, ob dieser eine angemessene Prognose der zukünfigen Realität ermöglicht.

Klingt jetzt vielleicht hochgestochen, meint aber nur: Wenn du deine Situation nicht richtig einschätzt, sinken deine Überlebenschancen.

Okay, lassen wir das. Man hat sich seinerzeit mit Heinz Rühmann gut gefühlt, man fühlt sich heute mit Harald Lesch gut.

Katastrophal, aber alles nicht so schlimm.

Wir schaffen das?

Koinzident

„Hey Dave …“

„Ja?“

„Ich glaub die versuchen mein Taschenuniversum zu hacken …“

„Echt?“

„Ja!“

Martin war entsetzt und konsterniert. Es hatte ihn Stunden gekostet … nein, es hatte seine Maschine stundenlang beschäftigt, eine Übersetzung für dieses Dokument zu bekommen. Er hatte, natürlich, nur gewartet. Immer ungeduldiger. Immer aufgeregter. Und dann das:

„Tweaking of their spacetime metric“

Wow, das war doch genau das, wovon dieser Halbverrückte geredet hatte. Über das Problem mit Taschenuniversen.

Und Dave? Den schien das überhaupt nicht zu interessieren. Er war so unglaublich cool, wahrscheinlich wäre ein Eiszapfen vor Begeisterung neben ihm geschmolzen.

„Und? Ist das alles, was du dazu zu sagen hast? Dave?“

„Hmmm“

„Dave?“

„Hmmm … mmmh“

Und dann nahm mich Dave am Arm und flüsterte mir ins Ohr „Halt die Schnauze, du Idiot. Wir treffen uns an meinem Angelplatz, verstanden? Kein Wort mehr! Echt jetzt, K E I N W O R T M E H R!“

Die letzten Worte liefen mir wie das Zischeln einer Schlange über den Rücken. Doch so leicht war ich nicht einzuschüchtern.

„Wann? Umpfha …“

Der Ellenbogenstoss in die Nieren war nicht von schlechten Eltern.

„Entweder du merkst es oder nicht. Echt, Martin, verpiss dich doch einfach …“

Damit drehte Dave sich demonstrativ um und ging. Während mein Körper nach dem Punkt suchte, der den Schmerz verschwinden liess.

Möglicherweise bin ich ja ein Idiot, ein nutzloses Anhängsel, ein mehr oder weniger ertragbares Etwas, dachte Martin. Aber ich bin immer noch ich! Als die „Wer ist jetzt ich? Du? Echt jetzt? Chill deine Base. Hey Alter, schön mal was von dir zu hören …“ etc. p.p. Stimmen langsam verstummten, Dave schon ausser Sichtweite war und, überhaupt, alles sowieso und immer gerade den Bach runterging, verspürte Martin einen kleinen Impuls.

Nun, er war vielleicht blöd, aber so blöd auch wieder nicht. Er wusste schliesslich wo Dave seine Hütte hatte, seinen Angelplatz. Gar nicht so weit von hier.

Und das Dave verschwunden war, könnte ein weiterer Hinweis sein. Sofern er hier nicht irgendwo zu finden war, könnte es sich vielleicht lohnen, bei Dave vorbeizuschauen. Obwohl, dachte Martin, lohnen ist hier irgendwie das falsche Wort.

Möglicherweise lohnte es sich für Dave und seine Kumpel. Zumindest hatten sie jemanden, den sie verspotten und rumschubsen konnten. Ob es für Martin wirklich lohnend wäre, ja gut, ist es nicht schon Lohn genug, herumgeschubst zu werden? Man wird ja immerhin wahrgenommen, etwas, dessen sich nicht mehr viele Menschen rühmen können. Egal, wer will schon ohne Herde sein.

Also machte sich Martin auf den Weg. Schon als er sich der Hütte näherte, wurde sein Gefühl immer düsterer. Das summende Stimmengewirr, das aus der Hütte drang, fügte der Atmosphäre noch einen bedrohlichen Aspekt hinzu.

Wie ein aufgebrachter Bienenstock, dachte Martin. Um wenig später zu denken, ich habe noch nie einen aufgebrachten Bienenstock gesehen.

Vorsichtig klopfte er an und öffnete die Tür. Das Schweigen, das ihm wie ein Tsunami entgegenbrandete, nahm ihm die Luft zum Atmen. Einige Erstarrungsmillisekunden später, die wie Jahre anmuteten, meinte Dave lakonisch:

„Wenn es denn so sein soll …“

Martin war sich mehr als bewusst, dass er besser die Klappe halten sollte. Doch wie das so ist, gibt es einen Körper und einen Geist. Der manchmal meint, dem Kontrollgremium anzugehören.

Doch selbst die leidenschaftliche Bewegung, die sein Körper ausführte, um dem Mund Worte zu schenken, die den Geist auf das Äusserte irritiert hätten, wurde durch Dave’s erhobenen Zeigefinger gestoppt.

„Gemach, junger Freund! Die Aufmerksamkeit wird gleich bei dir liegen. Verlass dich darauf!“

Martins Leidenschaft verwandelte sich in ein windiges Achselzucken. War es nicht immer so? Anteilnahmslos rauschten die Wortfetzen an Martin vorbei. Gefangen im eigenen Selbst.

Es erstaunte ihn über alle Massen, als er spürte, wie Dave ihn rüttelte, verständnislos ansah und sagte:

„Hast du verstanden?“

„Häää …“

„Martin, hast du irgendetwas die letzten zehn Minuten mitbekommen?“

„Häää … äh … was … wieso?“

„Du bist unsere letzte Chance!“

Was? Wie? Warum war Martin, der nie wichtig war, auf einmal wichtig? Seine Konfusion steigerte sich ins fast Unermessliche.

