Der Fall des Patriziers

Buch

Mumm erstarrte fast bei dem Geräusch. Wenn man von Erstarren überhaupt noch reden konnte. In seinem Alter.

Es kostete ihn nicht wenig Mühe einen weniger erstarrten Zustand einzunehmen. Und Geräusche, sofern sie überhaupt noch an sein Ohr drangen, entsprachen wahrscheinlich selten den tatsächlichen Geräuschen und ihrer Lautstärke.

Stachelbeere war einige Zeit durchaus hilfreich gewesen, aber gegen das Alter konnte man nicht gewinnen.

Irgendetwas war gerade, dachte Mumm und wollte sich schon fast darüber ärgern, dass er dauernd abschweifte und den Faden verlor als das Geräusch ein zweites Mal erklang.

Das Knirschen eines halben Ziegelsteins der auf das Pflaster fällt. Damals. Feurig hinter ihm. Der Mob vor ihm…

Inhalt

Wege aus der Zivilisation in die Menschlichkeit

Wir meinen ja tatsächlich und glauben dies auch, dass wir zivilisierte Menschen wären. Nicht nur das, wir scheuen uns noch nicht einmal davor, blasphemisch zu behaupten, wir wären die Krone der Schöpfung, sapiens sapiensis und so.

Der Ursprung des Wortes Zivilisation, nämlich civis bedeutete nichts anderes als römischer Bürger, also eine Person der mehr Rechte und Privilegien zustanden, als anderen. Insofern, ungeachtet der Weiterentwicklung der Definition von Zivilisation, ist dieser Begriff nicht mehr und nicht weniger als eine Abgrenzung gegen andere Gemeinschaften, denen man z.B. weniger Rechte, Bildung, Privilegien und so weiter zugesteht. Die Flucht in das Wort Hochkultur bietet hier keinen Ausweg. Es sind nicht mehr die Römer, aber in „Hoch“ klingen genau die gleichen Vorurteile und Wertungen an, wie in civis.

Man könnte sagen, der Zivilisation ist Rassismus und Faschismus schon in die Wiege gelegt. Die Abwertung anderer Gruppierungen anhand biologischer, sozialer oder sonstiger Merkmale. Sowie die Bekämpfung, Verwertung oder Assimilierung derselbigen Gruppen. Und dies beziehe ich nicht nur auf Menschen.

Um Menschlichkeit zu erreichen, tatsächlich zu erreichen, nicht nur sich damit brüsten und anderen Regeln aufzwingen, an die man sich selbst nicht hält, führt kein Weg daran vorbei, dass wir diese Form der Zivilisation aufgeben und den Weg der Gemeinschaft, der Kultur, beschreiten. Falls wir uns vorher nicht in die Bedeutungslosigkeit versenken.

Weiterentwicklung anstatt sich über Anderen zu wähnen.

Auch ein Gemeinschaft oder Kultur grenzt sich ab, dies ist inhärent, aber sie wähnt sich nicht zwangsläufig besser als andere. Wobei dies, wie bei den Römern, durchaus immer wieder vorkommen mag, insbesondere dann, wenn eine bestimmte Grösse erreicht oder überschritten wird, die zu einer Eigendynamik führt, die schwer bis überhaupt nicht kontrolliert werden kann.

Denn mit der Grösse einer Gemeinschaft nimmt die Notwendigkeit zur Organisation zu, wie man schon an Bienen- und Ameisenvölkern erkennen kann. Die Temperatur des Baus muss reguliert werden, gefährliche Abfälle müssen beseitigt werden, der Nahrungsbedarf muss gedeckt werden (z.B. Pilzzucht) und so weiter und so fort. Je mehr Akteure es gibt, je mehr Räder, die ineinandergreifen, umso höher wird die Komplexität der Organisation.

Als Beispiel könnte man heute einen Computer sehen, dessen Organisation im Prinzip nur auf 0 und 1, zwei möglichen Zuständen, aufbaut. Dafür braucht es aus organisatorischer Sicht, heute, wie damals, lediglich einen Speicher für die Zustände und einen Prozessor für die Berechnung von Zuständen, sowie eine Eingabe- und Ausgabe-Einheit.

Die aktuelle Entwicklung hat gezeigt, das diese vier Organisationskomponenten sich abhängig und unabhängig voneinander stetig weiterentwickelt haben und in sich selbst mittlerweile riesige komplexe Organisationen und Unterorganisationen mit zahlreichen Akteuren entwickelt haben. Was dazu geführt hat, dass wir mittlerweile Computer in der Hosentasche oder am Armband tragen, die früher eine grosse Lagerhalle gefüllt hätten. Und trotz der Tatsache, dass wir Ausgabe- und Eingabeeinheit miteinander verschmolzen haben, also nur noch drei Organisationssäulen haben, ist die Komplexität mittlerweile so hoch, dass wir nicht mehr nachvollziehen können, wie eine KI zu einem Ergebnis gekommen ist.

Da der Mensch ein gnadenloser Kopierer ist, der der Natur noch nie die Patentgebühren entrichtet hat, gibt es derzeit im Wesentlichen zwei konkurriernde Organisationssysteme die in unterschiedlichen Mischformen existieren. Das Modell Insektenstaat und das Modell Säugetierrudel.

Im Modell Insektenstaat wird die Autonomie der Akteure scharf begrenzt um die Fehleranfälligkeit von synchronen Gruppenaktionen weitmöglichst zu verringern. Die Funktion von Akteuren innerhalb der Gemeinschaft ist klar definiert und kann nur schwer, wenn überhaupt, innerhalb einer Lebensdauer verändert werden.

Im Modell Säugetierrudel ist die Autonomie der Akteure im Beginn unbegrenzt, wird aber durch den Konkurrenzkampf um Ressourcen, Fortpflanzung und Führungsposition de facto begrenzt. Die Fehleranfälligkeit von synchronen Gruppenaktionen ist weitgehend vom Rudelführer und seiner Kompetenz abhängig und nimmt mit der Grösse der Gruppe zu. Die Funktion von Akteuren innerhalb der Gemeinschaft ist vom jeweiligen Rudel und Rudelführer abhängig und kann sich innerhalb der Lebensdauer mehrfach verändern.

Da wir Säugetiere sind und nicht über die genetische Disposition von staatenbildenden Insekten verfügen, müssen wir natürlich andere Wege finden, einen Insektenstaat nachzuahmen. Die üblichen Methoden sind Indoktrination, Drill und Angst. Typischerweise ist das Militär in den meisten Fällen nach dem Modell Insektenstaat ausgerichtet.

Grob gesagt hätten wir den wirtschaftlichen Westen (also die grossen Industrieländer) der das Säugetierrudel als Modell bevorzugt. Den asiatischen Bereich, der über viele Jahrtausende schon mit Grössenordnungen von Akteuren konfrontiert war, die der wirtschaftliche Westen erst seit ein paar Jahrhunderten kennt und mehrheitlich den Insektenstaat als Modell bevorzugt.

Sowie eine Vielzahl von mehr oder wenig grossen Stammesgesellschaften, die mehr oder weniger stark von den anderen beiden globalen Mitspielern ausgebeutet werden (Afrika, Südamerika).

Wir leben in einen globalen Welt, in der die 40.000 km Erdumfang fast keine Rolle mehr spielen. Fast jeder Ort der Erde ist mittlerweile erreichbar. Und ganz sicher jeder Ort, an dem Menschen leben können. Einmal rund um die Welt in 50 Stunden ist möglich, heutzutage.

D.h. wenn wir miteinander kooperieren wollen, ist es unabdingbar, dass die jeweiligen Verfassungen (ich nenn das jetzt mal so, man kann das auch anders nennen, gemeint ist die jeweilige Definition der Gemeinschaft, die ihre Kultur und geltenden Regeln begründet) an einem gemeinsamen Punkt verankert sind, den alle Gemeinschaften teilen und achten. Unabhängig davon, wie sie als Gemeinschaft im Inneren organisiert sind.

Und das wir miteinander kooperieren müssen ist unabdingbar, nachdem wir begriffen haben oder begriffen haben sollten, das keine Aktion nur lokal ist, sondern immer auch globale Auswirkungen hat, wie Mikroplastik in der Antarktis eindrücklich zeigt.

Auch hier haben wir es wieder mit dem Phänomen der Grösse zu tun. Aber zurück zum Thema. Die UN-Charta ist hier ein Anfang, geht aber bei Weitem nicht weit genug.

Die Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften, nicht nur von Mitgliedern und Völkern, könnte hier ein Anfang sein. Die Erweiterung auf alle Lebensformen ist im Bezug auf die Nahrungskette schwierig, aber nicht unlösbar. Mithin sogar notwendig, denn dieser ganze globale Lebensraum mit allen seinen Lebensformen sichert uns nur dann ein Überleben, wenn wir verantwortungs- und respektvoll damit umgehen und uns als Teil dessen, nicht als Besitzer, bar jeder Verantwortung, sehen.

Wenn wir uns als dominante Lebensform sehen, was wir de facto sind, womit noch nichts über die Eignung gesagt ist, dann geht damit auch eine dominante Verantwortung einher. Ob wir das wollen oder nicht.

Ausgehend von der Selbstbestimmung ist ein Gewaltverbot sicherlich sinnvoll, kann aber nur ideeler Natur sein. Beim Geisteszustand der aktuellen Primatenausprägungen menschlicher Natur scheint es nicht durchsetzbar, ausser man greift selbst zu Gewalt und treibt damit die Gewaltspirale noch an.

Für eine erfolgreiche Kooperation ist Kommunikation viel wesentlicher. Dies betrifft den Bereich Sprache, kulturelle Ausprägung und Interpretation, im Grossen und Ganzen den Punkt, den man als Diplomatie bezeichnet. Ich will fast schon sagen, bezeichnet hat, denn heute sehe ich Poser und Selbstdarsteller, aber weit und breit keine Diplomaten, obwohl sie unter diesem Titel auftreten oder eine entsprechende Funktion haben, die dies erfordert (Aussenminister z.B.).

Essentiell sind hier Bildung und kultureller Austausch. Wenig bis gar nicht hilfreich sind hier bis jetzt die Medien. Obwohl sie dies sein könnten. Auch hier ist es wieder eine Frage der Grösse und Reichweite.

All jene Gemeinschaften, die Presse einen verfasssungsrechtlichen Status einräumen, sollten sich genauestens überlegen, ob und wie sie dies weiterhin tun. Ebenso sollten sie überlegen, wie gross eine Medieninstitution werden darf und welche Reichweite sie maximal haben darf. Hier wäre vielleicht eine Propagandasteuer von 90% ein guter Anfang, sofern man nicht gleich Medieninstitutionen von der Gewinnerwirtschaftung und den damit zusammenhängenden Problemen ausschliesst.

Falls man natürlich das Modell Insektenstaat bevorzugt, dann ist ein zentrales Propagandainstrument durchaus nützlich. Dann sollten sich nach aktuellem Stand allerdings jene den Mund mit Seife auswaschen, die „freie Presse“ in den Mund nehmen, während sie keinen Finger für einen Julian Assange rühren, der im Gefängnis verrottet, weil er Staatsverbrechen öffentlich gemacht hat. Oder jene, die so Worte wie „Lumpenpazifisten“ erfinden, weil Volksverräter nicht mehr en vogue ist.

Wie wir sehen, taugen Medien nichts für eine neue Charta. Die Nutzung ist zu individuell mit den kulturellen Eigenheiten verbunden.

Wir hätten also

  • Die Achtung der Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften bei Gewaltverbot und Kommunikationsgebot.
  • Aktiver Austausch von Bildung und Kultur mit Propagandaverbot, welches sich aus dem ersten Punkt ableitet.

Mehr ist eigentlich nicht drin, wenn man das erste Gebot ernst nimmt. Verantwortlicher Umgang mit Ressourcen wäre zwar gut, ist aber eben auch eine kulturell zwiespältige Angelegenheit, man nehme nur den japanischen Walfang.

Propagandaverbot bedeutet, dass die ausgetauschte Bildung und Kultur einem ab dem Austausch nicht mehr gehört. Der Empfänger kann dies auf seine Weise in seine Organisationsstruktur einbetten und interpretieren, ohne dass man da noch ein Wörtchen mitreden kann. Natürlich kann die jeweilige Empfänger-Gemeinschaft damit auch Propaganda treiben, aber nicht die Sender-Gemeinschaft, der die Bildung und Kultur gehört hat. Der Verlust von „Eigentum“ impliziert auch den Verlust der Kontrolle über das „Eigentum“.

Das man den Begriff „Eigentum“ bei einer zutiefst diebischen Spezies, wie dem Menschen, finden kann, sagt einiges über den heutigen Primaten mit Aufkleber „Mensch“ aus.

Für Organisationsmodelle die sich eher am Insektenstaat anlehnen stellen diese beiden Punkte kaum ein Problem dar. Sobald die jeweilige Königin überzeugt ist, wird der Rest folgen.

Für die „repräsentativen Demokratien“ sieht die Sache etwas anders aus. Sie versuchen gerade das Modell Insektenstaat durch die Hintertür einzuführen, während sie das Modell Säugetierrudel vorgeben (jeder kann ein Millionär oder Star sein). Ob die massive geförderte Individualität sich hier nicht als Hemmschuh erweist, wird die Zeit zeigen.

Das die medialen Manipulationstechniken funktionieren ist spätestens seit Corona offensichtlich. Das war es aber bereits seit Leni Riefenstahl oder Luther und dem Buchdruck. Weniger offensichtlich ist, ob sie im wirtschaftlichen Westen auch auf Dauer funktionieren. Die Phasen der gesellschaftlichen Gleichschaltung in diesen Ländern waren immer wieder nur kurz und nie dauerhaft von Erfolg gekrönt.

Während Faschisten heute und damals im wirtschaftlichen Westen von einem tausendjährigen Reich träumen, ist das für Asien, insbesondere China, ein nicht zu leugnender Fakt. Mehrere tausend Jahre gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen wurden auch nicht durch Mao unterbrochen.

Er war nur eine exotische Form der Königin, eine, vielleicht notwendige, Katharsis eines Systems, dass durch Verkrustungen instabil wurde und diese Instabilität in den Opiumkriegen offenbarte. Es war vielleicht eine Revolution, aber keine Kulturrevolution. Das Unterste wurde zuoberst gekehrt und vice versa. Aber die Kultur, die Ausrichtung an einer Königin, hat sich dadurch keineswegs geändert. Man könnte sagen, Mao hat Konfuzius seinen Stempel aufgedrückt und das bestehende Modell erweitert, damit es kompatibel zur existierenden Welt ist und die neuen Herausforderungen meistern kann, ohne seine Identität zu verlieren.

Wenn wir also im sogenannten Werte-Westen weiter auf Demokratie setzen, auf Säugetierrudel statt Insektenstaat, sind einige Änderungen geboten, wenn man nicht als Heuchler und Paria in einer globalen Gesellschaft sein Schattendasein fristen will.

Es ist ja nicht so als ob Demokratie je bewiesen hätte, dass sie funktioniert. Selbst in Athen waren nur um die 20-40.000 Personen wahl- und stimmberechtigt. Die Frauen und Sklaven blieben aussen vor. Philosophen, die denkwürdige Sachverhalte aussprachen, bekamen den Schierlingsbecher. Kinder und Natur hatten kein Mitspracherecht. Wobei zu bedenken ist, dass Könige und Königinnen seinerzeit durchaus ein geringes Alter von 10-15 Jahren haben konnten. Zeugungsfähig hiess seinerseit noch, erwachsen zu sein.

Aber beide Systeme/Organisationsformen helfen uns nicht weiter, wenn wir die Aufgaben, die vor uns als Menschheit stehen, als globale Gesellschaft meistern wollen. Und damit meine ich nicht die von uns selbst verursachten Kriege, die nur die letztendliche Konsequenz unserer ausbeuterischen Gier sind. Und diese ist beiden Organisationsformen immanent.

Weil wir eben noch Primaten sind und uns als Mensch erst noch, in ferner Zukunft, würdig erweisen müssen. Falls wir soweit kommen.

Was also könnte eine Charta an Anreizen bereitstellen, die eine Entwicklung in Richtung Mensch und Menschlichkeit ermöglichen oder sogar beschleunigen?

Begrenzung von Wachstum wäre sicher eine brauchbare Empfehlung. Wir wissen aus der Physik, die für uns alle gilt, weswegen wir aufrecht über diesen Planeten wandern können, dass diese ab einer gewissen Menge einen Kipppunkt erreicht. Im Fall von Sonnenmassen ist das Ergebnis ein schwarzes Loch, die Masse kollabiert und kann dem Ereignishorizont nicht mehr entfliehen.

In der Physik ist dies, soweit wir wissen, ein unumkehrbarer Prozess. Im Fall von Lebenwesen sieht dies anders aus. Auch hier kollabiert die Masse, aber es gibt einen Neustart. Zudem kollabiert meines Erachtens immer die grössere Masse, auch wenn eine kleinere Masse den Ausschlag gibt.

Dazu brauchen wir nur das erste Auslöschungsereignis betrachten, das wir meinen zu kennen. Die Umwandlung der Atmossphäre durch die Produktion von Sauerstoff. Einem höchst aggressiven Gas, das ständig und gern mit allem reagiert. Wer rastet, der rostet, sozusagen.

Das vorherrschende Leben war zu dieser Zeit auf Schwefel als Basis angewiesen. Wir finden heute noch einige dieser Lebensformen an den rauchenden Schloten in der Tiefsee. Als die Masse der Lebewesen, die das Sonnenlicht aufspalteten, um Energie zu gewinnen und als Abfallprodukt Sauerstoff erzeugte, immer grösser wurde, hatte die ehemalige Bevölkerung der Erde dem nichts entgegenzusetzen und kollabierte. Nur entstand dabei kein schwarzes Loch (ausser wir bezeichnen die Auslöschung als solche), sondern nur eine neue Form der Organisation des Lebens.

Das Verfahren finden wir noch heute, zum Beispiel bei diversen Bäumen, die Blätter abwerfen, die ein Gift enthalten, dass den Boden sterilisiert und nur von diesem Typ Baum besiedelt werden kann, wie Buche oder Eukalyptus. Dies war schon das Erfolgsrezept des genuinen Planktons. Das Abfallprodukt der Energieerzeugung sterilisierte gleichzeitig die Umgebung und sorgte dafür, dass neues Leben auf dieser Basis geringeren Gefahren ausgesetzt war.

Eine Änderung dieser Basis, des Sauerstoffs, wäre nur für das aktuelle Leben fatal, wobei sich sicher auch hier Nischen finden lassen, aber es wäre nicht für das Leben an sich fatal.

Das heisst wiederum, dass die komplexe Organisation des Lebens, dass die gleiche Basis mit uns teilt (Sauerstoffverbrenner) für uns von entscheidender Wichtigkeit ist. Es ist ein sich selbsterhaltendes System, dass sich immer wieder neu einpegelt, aber seine Grenzen hat.

Als Beispiel sei hier Temperatur erwähnt. Der Temperaturkorridor für Sauerstoffverbrenner ist relativ eng, wir kennen zwar einige extremophile sauerstoffbasierte Lebensformen, aber im Grossen und Ganzen arbeiten Sauerstoffverbrenner nur in einem engen Temperaturbereich zuverlässig.

Auf Schwefel basierende Lebensformen arbeiten mit ganz anderen Temperaturbereichen.

Wenn wir das verstehen, dann sollten wir auch in der Lage sein zu erkennen, dass die Veränderung unserer eigenen Lebensbedingungen immer auch eine Veränderung des gesamten Systems und seiner Komplexität ist.

Indem wir das das Wachstum, als Empfehlung, versuchen zu begrenzen, schaffen wir für unsere komplexe Umgebung mehr Möglichkeiten, dass sie sich auf die neue Situation einpegeln kann. Und mehr Möglichkeiten, misslungene Experimente mit geringstmöglichem Aufwand und Auswirkungen zu revidieren.

Wenn man davon ausgeht, dass die Welt für Sauerstoffverbrenner noch ein Weilchen, in astronomischen Einheiten gerechnet, existiert, ist also durchaus ein konservativer (im alten Sinne von bewahrend) Ansatz angebracht.

Wenn wir uns daran erinnern, wie die Säugetier die Herrschaft (nicht wirklich, die wahren Herrscher, gemessen in Biomasse, sind sicher nicht die Säugetiere) über die Planeten erhalten haben, wie sie sich zu dominanten Ausprägungen entwickelt haben, dann kommen wir nicht umhin, die Tatsache zu berücksichtigen, dass singuläre Ereignisse, wie ein Kometeneinschlag, eine Kette von Vulkanausbrüchen, ein Atomkrieg, eine Supernova die zu nah ist, etc. ungewöhnliche bis extreme Massnahmen erfordert, die das Überleben sichert.

Wer Vögel sieht und nicht das Erbe in ihnen, sieht nur einen kleinen Teil der Welt. Singuläre Ereignisse sind meist förderlich für Lebewesen, die eher ein Schattendasein geführt haben und üben einen extremen Anpassungsdruck auf die aktuellen dominanten Spezies aus, sofern sie überleben.

Wenn wir also Mensch werden wollen, das Lebewesen, dass mit allen Bedingungen klarkommt, weil es zu keiner Bedingung passt (wir haben alles im Mittelmass, wir sind als Lebensform nicht spezialisiert, gute Augen aber nicht zu gut, gutes Gehör aber nicht zu gut, gutes Riechorgan aber nicht zu gut und so weiter und so fort …), dann müssen wir sowohl den konservativen, wie auch den progressiven, Ansatz verfolgen.

Wir sollten bereit sein für singuläre Ereignisse (an diesem Punkt würde ich Militär einen Sinn zumessen) wie auch für die Zeit dazwischen.

Da singuläre Ereignisse selten vorhersehbar sind, am Wenigsten der konkrete Zeitpunkt, ist ein progressiver Ansatz innerhalb einer Gemeinschaft solange ein Störfaktor, solange er nicht zu einer Verbesserung der Situation der Gemeinschaft entscheidend und nachhaltig beiträgt. Dummerweise ist dies meist nur bei singulären Ereignissen der Fall, weswegen wir wie verrückt singuläre Ereignisse mittels Krieg simulieren. Ein Teufelskreis.

Die einzige Möglichkeit, die ich hier sehe, die diesen Gegensätze vereinen könnte, wäre die Förderung von Vielfalt. Wobei es kein Widerspruch ist, wenn jeder Teil dieser Vielfalt in sich konservativ und „einfältig“ ist. Aber dies ist implizit schon im ersten Teil mit dem Bezug auf Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften enthalten. Es ist nicht notwendig, die Aussagen redundant zu machen. Das ist nur eine Form der Propaganda, wie ein Gebet, das man ständig wiederholt.

Wir würden jetzt also bei drei Geboten enden, einfacher als zehn Gebote, denn es gibt nur wenige Menschen, die sich nicht drei Sachen merken können.

  • Die Achtung der Souveränität und Selbstbestimmung aller Gemeinschaften bei Gewaltverbot und Kommunikationsgebot.
  • Aktiver Austausch von Bildung und Kultur mit Propagandaverbot für den Sender.
  • Empfehlung zur Einschränkung jegliches Wachstums, welches nicht mit bestehenden und rechtzeitig nachwachsenden/erneuerbaren Ressourcen der jeweiligen Gemeinschaft befriedigt werden kann.

In der grossen vereinheitlichten Theorie des Menschen hat es Jesus, war es die Bergpredigt, keine Ahnung, auf einen wesentlich kürzeren Punkt gebracht.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Wenn wir jetzt den Nächsten nicht so interpretieren, dass dies ein Mensch sein muss, dann werden wir auch allen anderen Lebensformen gerecht.

Das Blöde daran, wenn etwas ganz einfach scheint, ist, dass es dann erst richtig kompliziert wird.

Der Primat, der sich vermeintlich als Mensch wähnt, kann besser mit der Personalisierung umgehen. Dein Nächster, die meisten denken da an Familienmitglieder, nicht an die Person, die ihnen gegenüber steht. Und da fängt es erst an.

Also müssen wir zuallererst die Hürde zur Mitmenschlichkeit nehmen, bevor wir dies auf andere Lebensformen erweitern können.

Wir haben zweitausend Jahre vergeudet. Ich bin der Meinung wir sollten endlich damit anfangen. Es ist ja nicht so, und Jesus war da nicht der Einzige der in diese Richtung gedacht hat, falls jetzt religiöse Fanatiker jubeln sollten, als ob wir dies nicht schon länger wüssten.

Machen ist einfach krasser als wollen!

In diesem Sinne …

Heute wäre ein guter Tag damit anzufangen.

Gedanken zu einem gedachten Universum

Zweite Gedanken

Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Beginnen wir von vorne. Beginnen wir auch mit Zahlenräumen.

Ich habe also ein Universum, die erste Dimension. Und wie es der Teufel so will, habe ich damit gleich zwei Zahlenräume, Plus und Minus. Und eine 1, für ein Universum. Also habe ich schon zwei Zahlenräume um ein eindimensionales Universum als Entität zu beschreiben.

Wenn ich der Entität Universum auf der x Achse der Eindimensionalität also einen Wert geben möchte, es kann nur einen geben, Highlander lässt grüssen, dann habe ich schon ein Problem, wenn ich einen beliebigen Wert nehme. Vorausgesetzt ich nehme an, dass ich das Universum ausgeglichen halten will. Eins ist gegeben, da ein Universum. Das naheliegendste für eine Zuordnung zu einer Zahl auf der x Achse wäre die Null. Mit Null gleichen sich die Minus und Plus Zahlenräume aus, es gibt weiterhin nur eine Entität die diesen Platz besetzt (bei 1 wäre zusätzlich noch eine -1 notwendig um auf 0 zu kommen) und es ist der einzige Platz der von einer Entität besetzt werden kann, um gleichzeitg Plus und Minus ausgeglichen darstellen zu können.

Wir haben also für den Zahlenraum des eindimensionalen Universums schon mal die 0 und 1 garantiert. Zwangsläufig auch die 2, da wir zwei Zahlen haben.

Als IT-Mensch wird mir gerade klar, dass es hier ein Analogon in der Bitwelt gibt, dass ich beim Entwickeln der Gedanken nicht im Fokus hatte.