„Warum immer ich?“ rief Martins Körper schneller als sein Geist folgen konnte.

„Martin … Martin … bitte … ganz ruhig. Und nein, es geht nicht um dich!“

Mehr brauchte Martin nicht zu hören. Mehr wollte er nicht hören. Das ganze Geschwafel. Sollten sie doch bleiben, wo der Pfeffer wächst. Dabei fiel Martin auf, dass er keine Ahnung hatte, wo der Pfeffer wuchs.

Dave schüttelte ihn, dass war das letzte an das sich Martin erinnern konnte. Naja, und daran, dass er gegangen war. Und dann …

Was Martin nicht wusste, war der Umstand, dass alle Taschenuniversen seiner Freunde bereits gehackt waren. Dass seine Freunde die Hoffnung hatten, mit Hilfe seines noch ungehackten Taschenuniversums eine Lösung zu finden.

Eine Hoffnung, die ehrlicherweise vergeblich war.

Weder Dave noch Martin merkten, dass das Universum ein anderes war.

Wie auch?

In diesem neuen Universum waren sie einfach nicht vorgesehen …


Warum Alles ist Nichts absolut Sinn macht.

Ansichten eines scheiternden Schöpfers

Zur Zeit versuche ich mich gerade daran, ein Partikel im Computer zu entwerfen, wobei ich mich einerseits an dem KISS-Prinzip orientiere. Keep it simple, stupid. Komplexität kommt von allein, einfach durch Interaktion.

Und andererseits mache ich mir Gedanken, wie ein Schöpfer, nicht ein Bewohner, dieses Universums, die Sache angehen würde.

Vom Kleinsten zum Grössten in Nullkommanix.

Denn dieses Ding mit den Partikeln oder Wellen oder was sie auch immer sein mögen, ist schon eine spannende Sache.

Wir glauben zu wissen, das e = mc2 ist. Ich bemühe mich jetzt nicht, dass in schöner Formelschreibweise mit dem richtigen Zeichensatz zu machen. Wenn also Energie gleich Masse ist. Klar, da ist noch ein Faktor dabei, die Geschwindigkeit, wie bekomme ich dann das Wunder hin, dass etwas gleichzeitig Masse und Energie ist?

Natürlich nur durch Schummeln, bzw. eigene Regeln festsetzen. Nur mal so ein Gedankenspiel:

Als Schöpfer möchte ich ein Universalteilchen, Partikel, Quant was auch immer bauen. Und ein Universum, in dem es existiert.

Das witzige ist, mit dieser Sache namens Informatik und den entsprechenden Geräten können wir das ja eigentlich schon. Wir machen es Tag für Tag, konsumieren Tag für Tag nicht existente Welten, warum nicht gleich was Richtiges? Ein kleines Taschenuniversum, vielleicht?

Ich schweife ab. Wenn ich also so ein Universalteilchen bauen möchte, könnte ich sozusagen das Nichts rotieren lassen und dann sagen, weil es rotiert entwickelt es eine Masse und Eigenschaften. Und, voila, aus dem Nichts entsteht ein Etwas. Aber nur solange es rotiert. In irgendeine Richtung auf den xyz Achsen.

Soweit, so einfach, relativ gesehen, an verschiedenen Formeln breche ich mir immer noch Hirn und Finger. Insbesondere was die Vereinfachung betrifft.

Ein Gedanke dabei ist, die Zeit rauszukürzen. Einfach indem ich sage, ein Rechenschritt bedeutet, dass alles in diesem virtuellen Universum einmal berechnet wurde, in seiner Wechselwirkung mit allem anderen. Das heisst, solange das Universum berechnet wird, vergeht für das Universum keine Zeit.

Damit lässt sich schon viel vereinfachen, e wird zu m, quasi. Es bleiben die geometrischen Probleme, das bewegen in einem Koordinatengitter, wie auch die einfachen Funktionen und Reaktionen zwischen den Universalteilchen. Aber das ist nicht der Punkt.

Wenn ich als Schöpfer so ein Universum auf dem Grundsatz von Parität entwerfen würde, dann würden auch bestimmte weitere Eigenschaften Sinn machen. Zum Beispiel die Eigenschaft, dass alles zusammengenommen, in diesem Universum immer 0 ergeben muss. Alles muss sich ausgleichen.

Wenn man dann darüber nachdenkt, ein Universum mit einer spiegelbildchen Komponente zu versehen, dann kann man Ungleichgewichte in einem Universum haben, ohne die Parität zu verletzen, da diese Ungleichgewichte ja im Spiegelbild zur Parität werden.

Und somit Alles zu Nichts wird, obwohl es immer mehr als die Summe seiner Teile wäre.

Das Witzige an diesem Gedanken ist noch, als Schöpfer könnte ich diesen paritätischen Grundgedanken als Kontrollmechanismus installieren und einen Rechenschritt stoppen, sollte je diese Regel gebrochen werden, z.B. weil das Universum vielleicht gehackt wurde.

Dieser Mechanismus würde dann dafür sorgen, dass der Schöpfer die Parität wiederherstellen kann, ohne dass ein Bewohner des Universums, so es ihn denn je gäbe, auch nur das Quäntchen einer Ahnung hätte.

Ach ja, man könnte dabei auch das Spiegelbild messen und auswerten, ohne das eigentliche Universum zu stören. Nicht das der Herr Heisenberg noch böse mit uns würde.

Insofern: Alles ist Nichts, Freunde der Nacht.