Für das eindimensionale Universum würde sich also ein potentieller Zahlenraum von Ganzzahlen (+/-) ergeben. Alles was durch eine beliebige mathematische Addition und/oder Subtraktion der Zahlen 0, 1 und 2 darstellbar ist.

Man könnte also postulieren, dass alle Teile von 1 (dem einen Universum) gegen 1 streben müssen, wenn nicht sogar in der Gesamtsumme 1 ergeben müssen. Und das alle Energien, die im Universum verwendet werden, die Gesamtsumme 0 ergeben müssen.

Als Schöpfer könnten wir die Ungenauigkeit abhängig von der verfügbaren Energiemenge machen, die wir zuführen müssten, um das Energielevel stabil zu halten. Wie das so ist bei Schöpfern hat man halt gerade nur zwei 5 Volt Batterien, wobei eine als Reserve und Notstromaggregat dient.

Wäre natürlich hart für das Universum wenn der Schöpfer vergessen würde die Batterien zu wechseln.

Andererseits könnte man ja mathematisch „tricksen“.

Die 1 und die 0 sind in der Eindimensionalität und daher Ganzzahlen. Jede unterteilte Ganzzahl (Brüche, Dezimalzahlen …) muss zwangsläufig gerundet werden um auf die primäre Dimension gespiegelt werden zu können. Eine 0.499 wäre im Ergebnis der ersten Dimension dann immer noch eine 0.

Ich vermute, es wäre sinnvoll, die jeweiligen Abweichungen zu 1 und 0 zu addieren. Damit bestände einerseits die Möglichkeit, dass sich Extreme ausgleichen könnten und andererseits wird der Abweichung insgesamt Rechnung getragen.

Aber was macht da diese Universumsentität auf Platz 0? Vor sich hinvegetieren?

Es braucht einen Antrieb. Der wäre vielleicht Replikation:

Vervielfältige dich selbst ohne mehr zu werden als du bist!

Da gibt es, aus meiner Sicht, nur einen Ausweg. Flucht in die nächste Dimension und in Brüche. Teile eines Ganzen.

Damit hätte das eindimensionale Universum schon drei Eigenschaften/Verhaltensweisen:

  • Replikation als einzige Bedingung (eindimensional)
  • 0 -> Actio = Reactio – jeder Energiezustand benötigt einen gleichwertigen Gegenspieler
  • 1 -> Anziehungskraft – alle Teile des Ganzen streben danach zum Ganzen zu werden und bevorzugen das maximal nächstgrössere erreichbare Teil des Ganzen

Wir sind knapp an der zweiten Dimension, aber noch nicht ganz. Denn diese Regeln (gemäss der gewagten Annahmen) werden aus der ersten Dimension abgeleitet. Die zweite Dimension ist noch ein Gedanke.

Führen wir diesen Gedanken fort. Wir hätten zwangsläufig in der zweiten Dimension Zahlenräume die Brüche sein müssen, die kleiner 1 sind.

Und wir haben die Zahlen 0, 1 und 2. Aus denen man relativ gut genau die Brüche machen kann, die Elementarteilchen als Spin und Ladungszahlen zugeordnet werden. 1/2, 2/3, -1/3, 0, 1 und -1.

Dann schaut da noch der Heisenberg um die Ecke. Unschärfe und so. Kann nicht Geschwindigkeit und Position gleichzeitig. All dieses.

Wenn ich allerdings ein zweidimensionales Objekt auf eine dreidimensionale Ebene abbilde, ist die z Achse nicht definiert, also unbestimmt. Ich kann das Teilchen festsetzen, verliere aber die Geschwindigkeitsinformation oder ich kann die Geschwindigkeit messen und weiss nicht wo das Teilchen wann ist.

Wir wären in diesem Modell also mit Schrödinger noch einer Meinung.

Mit jedem Schritt in ein untergeordnete (höhere) Dimension erhöhen sich also die Möglichkeiten für zulässige Ungenauigkeiten, sofern sie in der ersten Dimension nicht zu Abweichungen von 0 und 1 führen. Es ist ein internes Dimensionsproblem, Anomalie vielleicht, aber kein Universumsproblem, solange die Rechnung aufgeht.

Ungenauigkeiten sind hier unser Freund, wenn wir beabsichtigen ein aktives Universum zu schaffen. Denn wenn im Anfang jedes Teilchen ordentlich sein Antiteilchen erzeugt hätte und sich beide in „Luft“ aufgelöst hätten, dann gäbe es nicht das Universum, in dem wir leben.

Womit sich eine implizite weitere Tendenz ergibt, um es anders auszudrücken:

  • Explizite Tendenz zur Vervielfältigung
  • Explizite Tendenz zu 1 wenn Masse im Spiel ist (nach meiner Ansicht immer, dass wir noch nicht so genau messen können, ist keine veritable Ausrede)
  • Explizite Tendenz zu 0 wenn Energie im Spiel ist
  • Implizite Tendenz zum Chaos durch Ungenauigkeit, die sich mit jeder Dimension potenziert

Das ist schon mal harter Tobak. Zumindest wenn die Logik nicht völlig absurd ist.

Wir trudeln noch in der Aggregationsscheibe der zweiten Dimension und aus den wenigen verfügbaren Zahlen und der Replikationsregeln lassen sich schon so viele Tendenzen ableiten.

Die zwangsläufig in untergeordneten Dimensionen Gesetzmässigkeiten werden. Mit der zulässiger Unschärfe.

Als Schöpfer möchte ich natürlich, dass das Universum aus seinen Fehlern lernt. Und es gibt immer einen Startwert, der verwendet wird. Der nicht zwangsläufig falsch ist, nachfolgende Schritte könnten viel entscheidender sein. Als Architekt wäre es also sinnvoll dem Universum eine Obergrenze für erfolglose Startwerte zu geben, damit es sich nicht ewig mit den falschen Voraussetzungen wiederholt. Andererseits, Zeit ist relativ und es mag, so unwahrscheinlich auch immer, für jeden Startwert mindestens eine Option geben, dass sich ein aktives Universum entwickelt. Aber letztendlich ist dies nur ein Optimierungsproblem, nicht relevant für das Universum an sich.

Für den Startwert in die nächste Dimension scheint es naheliegend, die Anzahl der bekannten Zahlen (0, 1) zu nehmen und als Teil vom Ganzen darzustellen: 1/2.

Das Universum halbiert sich sozusagen. Ab dem Halbieren wird die 1 wieder interessant. 0/1 oder 1/0 machen wenig Sinn, aber 1+1/2+1 durchaus, da sie im erlaubten Bereich liegen.

Hier kommen wir dann zu einem Punkt der Zulässigkeit. Ist ein Bruch 0/1 in der zweiten Dimension zulässig?

Aus meiner Schöpfersicht JA solange der Bruch nicht zu einem unteilbaren Ergebnis führt und niemand das Ergebnis des Bruchs wissen will. Also solange eine Berechnung, die diesen Bruch verwendet, keine NULL DIVISION ergibt.

Einfaches Beispiel am Rande der Zweidimensionalität:

Ich habe 1/1 + 0/1 = 1/1 = ein gültiger Wert.

Im Zweidimensionalen gibt es noch keine Dezimalzahlen und das Ergebnis ist nur relevant, wenn es jemand wissen will. Explizit.

Bedeutet natürlich, dass eine explizite interne Abfrage eines solchen zweidimensionalen Bruchobjekts zum Absturz des Universums (der Simulation) führen würde.

No risk, no fun …

Es ist wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass wir uns in der zweiten Dimension des Universums befinden. 0/1 ist tödlich in der dritten Dimension, da wir es als Dezimalzahl zwangsläufig herunterbrechen müssen. Aber gilt dies in der zweiten Dimension? Solange keine Regel verletzt wird im Ergebnis? Es ist letztendlich nur die Verwendung des zulässigen Zahlenraums der ersten Dimension innerhalb der zweiten Dimension.

Womit wir zu einer weiteren Ableitung kommen, da alles ein Teil vom Ganzen sein muss, ist 0 sakrosankt wenn es um Division geht. Es kann kein Ergebnis geben, dass eine Division durch 0 oder 0 durch irgendeinen Wert enthält.

Im zweidimensionalen Raum ist die Basisforderung noch erfüllt, nicht grösser als 1, da ich der 0te Teil von irgendetwas bin, bin ich kleiner als 1, auch wenn ich eine in unserer Dimension nicht darstellbar Zahl bin. Es gibt einen Zähler und einen Nenner, beides Ganzzahlen und im zulässigen. geerbten Zahlenraum, die Funktion des Bruches ergibt sich erst in der Verwendung. Ich stelle ja nur den Bruch dar, ich berechne ihn nicht.

Erste Gedanken

Wenn man von dem, durchaus verwegenem, Gedanken ausgehen mag, dass Universum zu simulieren … Nein, ein Universum zu schaffen. Besser. Fast.

Und dabei den Stand der Erkenntnisse weitestmöglich berücksichtigen möchte.

Dann …

Wird alles relativ …

Garantiert! Nicht!

Wo fange ich an? Elementarteilchen, ja, da war was. Leptonen, Quarks, mit Flavours, Spin, Charge und Masse.

Und angeblich hat Spin und Charge nichts mit Rotation oder Bewegung zu tun.

Mag sein.

Aber nur mal für Spass, denken wir uns Rotatoren, also imaginäre Punkte, die um einen imaginären Mittelpunkt rotieren (da mögen sich die Philosophen streiten, woher diese Energie kommt – sagen wir mal, wir hätten einen entsprechenden Computer und die benötigte Energie) und die durch die Rotation Bewegungsenergie und Masse erzeugen.

Dann, volltrunken der Spekulation, ordnen wir diese Rotation Spin, Charge und Gravitation (Masse) zu. Wobei Spin im Bezug zur X Achse reagiert, Charge im Bezug zur Y Achse und Gravitation im Bezug zur Z Achse.

Verschwenderisch, wie wir sind, packen wir diese drei Rotatoren in ein Elementarteilchen. In dem sich die Rotatoren natürlich gegenseitig beeinflussen. Wie? Ja, das ist eine gute Frage. Sonst noch Fragen?

Aus dem Drehmoment der Rotatoren ergibt sich ein gedachtes Drehmoment des Elementarteilchens. Es wird wahrscheinlich ruckeln.

Und wir hätten prinzipiell eine Gesamtmasse, wie auch einen Bewegungsvektor ohne weitere Energiezufuhr (wie haben ja schon geschummelt, weil die Energiequelle nicht offengelegt wird).

Wir hätten also Rotationen um die uns bekannten drei Achsen eines für uns dreidimensionalen Universums. Nur so gedacht. Nicht auszudenken, wenn es wirklich so wäre.

Zeit spielt keine Rolle, wie schon im fünften Element richtig angemerkt wurde. Zumindest nicht auf dieser Ebene.

Wir würden also ein kugelförmiges Objekt anhand der Kanten beschreiben, ohne dass es eine kugelförmige Konsistenz hätte. Also nicht überall innerhalb einer Kugelsphäre wären, sondern auf vier kaum noch erahnbaren Bahnen. Und nur zum Zeitpunkt X (Rechenschritt Universum erfolgt) wüssten wir die tatsächliche Position des Elementarteilchens, wie auch der Rotatoren (1 + 3). Die die Grundzutat bilden.

Dann, gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter, schaffen wir auch noch die Zeit ab. In dem wir sie quantisieren. Zu unserem Vorteil. Warum auch nicht? Götter, mein Gott, die sind unergründlich!

Wir sagen einfach, dass die minimalste Zeiteinheit ein Ausführungsschritt ist. Also in einer Simulation. Einmal alles durchgerechnet. Wie lange es auch dauert. Darunter geht nichts und alles was während dieses Schrittes passiert ist effektiv verborgen und kann nur empirisch innerhalb des Universums nachgewiesen werden.

Sofern da so etwas wie Leben entsteht, Geduld und Zeit sind da so kritische Punkte.

Also, wir hätten da so ein gedachtes, geometrisch basiertes Universum, Zeit mit Faktor 1 kürzt sich aus allen Formeln raus. Einstein wird relativ relativ, sozusagen. Denn c ist nur eine limitierende Konstante.

PI habe ich ja noch gar nicht erwähnt. Blöde Zahl. Nicht zu fassen. Nicht in dem uns bekannten Universum. Wir würden also Rotatoren, Kreisbahnen usw., also ein Universum erschaffen, auf Basis einer Zahl, die wir nicht bestimmen können.

Okay, wenn man ein Gott ist, darf man das wahrscheinlich. Und für eine Simulation wären wir Gott.

Wenn dann aber PI immer genauer wird, wird sich auch die Simulation ändern.

Ausser wir würden PI als 3 (zum Beispiel) definieren und hoffen, dass innerhalb des Universums, 3.14 irgendwas dabei herauskommt.

Das Blöde ist halt dabei, das dann Sinus und Tangens auch nicht mehr so gut funktioneren. Oder neu erfunden werden müssten.

Gut, wir hätten ein Universum mit Mängeln, einer hoffnungsvoller Start.

Zumindest, wenn man auf unvorhergesehene Ereignisse steht.

Weil man natürlich den Hals nicht voll bekommt, lässt man auch noch Gravitation mit Gravitation, Spin mit Spin und Charge mit Charge reagieren. Die, fast hätte ich es vergessen, natürlich innerhalb ihres Elementarteilchens auch noch miteinander interagieren.

Man hätte also mindestens eine unterschiedliche Drift für Spin, Charge und Gravitation. Ach ja, PI und die Rotatoren.

Neben der Achse kommt noch folgender Sachverhalt hinzu. Gravitation wird mit dem Faktor 1 bewertet. Spin mit dem Faktor 2 und Charge mit dem Faktor 3.

Bedeutet, Gravitation wird in x/1 gemessen, Spin in x/2 und Charge in x/3. Daraus ergibt sich ein Rotationsmuster.

Gravitation vollführt immer mindestens eine volle Rotation. Der Richtungsvektor hat eine eindeutige Richtung.

Spin vollführt mindestens eine halbe Rotation. Der Richtungsvektor ist je halber Rotation gegensätzlich.

Charge vollführt mindestens eine drittel Rotation. Der Richtungswechsel ist innerhalb von maximal 6/3 Zyklen stabil und vorhersagbar. Was blöd ist, weil wir Erinnerungen nicht so lange aufbewahren. Eine 2/3 Rotation hat ihren Ursprungspunkt erst nach 3 Rotationen erreicht. Da t = 1, wissen wir im positiven Fall (wir sind Götter oder so), dass wir maximal von der letzten, aber nicht von der vorletzten Position wissen (wollen).

Und Antiteilchen, na klar, die bekommen einen Faktor. Teilchen ist Faktor 1, Antiteilchen ist Faktor -1. Im Wesentlichen werden damit die Positionen manipuliert. Ein Rotator hat keine Position im Outer Space, sozusagen. Der rotiert fröhlich vor sich hin, mit 0,0,0 als Mitelpunkt und r < 0.5. Völlig unwirkliche Idealsituationen.

Man könnte dann c mit C in Verbindung setzen. Also c für Lichtgeschwindigkeit und C für Umfang (Circumference) eines Kreises. Also z.B. der Umfang des maximal möglichen Radius ist die maximal mögliche Strecke, die ein Teilchen innerhalb eines Berechnungsschrittes zurücklegen kann.

Ach mein Gott, zum Glück ist das Unversum nicht simuliert.

Charge ist klar, Ladung, irgendwas mit Elektrodynamik, Spin würde sich für Magnetismus im Allgemeinen anbieten, hat es doch im Normalfall immer eine entgegengesetzte Position.

So etwas könnte dann ungefähr so aussehen. 1/2 Spin, 2/3 Charge, 1/1 Gravitation.

Tja und eigentlich ist das erst der Anfang.

Fortsetzung folgt hier im Artikel …

Der Lichtbringer – die andere Version

Um schon vorher diejenigen zu besänftigen, die gläubig in der einen oder anderen Richtung sind, nein, ich meine und behandle nicht Satanisten oder andere Glaubensrichtungen die aufgrund des aktuell vorgegebenen Dogmas entstanden sein mögen.

Ich bemächtige mich meines Verstandes und denke, in einer Zeit in der Desinformation sichtbar hervortritt (sie war schon immer da, der Sieger schreibt die Geschichte) über grundlegende Legenden nach. Und ich werde nicht zitieren, denn ein freier Geist mag Wissen konsumiert haben, aber die Gedanken, die daraus erwachsen sind sein Eigen.

Insofern lade ich jeden ein, Quellen zu präsentieren, die mich widerlegen oder bestärken. Wobei ich noch nicht mal eine Intention habe. Falsch, ich versuche die Welt zu verstehen, diese Intention habe ich definitiv.

Zum Thema. Lucifer, was übersetzt der Lichtbringer bedeutet, ist auf den ersten, auch auf den zweiten und dritten Blick so etwas wie das personifizierte Böse. Die Griechen hatten da was, war es Prometheus, ein Lichtbringer der ersten Stunde, der da an den Fels gekettet wurde während ein Adler seine Leber immer wieder gefressen hat und sich diese dann regnerierte? Weiss es nicht mehr so genau, aber einen gab’s und ich wette auf Prometheus.

Ach ja, Shaitaan ist da noch eine andere Qualität, da kenn ich mich nicht so aus, bleibe bei den Griechen, Römern und dem christlichen Glauben. Buddhismus ist ja ne ganz andere Nummer. Vielleicht.

Also, nur für Spass, wie Harald Lesch öfter meinte, nicht das ich alle seine Positionen teilen würde, nehmen wir mal an, es gäbe eine göttliche Einheit, Dreifaltigkeit, was auch immer. Schöpfer finde ich da einen durchaus passenden Begriff. Man schöpft aus den Möglichkeiten und lässt etwas entstehen. Es schliesst nur bedingt eine Verantwortung für die Schöpfung ein. Diese Verantwortung bedeutet auch Freiheit für die Schöpfung. Sie eben nicht nach dem Ebenbild gestalten, sondern ihr die Wahl zu lassen. Pure Vermutung und Fiktion, ist schon klar, aber ich bin bei der Fiktion, der Vorstellung des Möglichen.

Wir haben also, kurz gesagt, wenn wir bei den monotheistischen Religionen bleiben, einen Oberchef, einen den wir verantwortlich machen.

Kennt man, wenn man Kinder hat, ob man es will oder nicht, man wird verantwortlich gemacht. Was durchaus korrekt bis zu dem Punkt ist, an dem die neuen Wesen flügge sind, man war ja an der Schöpfung beteiligt und konnte nicht fragen, willst du das? Und man fühlt sich ja weiter verantwortlich, auch wenn man nichts mehr tun kann, ausser beobachten, mitfühlen, helfen und trösten.

Aber nehmen wir an, es ist so, wir haben einen Oberchef der die Verantwortung trägt, egal wie schwer sie wiegen mag. Muss echt ein willensstarkes Wesen sein, aber geschenkt. Der erschafft dann so mal eben seine Engel und Boten. Okay. Angenommen.

Und dann schickt er den Lichtbringer und andere ins Universum. Um was zu tun? Es werde Licht etwa?

Und, als ob Douglas Adams, Gott oder wer auch immer habe ihn selig, es geschrieben hätte, materialisiert sich auf einem blauen Planeten, in einem entfernten Arm der Galaxis, ein Kult, der jene verdammt, die von ihrem Gott höchstpersönlich gesandt wurden?

Ist doch komisch, oder? Selbst wenn Gott und Lucifer im Streit sind oder waren, wie kann Gottes Liebe, wie kann die Liebe eines Elternteils einfach aufhören? Selbst wenn das Kind die verwerflichsten Dinge tut.

Doch wenn ich ein Kind Lichtbringer nenne, diesem Kind quasi per Namen die Aufgabe zuteile, Licht in das Dunkel zu bringen, so grausam es auch sein mag, wie kann ich mich abwenden, wenn es mein Geschöpf ist?

Und, das ist dann die interessantere Frage, warum ist die Fraktion so gross, die denjenigen bekämpft, der per Namen die Pflicht hat, das Licht zu bringen?

Und warum ist die Fraktion auch nicht gerade klein, die die verzerrte Version des Lichtbringers verehrt? Stichwort Satanisten.

Wenn wir uns vor Augen halten, dass „Sieger“ die Geschichte schreiben, dann müssen wir uns doch auch fragen, wie hätten die „Verlierer“ die Geschichte vielleicht erzählt.

Es sei nur an Vandalismus erinnert. Die Vandalen waren ein wehrhaftes Volk und alles was sie wollten, war eine Passage durch ein Land, dass ihnen ebendies verwehrt hat. Nicht zum Vorteil des Landes. Vandalen waren durchaus gebildet, allein der Umstand, dass sie Rom die Stirn boten, auch noch erfolgreich, sollte einen stutzen lassen. Doch wie wird ihr Andenken heutzutage geehrt? Vandalismus? Gebildet sein?

Fürchten denn nicht all jene die finstere Gedanken hegen, dass Licht in diese Ecke gebracht würde?

Werden am Ende jene erlöst, die dem Lichtbringer folgten, ohne Satanisten zu sein. Wie sehr hatte Einstein doch bereut, eine der Grundlagen für die Atombombe gelegt zu haben. Nicht weil es falsch war, sondern weil es Wesen gab und gibt, die dies missbrauchen. Und man im Irrtum liegt, wenn man glaubt, es gäbe sie nicht.

Und schon ist man im Dilemma. Man hat eine Erkenntnis. Soll man sie teilen oder soll sie im Dunklen bleiben?

Lucifer, mach ma Licht hier, möchte man rufen, aber man traut sich nicht.

Und nicht nur das, Einsteins Theorien haben die Grundlage gelegt für vieles was uns heute selbstverständlich erscheint. Wo Licht ist, ist immer auch Schatten.

Was jetzt etwas blöd ist bezüglich Lucifer. Der, der das Licht bringt, steht immer hinter der Fackel, also im Schatten. Erinnert irgendwie an archaische Rituale, wie den Überbringer der Botschaft zu töten.

Wenn man dann noch bedenkt, sofern man es erkennt, wie schnell heute Geschichte umgeschrieben und gelöscht wird – War das was bei Heise? Vom 2ten Weltkrieg will ich gar nicht reden, wer hat nochmal Auschwitz befreit? – und in welcher orwellschen Qualität Begriffe umgedeutet werden, nicht umsonst gab es eine russische Nihilismusbewegung, dann könnte man fast versucht sein, diese Dimensionen auch auf ältere Geschichten anzuwenden.

Also frage ich mich gerade, ob Lucifer, Prometheus, was auch immer, das sogenannte personifizierte Böse (eine verräterische Wortkombination) nicht der Schrecken jener ist, die den Willen zur Macht und zur Ausübung haben?

Erstaunlich auch, wie Bildung immer mehr degradiert und ausradiert wurde. Nicht nur in Deutschland. Wer braucht schon Licht, wenn man aus Sicht anderer besser verängstigt im Dunklen sitzt?

Denn Licht bedeutet Fragen. Die nicht sofort beantwortet werden können. Es deckt Dinge auf, die vorher nicht sichtbar waren. Und es erzeugt Schatten, die vorher nicht da waren.

Man kann solange wie man will auf eine Sonne schauen, man sieht nicht, was dahinter ist. Wenn eine Galaxie gross genug ist, kann man an den Rändern schauen, um Sachen zu entdecken, die dahinter liegen (vorausgesetzt man ist weit genug entfernt). Nennt sich Gravitationslinseneffekt oder so.

Nun gut, zurück zum Thema, ist Lucifer eigentlich sowas wie Jesus? Verwandt sollten sie ja sein, wenn sie auf den gleiche Schöpfer zurückzuführen sind.

Der Erste gescheitert und zerknirscht ob des um sich greifenden Missbrauchs der Erkenntnis, des Lichts. Der Zweite sich opfernd um zu ermahnen, dass das Licht einen Preis hat. Nennt sich Verantwortung.

Beide gescheitert im Moment. Aber die Ewigkeit kann ziemlich lang dauern.

Tja und dann kamen die Römer. Divide et impera. Welcher Gott konnte damit rechnen? Dass seine Lichtbringer gegeneinander aufgehetzt werden würden?

Ich möchte daran erinnern, es ist ein Gedankenspiel, ich weiss es nicht. Nur so nebenbei.

Ach ja, die Dreifaltigkeit, interessantes Konzept, zumindest mathematisch, Vater, Sohn, heiliger Geist. Ohne blasphemisch sein zu wollen, stelle ich mir die Frage, ob Lucifer, der Lichtbringer, eventuell der heilige Geist ist?

Könnte es sein, dass wir auf bestimmte Geschichten eher reinfallen, als auf andere? Das wir lieber mit Schwarz-Weiss (Zweifaltigkeit) als mit dem Leben (Dreifaltigkeit, das hat Graubereiche) klarkommen? Das wir lieber gern wissen, der ist der Böse, da kannste draufdreschen und keiner wird fragen?

Das wir uns gern die Geschichte erzählen, ich bin einer von den Guten?

Anmerkung: Warum komme ich auf solche Gedanken? Tad Williams ist nicht Schuld, aber ich lese gerade wieder seine amüsanten Bobby Dollar Geschichten.

Control Factor – Rezension

Gerade habe ich mal wieder Control Factor angeschaut. B-Movie, nix Besonderes, ich kontrolliere Menschen mit Gehirnwellen, klappt nicht so ganz oder vielleicht doch …

Der Film an sich? Geschenkt.

Falls man jedoch das Experiment macht, den Gehirnwellenblödsinn mit Medien und Social Media zu ersetzen, erzielt man doch erstaunliche, wie soll ich sagen, Parallelen.

Während der Film so vor sich hinplätschert und auch die Dialoge etwas dürftig sind, vermag der Film durchaus an einigen Stellen zu überraschen. Wie an der Stelle, als den Beiden erklärt wird, sie hätten den Test bestanden.

„Bravo. Der Ehemann findet seinen Mut um die Frau zu beschützen, die ihn betrogen hat. Die Frau bricht ihren Treue-Eid um ihr ungeborenes Kind zu beschützen. Beide habt ihr den Test bestanden. Eine Regierung wird nur immer dann funktionieren, wenn sie versteht, wen sie regiert.“

Ein überaus wichtiger Punkt. Denn jede Regierung scheitert, die den nicht versteht, den sie regiert. Sollte einem zu denken geben.

Schön auch der korrekt definierte Punkt der Arthaltung, dominant für jedes Leben. Und damit meine ich nicht nur Menschen und Tiere.

Ab hier kann man nahtlos anknüpfen an die Corona-Zeit. Ein Massen-Experiment mit, für die Herrschenden, erfolgreichem Ausgang.

Wie hiess es in dem Film? „In diesem Bezirk steigt die Aggressivität und Kriminalität um 80%, während alle anderen Bezirke ruhig sind.“ So oder so ähnlich. 80% ist auch zufällig ungefähr das, was heutzutage eine KI garantiert bringen kann.

Wir hatten bei Corona ähnliche Effekte. Die Menschen haben sich voneinander abgewandt. Familien gingen zu Bruch. Die Aggressivität selbst gegen Freunde, Verwandte, Brüder und Schwestern nahm zu. Und alles ganz ohne Kappen mit Kupferdraht, oder Alu-Hüte, wie man heute sagen würde. Ohne Sendemasten für Gehirnwellenmanipulation, sofern man die Sendemasten für Medien und Social Media aussen vor lässt.

Nur mit jenen, die den konsumierten Medien vertraut haben und der skeptischeren Fraktion. Es ist fast wieder an der Zeit den Nihilismus als Form des Widerstands aufzurufen. Im Sinne dessen, dass alle Werte und Begriffe keine Bedeutung und keinen Inhalt mehr haben.

Themenwechsel. Eine Sache, die Hollywood mit den Nazis gemein hat (ja, beide Punkte sind Pauschalisierungen), ist der Umstand, dass man sehr deutlich sagt, was man zu tun gedenkt. Nicht immer prominent in Szene gesetzt, aber man macht es klar. Klar genug, dass jemand mit Verstand die Dimension erfassen kann. Und meist ist es so ungeheuerlich, dass die Mehrheit es einfach ignoriert. Das glaubst du doch selber nicht, oder?

Und, nur um das nochmal zu erwähnen, Hollywood ist ein Propaganda-Medium erster Güte. Zumal es so subtil wirkt, dass der Frosch es geniesst, langsam gekocht zu werden. Jene Dynastien mit viel Geld haben einen langen Atem. Wie Warren Buffet richtig sagte, es herrscht Krieg zwischen Arm und Reich, ob sie gewinnen, da mag ich noch nicht darauf wetten.

Denn vom Sieger lernen heisst immer noch siegen lernen …

Sondereinsatzkommandos ante portas?

Der deutsche Bundesrat hat am 21. März 2025 beschlossen, dass die Analysesoftware Vera von Palantir Gesundheitsdaten auswerten darf. Wie golem berichtete bestehe ein „anhaltend dringender sicherheitspolitischer und fachlicher Bedarf“. In Bayern wird diese Software gemäss heise bereits seit dem 25. Dezember 2024 im Echtzeitbetrieb eingesetzt. Was den Messerangriff in Aschaffenburg im Januar 2025 nicht verhindert hat.

Palantir, mit Hauptsitz Denver, Colorado, ist kein Unbekannter bei Geheimdiensten. Peter Thiel hat dies Unternehmen 2004 gegründet und wurde gemäss Wikipedia dabei mit 2 Millionen Dollar vom CIA unterstützt. Neben dem CIA sind dann auch noch DHS, NSA, CDC, Marine Corps, Airforce und viele andere zu Unterstützern und Kunden geworden. Eine Kundensuche auf der Palantir-Website erschliesst einem eine illustre Gesellschaft mit vielen bekannten Namen.

„AI-Powered Automation for Every Decision“ heisst es gross auf der Website von Palantir oder wie der CEO Alex Karp es in einem Brief am 7. April 2023 formulierte:

„Erst durch die Zusammenführung von öffentlichen und geschützten Daten unter Berücksichtigung der besonderen und branchenspezifischen Anforderungen an die Datennutzung in den einzelnen Bereichen wird sich das volle Potenzial und der operative Wert dieser neuen Systeme erschließen.“

Auf Website Police-IT äussert sich Frau Brückner schon seit 2021 kritisch zu Vera. Eine Dame die durchaus Kenntnisse und Erfahrungen zu diesem Thema hat. So war sie seit 1993 im Bereich polizeiliche Informationssysteme tätig und mitverantwortlich für POLYGON.

Selbst wenn man alle Missbrauchsmöglichkeiten ausschaltet, wenn man ignoriert, dass alle Personen, die Anschläge in den letzten Jahren verübt haben, der Polizei oder dem Verfassungsschutz bereits bekannt waren, bleibt das Problem künstliche Intelligenz.

Was man bisher weiss:

  • KI’s neigen dazu, zu halluzinieren
  • KI’s können Vorurteile übernehmen, abhängig von den Trainingsdaten
  • KI’s bewerten aufgrund von Wahrscheinlichkeiten und erreichen im günstigsten Fall eine Trefferquote von knapp 90%, wahlweise Intelligence oder Performance genannt

Man kann also davon ausgehen, dass es einige False Positive und False Negative geben wird. Je nach Menge der Daten, kann das dann schon in die Tausende gehen.

Falls man noch berücksichtigt, dass KI Ergebnisse oft für korrekt gehalten werden oder man aufgrund fehlender Zeit das Ergebnis nicht auf Plausibilität prüfen kann, wird das Szenario Sondereinsatzkommando für jeden Bürger realistisch.

Es werden hier verschiedene Daten verknüpft. Wenn ein möglicher Bias auch noch mit ins Spiel kommt, da die Daten und Trainingsdaten nicht öffentlich überprüft werden können, dann kann es buchstäblich jeden treffen.

Aufgrund eine Halluzination, eines Bias oder auch einer psychologischen Abweichung (viele haben Komplexe und Traumata, werden aber nicht automatisch zu Gewalttätern) landet man, ohne eigenes Zutun möglicherweise in einer Liste von verdächtigen Personen.

Kommen dann noch Jobverlust, Geldprobleme oder Beziehungsprobleme hinzu, gehen vielleicht die Warnlampen bei der KI an und man muss sich in frühen Morgenstunden mit einem Sondereinsatzkommando unterhalten. Sofern da jemand an Unterhaltung interessiert ist.

Zynisch könnte man sagen, die KI macht uns alle gleich. Wir gehören jetzt alle zu den möglichen Opfern oder besser gesagt „Tätern“. Betrifft mich nicht, ich bin doch kein Pädophiler oder Terrorist funktioniert nicht mehr.

Es bleibt jedoch die Hoffnung, dass dies auch dazu führen könnte, das divide et impera nicht mehr lange funktioniert. Wenn alle gleichermassen betroffen sind, gibt es keinen Keil, den man zwischen sie treiben könnte.


Weiterführende Links zum Thema KI:

Den Teufel im Nacken

Immer wieder finde ich mich in Situationen, in denen ich mich fragen muss, welcher Teufel mich da geritten hat, dass ich mich so verhalten habe.

Da wäre zum einen meine Geduld, etwas das sich bei mir im Allgemeinen durch Nichtanwesenheit auszeichnet. Meine Geduld mit mir selbst und meinen Erwartungen. Nicht meine Geduld mit anderen. Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt sie, freundlich formuliert, irgendwo bei -3. Und ich weiss nicht warum das so ist.

Dann Erwartungen, Hoffnung, die mein Hirn sich so einfach macht ohne mich zu fragen. Zumal ich mit Ablehnungen immer so meine Schwierigkeiten habe und eher selbst zu früh ablehne, bevor ich abgelehnt werde. Einfach um mir den Schmerz, wenn schon nicht zu ersparen, dann wenigstens zu mildern.

Ablehnungen, scheint es, sind ein Momentum in dem Emotionsmix, den mein Gehirn und Körper produziert. Aber woran soll ich das jetzt festmachen?

Ach ja, verlieren im Spiel macht mir auch keine Freude. Ich habe mich zwar soweit diszipliniert, dass ich viermal in Reihe verlieren kann. Aber dann muss ich mich dem Spiel entziehen, sonst legt sich der Schatten meiner Unfreude auf meine Mitspieler.

Wenn ich grabe, kann ich sicherlich Eckpunkte ausmachen. Warum ich sie trotzdem nie losgeworden bin, kann ich nicht erklären und manchmal treibt es mich zur Verzweiflung.

Fangen wir mit der Kindheit an, Flüchtlingskind in Bayern unter Flüchtlingen, die aus dem Sudetendeutschen stammten. Wie man in Bayern üblicherweise zu Nichteinheimischen steht, ist schnell mit dem Begriff Saupreiss umrissen.

Allerdings war es uns Flüchtlingskindern eher egal, woher man kam, war doch klar, von dem Ort an dem man wohnt. Insofern waren erst im Kindergarten und der Schule solche Themen Konfliktpotenzial. Bei den Kindergruppen aus den jeweiligen Strassen war eher das Thema, welcher Gruppe man angehörte. Und es gab zumindest eine „natürliche“ Gruppe, der man angehörte. Man wohnt in der gleichen Strasse, Haus an Haus.

Meinen Eltern konnte ich es lange Zeit nicht recht machen, besonders als ich dann in der Jugend noch anfing in Richtung Hippie zu driften. Lange Haare, Flickenjeans und so weiter. So macht man das nicht. So funktioniert das nicht. Und so weiter und so fort. Natürlich waren sie besorgt, da mein Lifestyle meine Chancen schmälerte, es jemals „zu etwas zu bringen“, so wie sie die Welt wahrnahmen.

Allerdings half es auch nichts, dass mein Vater bestimmte, ich solle arbeiten gehen, statt studieren, wie viele meiner damaligen Lehrer vorschlugen. Also habe ich mich als Autodidakt durchgeschlagen, nach Erfahrungen mit Weberei und Druckerei. Bis ich so mit 50 meinen Master gemacht habe.

Ich glaube ich war so paarundvierzig als meine Eltern das erste Mal meinten, sie wären stolz auf mich und das was ich geleistet habe. Vielleicht hätte ich das etwas früher gebraucht. Wer weiss das schon?

Sich zuhause fühlen, war auch etwas, was ich immer vermisst habe. Ich habe mich in Gemeinschaften zuhause gefühlt, nicht an Orten. Mag die Unsicherheit und Ungeduld in mir verstärkt haben.

Zum Glück gab es in einem Ortsteil meiner Heimatstadt eine spezielle Schule, von denen es nur zwei in Deutschland gab. Was zu einem beständigen Strom von jungen interessanten Menschen geführt hat, die sich in meiner Heimatstadt auch nicht zuhause gefühlt haben.

Dann hatte ich arbeitsbedingt immer wieder Arbeitsplätze die letztendlich meine Lebensmittelpunkte neu bestimmten. Als Freizeitmusiker kommt man schnell mit neuen Lokalitäten klar, sobald man andere Musiker gefunden hat. Aber es ist Freundschaft und Stabilität abträglich. Nicht umsonst heisst es „aus den Augen, aus dem Sinn“.

Auch hier, an dem Ort, an dem ich beschlossen habe, mich dauerhaft für den Rest meines Lebens, niederzulassen, gibt es sehr viele Menschen, die mich schätzen, die sich freuen mich zu sehen, denen ich etwas bedeute.

Aber mein Innerstes traut dem weiterhin nur begrenzt. Viele Erfahrungen gesammelt zu haben kann ein Fluch sein, wenn man nicht in sich selbst ruht. Und das kann ich weiss Gott nicht von mir behaupten. Eher der Getriebene, der der Ruhe nicht traut.

Meine eigene Unsicherheit, gepaart mit einer Hypersensibilität für ablehnende Signale stürzt mich immer wieder in emotionale Verwirrung bis mich dann der Teufel reitet.

Als Autodidakt ist die übliche Erfahrung: Du wisst abgelehnt. Fertig. Bis du jemanden findest, der dir eine Chance gibt. Solange du dann in diesem Bereich arbeitest, wirst du einfach weiterempfohlen. Keine Prüfungen und Ablehnungen mehr, deine Arbeit spricht für dich. Bis man dann das Metier wechselt, was ich mehr als einmal getan habe. Dann heisst es wieder hunderte von Ablehnungen zu ertragen um einen zu finden, der dir eine Chance gibt.

Auf die Dauer wurde ich da empfindlich, habe mich schon früh, vielleicht oft zu früh, zurückgezogen, wenn es Signale gab, die ich schon kannte. Dabei habe ich natürlich immer vergessen, dass ein Signal (oder fehlendes Signal) nicht unbedingt das bedeutet, was ich hineininterpretiere. Ich bin extrem dünnhäutig geworden. Sozusagen.

Alles was ich weiss ist, dass ich das nicht mehr loswerde. Nein, Alter scheint bei mir nicht dazu zu führen, dass ich gelassener und geduldiger werde. Ist wohl das Gleiche wie mit meinem Jähzorn, ich konnte ihn zivilverträglich einhegen und nur für mich austoben, dort wo niemand betroffen ist, aber ich kann ihn nicht loswerden. Genausowenig wie meine Angst vor Ablehnung. Oder den Teufel, der mich immer wieder reitet.

Aber wie soll man jemanden finden, der Verständnis für einen hat, wenn einem selbst das Verständnis für sich fehlt? Komm her Teufelchen, spielen wir noch ne Runde?

Aber vielleicht muss ich ja noch weiter graben. Denn einige in meinem Umfeld hatten eine ähnliche Situation aber nicht meine Symptome. Doch hier habe ich nur Erzählungen von anderen, kaum eigene Erinnerungen.

Mir wurde erzählt, dass man mich als Baby schreien hat lassen. Gibt eine kräftige Lunge und Stimme, hiess es. Ja, meine Stimme ist kräftig. Mit meinen Brüdern wurde nicht so verfahren. Ich erinnere mich noch, ich glaube ich war vielleicht drei Jahre alt, wie ich in einem Kindergarten am Zaun stand und den ganzen Tag geheult habe. Vielleicht auch mehrere Tage. Bis mich die Eltern wieder aus dem Kindergarten genommen hatten, da ich nicht aufhörte zu flennen. Eine meiner frühesten Erinnerungen.

Komischerweise habe ich an die zweite Kindergartenzeit keine konkreten Erinnerungen, weiss aber, dass man mich diesmal aus dem Kindergarten genommen hat, weil ich so aggressiv war, Kinder verprügelt und Sachen demoliert habe. Möglich dass mein Jähzorn von daher kommt. Wenn die Wolke des Jähzorns den Geist vernebelt, kann man nicht mehr klar denken, erst recht nicht klar erinnern.

Selbst wenn ich annehme, dass meine Analyse in irgendeiner Form richtig wäre, ändert sich dadurch nichts. Es sind Ursachen in der Zeit, die nicht mehr zu ändern sind. Möglich, dass ich wie beim Jähzorn (man spürt das Gewitter vorher aufziehen, wenn man aufmerksam ist) mit meinem Minderwertigkeitskomplex und meiner Ungeduld Wege finde, diese zu entschärfen und zivilverträglich zu gestalten.

Auf mehr zu hoffen, in dem bisschen Lebenszeit, dass mir noch bleibt, wäre dann doch zu gewagt.

Bekenntnisse eines Feiglings

Tja, ich bin ein Feigling. Punkt. Basta. Keine weitere Diskussion euer Ehren.

Ich scheue es verletzt zu werden, auch wenn ich das oft auf verschiedene Arten wurde (wie die Mehrheit aller Menschen) und ich scheue mich andere zu verletzen (was man trotzdem aus Unwissenheit, Unverständnis oder Primatenhaftigkeit zwangsläufig tut).

Ich bin zu feige, eine Waffe in die Hand zu nehmen, wenn mir jemand befiehlt zu töten, aber nicht zu feige, um zu meinen Entscheidungen und Taten zu stehen und mich ggf. zu entschuldigen und auch nicht zu feige, Versprechungen nicht einzuhalten. Nennt sich Zivilcourage.

Aber das fällt einem nicht in den Schoss. Ich habe dies glücklicherweise früh durch meine Grossmutter väterlicherseits gelernt. Als ich zu Besuch bei ihr war, vielleicht war ich so gegen zehn oder zwölf Jahre alt, habe ich ihr heimlich Pralinen stibitzt, als ich gesehen hatte, wo sie versteckt waren.

Als meine Grossmutter den Diebstahl entdeckt hatte, stand sie vor mir, mit fragendem aber zu gleich traurigem Blick und fragte mich nur: Warum hast du denn nicht gefragt?

Ich bin vor Scham in den Boden versunken, theoretisch, physikalisch leider nicht möglich und habe mir ab dem Zeitpunkt geschworen, ich frage und sage vorher, bevor ich etwas tue. Und ich stehe dazu, was ich auch immer angestellt habe.

Natürlich habe ich meinen Schwur gebrochen, aber zu meiner Verteidigung, ach … drauf, ich versuche immer noch ihn soweit als möglich zu erfüllen.

Die einzige Gewalt die ich noch anwende, ist gegen mich selbst oder leblose Dinge gerichtet. Denn Aggression, als alter Pan Narrans, ist mir nicht fremd. Ich mag es nur nicht, wenn andere dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Deswegen bin ich schon in den Keller gegangen, um meine Wut auszutoben, damit ich Mitbewohner nicht belästige.

Ich habe auf meine Art gekämpft. Nicht heroisch, naja auf der Bühne manchmal vielleicht doch, eher im Versuch zu versöhnen, zuzuhören, mitzufühlen. Ich habe demonstriert und gestreikt, aber ich war feige genug, den Braten früh zu riechen, wo die Bullen den Kessel vorbereiten. Und nicht stark genug, dass die Anderen meinem Rat gefolgt wären. Oder meinem Gefühl. Mehr war es nicht.

Der Geschlagene sieht die Schläger schon von weitem. Und davon habe ich in meiner Kindheit genug abbekommen. Was kein Vorwurf an meine Eltern ist, sie waren bei weitem nicht so streng wie ihre Eltern.

Zumindest konnte ich den Kreis durchbrechen und habe meine Kinder nie geschlagen. Vielleicht sogar ein Fehler, wer weiss das schon so genau? Nachher ist man immer schlauer. Aber man ist immer im Jetzt und nie im Nachher.

Ich war mal ne zeitlang in der Terrorismusdatei, weil ich eine Seite des käuflichen Titanic-Magazins im Auto aufgehängt habe (sollte Zuckerberg verklagen, ich hab eigentlich Facebook erfunden, nur ohne Computer aber mobil, grinsesmiley). Jeder Grenzübertritt war nicht nur für mich sondern auch für meine Familie inklusive Kinder eine mehr als demütigende Erfahrung. Und dies über mehr als zehn Jahre. Demokratisches, schriftlich verbrieftes Recht, gilt halt nur, wenn man es nicht in Anspruch nimmt, eine bittere Lektion. Dafür habe ich sogar noch schriftliche Beweise aus dem Polizeipräsidium der entsprechenden Stadt.

Ich habe auch noch jede Menge weitere Ausreden, was ich nicht alles gemacht habe und was für ein toller Hecht ich doch bin. Nein, bin ich nicht. Weder toll, noch Hecht. Eher Lachs oder Forelle. Gut gegen die Strömung schwimmen ohne sich vom Bären erwischen zu lassen. Ein Feigling eben. Der halt noch lebt.

Und jetzt bin ich so alt und krank, dass die zweihundert Meter zum Einkaufen ein Marathon sind. Von dem Rückweg wollen wir gar nicht reden.

Könnte mich jetzt rausreden, dass es für Demos nicht so gut wäre, wenn ein alter Knacker dabei stirbt. Die heutigen Medien würden das zweifelsfrei ausschlachten, Lumpenpazifisten treiben alten Mann in der Tod oder so. Aber das ist auch nur Feigheit.

Ich habe immer noch nicht die Grösse meiner Grossmutter väterlicherseits, einfach loszulassen. Bewusst. Sie konnte das. Darum beneide ich sie. Sie war mutig. Ich bin immer noch feige. Ein Feigling halt.

Vielleicht sollte ich vor dem Ende doch mal wieder auf ne Demo gehen, wahrscheinlich müsste ich die sogar noch selbst organisieren, um dann vielleicht dabei endlich loszulassen, egal was daraus wird. Aber es ist euer Leben, nicht mehr meins. Ich bin einfach zu alt für den Scheiss, so als Standardausrede eines bekennenden Feiglings.

Schau mer mal. Ich hoffe doch arg, dass die Hoffnung erst nach mir stirbt!

P.S.: Ich kämpfe weiterhin, als Feigling, für das Seelenheil meiner Mitmenschen und mein eigenes. Ich höre ihnen zu, versuche zu verstehen und bin oft überrascht, was da alles so aus dem tiefen Teich auftaucht und freue mich wenn man mir zuhört. Aber diese Form von Mut ist in dieser Gesellschaft keinen Heller wert. Daher bleibe ich gern und weiter ein Feigling, ein alternder Lachs, der auf den Bären wartet. Es wird weder für den Bären noch für mich ein erwartbares Erlebnis sein. Auch wenn es erwartbar scheint. Ein Blick kann immer noch mehr sagen als tausend Worte.

P.P.S.: Mit Schrecken sehe ich die Entwicklung in Deutschland und bin ganz nach Heine um den Schlaf gebracht. Kriegstüchtig war ich nie und wollte ich nie sein, diese Form der Feigheit (ich unterwerfe mich dem Militär) habe ich mir als bekennender Feigling nie zu eigen gemacht. Mögen sie mich standrechtlich erschiessen, wenn ich mich weigere Krieg zu spielen. Ist wenigstens ein schneller Tod.

Kommentare zum Zeitgeschehen

Jo, blöd, ich verwende noch WordPress. Muss mir noch was Besseres überlegen. Kurzkommentare und Meinungen zum Zeitgeschehen mit Blick aus der Schweiz von einem Neuschweizer Urdeutschen (Vorfahren seit 1181) der mit Deutschland nix mehr anfangen kann (und Nationen schon immer suspekt fand, bin in erster Linie Erdenbürger). Ich verlinke nur in seltenen Fällen, da Links nicht mehr zuverlässig sind. Versucht es selbst im Indernett zu finden.

Ich hatte das Glück als Flüchtlingskind im erzkonservativen Bayern aufzuwachsen, um nachher zu erfahren, dass ich „deutscher“ bin als viele der sogenannten „Deutschen“. In einem Ort, der aufgrund Nebel (oh heilige Crescentia) den Bombern entgangen ist, trotz der grossen Waffenfabrik der Nazis. Nichts dazugelernt, da keine Erfahrung gemacht, könnte man in vielen Fällen sagen.

Diese Flüchtlingserfahrung ist jedem ans Herz zu legen. Oder mal in einem anderen Land leben, wie in Spanien oder der Schweiz (ohne viel Geld, sonst ist es nicht interessant). Nationen sind auch nur ein Club in dem dubiose Menschen bestimmen wer Mitglied sein darf.

01.04.2025

Ein erheblicher KURZFRISTIGER Rückschlag

Kein Aprilscherz, leider. Wäre schön, wenn es denn so wäre. Als Reaktion auf den Rücktritt von Dr. Marks, Impfstoffbeauftragter FDA, brachen die Pharmakurse ein. Die Bemerkung stammt von dem Blair-Analysten Matt Philipps. Und sie zeigt vor allem eines, die Pharmaindustrie, wie auch das gesamte globale Kapital, spielen auf lange Bande. Sie haben Geduld, Zeit, einen langen Atem und jede Menge Geld, im Gegensatz zu den 90% der Menschen, die ihnen ausgeliefert sind.

Das ist der Punkt an dem Warren Buffet recht hat. In der Dimension Zeit ist das Kapital dem einfachen Menschen überlegen. Eine verlorene Schlacht ist für diese Mächte noch lange kein verlorener Krieg. Hier wird über Generationen geplant.

29.03.2025

Ist da Palantir drin?

Okay, der Muskellos verkauft X an xAi. Rechte Tasche, linke Tasche.

Ist ja nur das jetzt eine KI das X-Social-Media Feld abgrasen kann. Warum sollte das einen noch irritieren, in einer Zeit, in der jeder seine Wanze mit sich herumschleppt oder fährt (was weiss dein Auto über dich?) und es auch noch als notwendig empfindet. Verdammt noch mal, selbst Festnetzanrufe konnten störend sein. Ach? Kannste dir nicht vorstellen? Ok, du, mit deiner Freundin, Freund, was auch immer, im harten sexuellen Gefecht, erfreulich, alles wunderbar und dann rufen deine Eltern an, wollen bisschen reden, meldest dich ja nie …

Aber ernsthaft. Deine Gesundheitsdaten werden jetzt in D-Land von Palantir gescannt, deine X Postings werden von einer Quasi-Regierungs-AI gescannt. Kein Grund zur Sorge, oder?

Blöd jetzt, Palantir wurde von CIA gesponsert, xAI wird wahrscheinlich geDOGDEd, who cares?

25.03.2025

Einsatzkommandos ante portas

Nachdem in D-Land der Bundesrat beschlossen hat, dass die Palantir KI auf Gesundheitsdaten von der Polizei angewendet werden darf, sollten alle besorgt sein. Das KI’s halluzinieren ist bekannt, ebenso dass sie mit Wahrscheinlichkeiten operieren und selten besser als 80% Wahrscheinlichkeit liegen.

Falls also demnächst in den frühen Morgenstunden ein Einsatzkommando bei ihnen in D-Land auftaucht, keine Panik, wahrscheinlich hat sich nur die KI geirrt …

Apropos, alle Personen die in den letzten Jahren Anschläge verübt haben, waren bereits der Polizei oder dem Verfassungsschutz bekannt. Für die braucht es keine KI.

18.03.2025

Wie üblich lesenswert

https://petraerler.substack.com/p/der-russe-steht-nicht-vor-der-tur

Solange es den Link noch gibt …

Der Fluch der verwöhnten Kinder

Früher kannte man das unter „Warum tut denn niemand etwas?“, heute heisst es eher „Wo bleibt die Revolution?“. Beides hat den gleichen Ursprung. Die Unfähigkeit selbst zu handeln und selbst Verantwortung zu übernehmen, wie immer das Handeln auch ausgeht. Ein typisches Problem von Menschen, die verwöhnt worden sind, die die Erwartungshaltung haben, dass jemand, nicht sie selbst, etwas tun müsste oder sollte. Eine wahrhaft feudale Einstellung. Leibdiener? Leibdiener! Jetzt aber hopp. Sonst!

Es gibt Menschen die sich nur bedingt gern verwöhnen lassen (es ist kein Laster, verwöhnt zu werden und dies zu geniessen) und Menschen, die dies zu ihrem Lebenszweck erkoren haben. Immer jemanden zu finden, der ihnen den Hintern putzt. Da sie immer jemanden finden, die Mutter, den Vater, den Freund mit Helfersyndrom, sind sie nie gezwungen selbst zu handeln, aber sie haben die Kunst vervollkommnet, andere für sich handeln zu lassen.

Das Problem dabei ist, dass dann andere die Erfahrungen machen, die für diese kleinen Prinzen und Prinzessinnen, und alles was dazwischen liegt, wesentlich wären, damit sie sich zu menschlichen Wesen entwickeln. Und nicht zu Soziopathen. Vampire die Menschlichkeit aufsaugen, ohne sie zu reproduzieren.

Und jene wollen jetzt unbedingt Kriegserfahrungen machen? Gut sage ich. Es wird Zeit für eine Neuordnung. Was gibt es da besseres als ein reinigendes Armageddon?

Nicht das meine Hoffnung wächst, dass überlebende Menschen dann besser wären, sehr unwahrscheinlich, aber sie wären auf dem Planeten Erde nicht mehr dominant. Allein diese Chance für das Leben ist es wert, dass sich die verwöhnten Fatzken selbst, und auch mich, in die Luft sprengen, atomar verwüsten und spätestens im nuklearen Winter sterben oder an den Endlagerstätten atomaren Mülls, die dann vielleicht einladend warm erscheinen.

Und da es anscheinend niemanden mehr gibt, der mal auf die Idee kommt zu demonstrieren, gar eine Revolution zu starten, da alle entweder erstarrt sind oder Heil mein Führer (wer ist das jetzt gerade noch wieder?) rufen, sehe ich auch keinen Grund der gegen ein deftiges Armageddon spricht. Das Einzige was dann vielleicht noch ne Rolle spielt … ich wäre dankbar, wenn es für mich schnell und für die Verwöhnten langsam geht. Ich hatte meinen „Spass“ schon in diesem Leben mit der Ignoranz von „Menschen“.

13.03.2025

Indirekte Mord- und Folterbefehle

Ich bin kein Freund von Regierungen, denn in einer gelebten Demokratie müssen Regierungen kontrolliert werden, vom Volk. Nur vorab. Putin hat sich oft rationaler verhalten als andere Regierungsermächtigte verschiedener Länder. Macht ihn nicht besser. Aber auch nicht schlechter.

Lese gerade auf dem „Feind-Sender“ RT das er in Kursk war und hier diplomatische Verbiegungen der Meisterklasse absolviert hat. So wegen wie man Gefangene behandelt. Interessant ist, dass die Gefangenen (nicht das ich Mitleid habe mit Söldner oder jenen die absichtlich in den Krieg ziehen) in Kategorien unterteilt werden. Es gibt dann die Soldaten, die man als Soldaten anerkennt (wer bestimmt das?), die man als Terroristen einstuft (wer bestimmt das?) und jene die nicht unter die Genfer Konvention fallen (wer bestimmt das?). Die besondere Betonung seitens Putin in diesem Falle gemäss RT „Ich möchte daran erinnern, dass ausländische Söldner nicht von der Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen von 1949 erfasst werden.“ ist einer Erwähnung wert. Man könnte es quasi als Freibrief auffassen, wie mit jenen umgegangen wird.

Wie ich bereits sagte, kein Mitleid mit jenen die vorsätzlich Leid durch Krieg verursachen. Allerdings stellt dies einen weiteren Rückschritt dar, im Kampf um die Zivilisation und ihrer Weiterentwicklung. Denn Zivilisation, so wie ich es verstehe, schliesst auch einen zivilisierten Umgang mit Unzivilisierten ein. Vorbild und so …

Ach ja, der Westen von Vietnam bis Afghanistan hat schon lange Zeit seine Unzivilisiertheit unter Beweis gestellt. Spannend wird vielleicht noch wie sich China in einem grösserem kriegerischen Konflikt verhält.

Allerdings gibt es da die Geschichte vom schwächsten Glied in der Kette. Statt Voranzuschreiten beim Projekt „Wie wird man ein zivilisierter Mensch“ machen wir Tango und gehen mal die ganze Länge des Saals zurück. Faszinierend, wie Spock sagen würde.

12.03.2025

USAID employees ordered to shred records, court filing says

Berichtet Reuters gerade, wenn man dem Glauben schenken mag. Wenn es so wäre, dann kann es nicht anders als eine Beweisvernichtungsorgie bezeichnet werden. Jene „records“ könnten sowohl Unschuld wie Schuld, nicht nur von USAID sondern auch der dahinterstehenden Regierung beweisen. Sie sind also historische Dokumente, deren Vernichtung nur eins bedeuten kann: Hier sind zu viele Köche am Brei. Die Veröffentlichung oder gerichtsmässige Auswertungen könnten grosse Teile der Bevölkerung verunsichern. Und es sind die Bosse von USAID, die das angeordnet haben. Gibt der Geschichte schon ein Geschmäckle, wie der Schwabe sagen würde.

Apropos, die Vernichtung dieser Dokumente ist gemäss amerikanischer Verfassung verboten (federal record-keeping law).

10.03.2025

Die Chinesen mal wieder

Wer sonst? Sie sind gerade dabei biologisch basierte Materialien zu entwickeln, die einerseits Plastik ersetzen können und andererseits noch ein paar Pluspunkte gegenüber Plastik haben. Nach dem der tolle Westen ja lieber Krieg führt als sich um die wirklich drängenden Probleme zu kümmern, machen es halt die Chinesen, eher still und leise, aber vor allem, sie machen es (such selbst auf CTGN: bio-based nanocomposite). Sie suchen nach Lösungen und finden auch welche. Während andere jammern und zetern und mehr von allem haben wollen, insbesondere mehr als der Rest.

Sunzi oder was es noch zu sagen gäbe

Wo wir gerade beim Thema China sind, eine Neuübersetzung mit Vergleichen zu europäischen Philosophen ist online (noch) verfügbar. Prädikat lesenswert und downloadwert. Wer weiss wie lange das Netz noch verfügbar ist? Temporärer Link in temporären Zeiten: https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/media/pdf/Online_Szunzi.pdf

Der altchinesische Stratege Sunzi sagt:
„Deshalb kann die Devise ‚hundert Schlachten und hundert
Siege‘ 百战百胜 nicht das oberste Ziel der Kriegsführung sein.
Als oberstes Ziel muß vielmehr gelten, die feindliche Armee
matt zu setzen, noch ehe es zum eigentlichen Kampf kommt.“
(sunzi bingfa, III, 2)

Also lieber kein Krieg, als Krieg, extrem vereinfacht. Interessanterweise scheint oder schien in Hollywood jemand Sunzi gelesen und verstanden zu haben. Ein Vergleich seiner Strategievorschläge und Hollywood als Instrument der USA könnte sich lohnen.

Wird ein interessantes Match der Kulturen, China vs. USA.

Zumindest hat er die Brücken repariert

Wird so die Aussage der Mitläufer in der Zukunft sein, so wie man beim ollen Adolf immer wieder rechtfertigend meinte: Zumindest hat er die Autobahn gebaut?

Denn Infrastruktur und Militär bedingen einander, es braucht funktionsfähige Transportwege für militärische Ausrüstung. Was heisst, alles was hier, am Volk und Wählerwillen vorbei, an Ausgaben von einer abgewählten Regierung noch beschlossen wird, alles fliesst zum Militär, mittelbar und unmittelbar.

Und das deutsche Dummvolk? Schiebt sich Chips und Flips in die Fresse und lästert bei Tagesschau oder einem Propagandasender der Wahl über die bösen Politiker und Migranten, während man das nächste Bier aufmacht. Oder man lästert und jammert online.

Aber geht irgendeiner von denen auf die Strasse? Vor das Rathaus? Mein Mitleid mit D-Land ist irgendwie ausgegangen. Möget ihr bekommen, was ihr bestellt habt.

03.03.2025

Weltordnung? Welche Weltordnung?

Manche scheinen ja der Meinung zu sein, das Auftreten von Trump manifestiere eine neue Weltordnung. Ich frage mich, wo diese ist? Sicher gibt es Kräfteverschiebungen, aber die internationalen Gremien und Verträge, die am ehesten für eine Weltordnung standen, sind Schnee von gestern. Entweder sie verhalten sich parteiisch oder sie werden ignoriert. Mal von dem einen, mal von dem anderen.

Aber an der Weltordnung hat sich nichts geändert, der Kapitalismus zieht jetzt halt, wie immer in solchen Situationen, die Faschismuskarte. Die Masken fallen. Es wird klar gesagt, was man zu tun gedenkt, keiner glaubt es und nachher hat keiner davon gewusst. Faschismus ist ein Wesenszug des Kapitalismus. Die Kehrseite der Medaille. Kontrolle, Überwachung, Menschen zu Gebrauchsgütern degradieren etc. alles im Sinne billiger Produktionskräfte.

Es spielt keine Rolle, ob es ein Trump, ein Merz, ein Macron oder ein Putin ist. Die gleiche Sosse mit unterschiedlicher Verpackung.

Gute und schlechte Nazis

Da stationiert die Bundesregierung ein Asow-Batallion in Berlin, die keine Probleme damit haben ihre Nazi-Symbolik zu zeigen, eine Anfrage in der Bundespressekonferenz blieb unbeantwortet. Nach all dem Theater gegen „Rechts“ ist jetzt für jeden erkennbar, das die Theaterspieler kein Problem mit Nazis haben. Sofern sie die guten Nazis sind.

Verwunderlich ist ja nur, dass es da keine massenhaften Demonstrationen gibt. Wo doch die Teilnehmer Faschismus eher an Symbolik, denn am Handeln erkennen. Ist das jetzt Doppelmoral oder werden die nicht dafür bezahlt?

01.03.2025

Das Erbe des Kolonialismus

Wer sind wir?

Wer sind wir, dass wir beanspruchen, dieser Raum, dieses Heim ist mein und ich definiere die Regeln?

Altes Primatenerbe, zusammen mit einseitigem Training (es gibt Gegenbeispiele im realen Leben, hat jemand Bonobo gesagt?), würde ich denken, wertvoll und hinderlich, wie es so ist. Den Punkt, den die meisten von uns, ich schliesse mich da nicht aus, gern aktiv verleugnen.

Wir verhalten uns, zivilisatorisch geprägt, scheinbar instinktiv, von Vernunft zu reden wäre komplett daneben, wie Imperialisten und Kolonisten. Hier bin ich, hier bleib ich und du, naja, es gelten jetzt meine Regeln, selbst wenn deine Familie schon über hundert Jahre hier war.

Zu erkennen, wer und was man ist, wäre der erste Schritt zur Veränderung …

Neidlos

Neidlos muss ich anerkennen, dass die Kaperung des Begriffs Demokratie seitens der Oligarchen perfekt gelungen ist. Dies ist eine zivilisatorische Leistung, selbst wenn sie einem nicht behagt, denn sie erfordert Zusammenarbeit über Generationen hinweg. Man mag sich über die Qualität oder den Nutzen streiten, mehr als gerechtfertigt, aber der Fakt bleibt. Arbeiter bleiben auch über Generationen dumm, wenn man ihnen die Bildung vorenthält.

Insofern war Orwell, auch wenn im Detail unzutreffend (der ich liefere mich freiwillig der Überwachung aus, hab ja nix zu verbergen Effekt, der Orwell als intelligentes Wesen nicht vorstellbar war), durchaus korrekt in der Interpretation. Krieg ist Frieden usw.

Die Umkehrung der Werte und Bedeutungen. Dies kann nicht von heute auf morgen geschehen. Dies muss über Generationen betrieben werden. Und, dass ist der wirklich hässliche Punkt, es ist und bleibt eine zivilisatorische Leistung. Weiter gedacht, als bis zur eigenen Lebensspanne. Blöd jetzt, oder?

Bezüglich Ursachen und Zweck der Demokratie in Griechenland, wie auch ihrer späteren Ablehnung (Römer!), statt der später stattfindenden tödlichen Umarmung, ist es durchaus von Wert, sich ein bisschen mit dem gehassten Fach Geschichte (von den Siegern geschrieben) zu befassen.

15.02.2025

Ist unser Universum eine Anomalie?

Wenn alles sich im ausgeglichenen Zustand befindet, absolute Entropie, absoluter Nullpunkt, nix geht mehr, alle verfügbaren Energien sind ausgetauscht, dann wird ein System weder grösser noch kleiner, es ist, wie es ist. Nix passiert.

Leben hat ja unter anderem die Eigenschaft der Entropie einen kleinen temporären Riegel vorzuschieben (Sterben inbegriffen, aber Reproduktion auch).

Wenn man das versucht zu Ende zu denken, physikalisch, mathematisch, philosophisch, dann wird es problematisch. Es gibt eine Tendenz zur Entropie, aber sie reicht weder um die Ausdehnung des Universums zu verhindern, noch um dafür zu sorgen, dass das Universum in sich zusammengefallen ist.

Wir haben also eine Entwicklung, die eine gewisse Richtung hat und sich eher verstärkt, mein Gott, wie war das mit dem Quadrat, als sich abschwächt. Ein System das nicht ausgeglichen ist. Ein expansives System.

Wir haben uns ja eine einfache Krücke gebastelt, Unendlichkeit und so, können wir nicht definieren (das ist der Teil der korrekt ist). Allerdings wissen wir genau, dass das System in dem wir leben, Grenzen hat. Sehr Konkrete. Man kann nicht vom Empire State Building springen und unverletzt am Boden ankommen (sofern der Sturz nicht unterbrochen wird).

Also schlussfolgere ich, es muss auch Grenzen geben, auch für das, was wir unendlich nennen. Insofern ist die völlig unrelevante Frage (wir reden von Zeiträumen, die unser Leben und unsere Wahrnehmung in Potenz überschreiten), ob unser Universum eine Anomalie (eventuell expontentiell) ist und irgendwann an seine Grenzen kommt, rein hypothetischer Natur.

Als Gott, der solches schafft, würde ich ja sagen, klar war es endlich, wie Leben auch, aber meinste nicht, dass es das wert war?

Auch wenn es nur ein paar Billiönchen Jahre im Sinne eures Lebens war?

Dummerweise raunt da noch ein anderer Gott im Hintergrund: Ach ja klar, wir haben das doch nur gemacht, um zu zeigen, dass es geht … irgendwie …

Götter, kenn sich einer mit denen aus, schon die griechischen bereiten mir Kopfschmerzen.

12.02.2025

Erster offiziell getötete Schweizer in der Ukraine

srf meldete heute, das ein Schweizer Bürger in der Ukraine gefallen ist.

Könnte mit dem Schlag in Krasnoarmeisk oder dem Angriff auf Militärstandorte in Kiew zusammenhängen.

Als Pazifist bedauere ich jeden Kriegstod. Das mir allerdings der Tod von kriegslüsternen Sandkastenkriegern weniger nahe geht, möge man mir verzeihen.

Weitere schweizerische Beerdigungen

Der Nationalrat verhindert wohl gerade, dass es ein obligatorisches Referendum zu den EU Verträgen geben kann. Hängt also die Hürden höher. Damit muss man eigentlich annehmen, dass die Mehrheit des Nationalrats bereits von der EU gekauft ist oder den Glanz in den Augen bezüglich der Verdienstmöglichkeiten in Brüssel hat. Was soll ich als Neuschweizer dazu sagen, gibt es keine Schweizer mehr, die das vielleicht seltsam finden? Es scheint, der Amherd-Cassis Coup war gut vorbereitet.

Ach ja, Umwelt interessiert auch nicht mehr, kleine Anekdote zum Verfall von Gesellschaften. Nicht dass ich viel für Grüne seit Joschka Fischer oder die schweizerische Variante übrig hätte, Heuchler waren noch nie mein Ding, aber der Umwelt, besser Mitwelt, habe ich immer Aufmerksamkeit und Respekt entgegengebracht.

Der deutsche Faschismus war nie tot

Geschweige denn überwunden. Wer die Nachkriegszeiten kennt oder genauer analysiert, muss feststellen (ob mit Erschrecken sei dahingestellt), dass einige Vorführnazis geopfert wurden, während die Mehrheit in Amt und Würden blieb oder gar, Operation Gehlen, gleich wieder im Geheimdienst Fuss gefasst hat.

Die BRD war nichts anderes als eine Hollywood-Inszenierung von vermeintlicher Demokratie, die genau so lange aufrecht erhalten wurde, wie es einen eisernen Vorhang und eine Mauer gab. Die Stammtische haben seit jeher eine andere Sprache gesprochen (aber das darf man heute ja nicht mehr laut sagen …). Und das Generalstreiks in D-Land verboten waren, gab natürlich auch niemandem zu denken …

Wenn sich jetzt unbedarfte Zeitgenossen wundern und meinen der Trumpismus würde in Europa einziehen, dann verwechseln sie Ursache und Wirkung. Das nun all jene unbedarft endlich ihre Maskerade aufgeben können hat nichts mit Trump zu tun, sondern damit das Faschismus und Rechtlosigkeit wieder Urstände feiern und sich nicht mehr zu verstecken brauchen. Apropos, woher kommen die Amerikaner noch mal gleich?

Dieser Faschismus wurde auch von der sedierten „woke“ Bewegung aktiv befördert. Es fängt immer mit Sprach- und Denkverboten an.

11.02.2025

Grundlegende Gedanken

Wenn ich jemanden dauerhaft verpflichte mir etwas zu liefern, dann wird derjenige irgendwann zwangsläufig betrügen. Oder einer seiner Nachkommen. Also muss man kontrollieren.

Aber wenn mir Menschen etwas schenken ohne dazu aufgefordert oder gar gezwungen zu werden, dann entfällt fast (man gedenke der Danaer und der Nicht-Trojaner) jeder Zwang zur Kontrolle. Ein Geschenk ist ein Geschenk, man kann es ablehnen oder annehmen.

Das ist die Art in der wir Handel treiben sollten, vielleicht ….

Es gibt noch Spass-Guerilla

Eine dänische Organisation will Kalifornien kaufen. Das nenn ich mal eine adäquate Antwort auf Trump. Der Link ist wahrscheinlich nicht lange gültig: https://denmarkification.com/

Spielstand Arm gegen Reich 0:2!

Wir befinden uns noch vor der Halbzeit, Reich zeigt beherzenswerten Einsatz, tänzelt in extravaganten Kleidern über den Spielplatz, verteilt Essen und Getränke an ausgewählte Mitglieder von Arm. Warren Buffet sitzt mit verschränkten Armen, Pokermiene und wissendem Lächeln auf der Tribüne. Manch einer könnte meinen, dass der Schalk, hab ich euch doch gesagt, aus seinen Augen blitzt.

Nachdem die Hälfte von Arm dem Essen hinterher rennt, dass ein Stürmer von Reich vor sich herträgt, der Torwart verzweifelt an seinen Schuhsohlen nagt, gelingen Arm zwei Treffer. Ins eigene Tor. Und das erstaunliche ist, keiner scheint es zu merken.

Werner, unser ehemals geliebte W. Iderstand, läuft immer noch einer imaginären Mahlzeit hinterher, die sich mehr und mehr als Lichtspiel entpuppt. Da ist Reich wieder einer ihrer legendären Coups gelungen.

Anton Robert, nur noch A.R. Beiter genannt, gelingt es nicht die Mannschaft zu versammeln. Ausserdem wird er gerade, wir sind hoch erstaunt, von einem Linksaussenspieler von Reich verköstigt.

Gernot, was macht unser Gernot nur. Erstaunt erleben wir mit, wie G. Ewerkschaft von U. N. Ternehmer gerammelt wird. Ein Skandal, oder doch nicht? Alle Beteiligten scheinen den Vorfall völlig zu ignorieren.

Jetzt wird auch noch der Schiedsrichter abgezogen, es scheint die Tribünen werden geräumt … hey das könnt ihr doch nicht machen, wir sind auf Sendun…

Ich höre noch wie jemand raunt, es herrscht Krieg zwischen Arm und Reich und wir gewinnen … wer ist wir …

Dann gehen die Lichter aus.

Podcast …

08.02.2025

Zurück ins Mittelalter statt in die Zukunft

Es hat zwei Weltkriege benötigt um so etwas wie Vereinte Nationen und Internationalen Strafgerichtshof zu schaffen. Hollywood hat ja schon seit jeher diese Organisationen als verkappte Terroristen dargestellt. Nun sind sie endlich gefallen und werden beseitigt seitens der neuen US Protaganisten. In dem Sinne wie diese Organisationen heuchlerisch immer wieder von allen Seiten missbraucht wurden, ist das sicherlich zu begrüssen.

In dem Sinne, dass es jetzt nur noch das Recht des Stärkeren gibt und keinerlei Verbindlichkeiten oder Regeln herrschen, die für alle Mitspieler gelten sollten, ist das eine weitere traurige Nachricht für die Zivilisation. Wir sind geradewegs zurück zum puren Kolonialismus und Imperialismus gesprungen. Passt auch irgendwie zu dieser Zeit, als Piraten im Auftrag ihrer Majestät unterwegs waren, wenn man sich so Ostsee und andere Gewässer anschaut.

D.h. wir haben jetzt wieder mindestens 300 Jahre Kampf und Elend vor uns, um dahin zurückzukommen, wo wir bereits waren. Und das mit neuen technologischen Mitteln, die vor 300 Jahren noch nicht zur Verfügung standen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir zivilisatorisch noch weiter zurückfallen ist somit extrem hoch. Wenn jeder Depp einen roten Knopf hat ist es nur eine Frage der Zeit.

Einer „regelbasierten Ordnung“ weine ich keine Träne hinterher, dass war der Gipfel der Heuchelei, nach dem Motto Regeln gelten nur für andere oder wenn sie für mich von Vorteil sind. Auf den Nachdenkseiten wurde erwähnt, dass man diese noch vermissen werde. Dem möchte ich klar widersprechen, denn diese Ordnung war schon der Todesstoss für internationale Verbindlichkeiten. Es ist jetzt nur die Tarnfarbe abgefallen.

07.02.2025

Experiment Medienkontrolle Demokratie beendet

Das ist ein wahrlich trauriger Moment. Jene Medien, die die Kontrolle über die Demokratie sichern sollten, sind einfach übergelaufen, haben Assange nur formeshalber erwähnt, sind seit 1990 nicht mehr wehrhaft gewesen, spätestens. Markwort und so.

Und nun werden alle Propagandamedien ausgetrocknet, die nicht der aktuellen US Propaganda entsprechen. USAID ist nur der Anfang. Was nur halberfreulich ist, denn Gleichschaltung verunmöglicht, dass man die eine gegen die andere Propaganda abwegen kann.

Und das Volk hat, wie immer, zugesehen und die Schnauze gehalten. Schön. Kriegt jetzt aber jeder sein Fett ab.

Und ich meine nicht die typische Stammtischmanier, andere dafür schuldig zu erklären, das man nix auf die Reihe kriegt, mit Maul aufmachen.

05.02.2025

Die Demaskierung Hollywoods

Wenn man die Riefenstahlmedien aus Hollywood nicht unzählige Male sehen will um zu erkennen, was da mit einem gemacht wird, kann man verschiedene Strategien fahren. Wenn ich mir einen Hollywood Film anschaue, in voller Immersion, dann kann ich kaum die Tränen der Rührung oder des Glücks zurückhalten. Das muss man neidlos eingestehen, Hollywood spielt auf der Klaviatur der Seele wie ein Meister.

Um den Zauber zu brechen, gibt es, ausser zu oft sehen, noch folgende Möglichkeiten, die schneller funktionieren:

  • Den Film ohne Ton schauen (einfach eigenen Sound laufen lassen)
  • Nur die Dialoge hören, während man etwas anderes macht und der Film im Hintergrund nicht sichtbar läuft.

Falls euch dann Sachen komisch vorkommen, weil ihr dies nie im Leben machen oder sagen würdet, dann seit ihr auf dem interessanten Pfad.

Seit wann erobern Worte ein Königreich?

Ein kleiner Spruch aus der Hollywood Zweifellegende über Shakespear. Zulassen, das ein Mann, der nicht adligen Geschlechtes war, besser dichten konnte, als der Adlige, der sich auf seinem Grund langweilte, konnte nicht so stehen gelassen werden. Das Machwerk Anonymous versucht genau dies. Erinnert etwas an die FUD Strategie amerikanischer Geheimdienste. Eine Möglichkeit Geschichte zu zerstören oder umzuschreiben.

Wobei ich die Momente schätze, die möglicherweise der Realität nahe kommen könnten. Eine der gefährlicheren Eigenschaften Hollywoods, die Vermischung von möglicher Realität mit gewollter Fiktion.

04.02.2025

Die Russen fangen an mit Weidel abzurechnen

Interessante Artikel auf dem Feindsender RT zum Thema Weidel und ob Russland Deutschland braucht. Mit Weidel wird in nationalistischer Weise abgerechnet, geht ja gar nicht, bestimmte Feiertag nicht zu ehren und so weiter. Als quasi-schweizerische Flüchtlingsfaschobraut kennt sie sich mit den Gepflogenheiten wohl nicht so aus. Gütersloh, wo war das nochmal?

Der andere Artikel ist relevant im Bezug auf die, Karl Liebknecht wurde deswegen ermordet, imperialistischen Bestrebungen und der verachtenswerten, oft zu findenden, Sichtweise von Deutschen auf Andere. Zusammengefasst: Herabblickend. Wo wir wieder bei Weidels Verhalten sind.

Menschen zu unterschätzen hat sich noch nie rentiert. Egal, welcher Nation und welchem Glauben sie angehören.

Respekt ist die Währung, in der wir Menschen wirklich handeln!

Warum nicht die Natur für einen arbeiten lassen?

In Tschechien haben Biber das Problem der Behörden gelöst, während die sich 8 Jahre oder so darauf vorbereitet haben, genau dort einen Damm zu bauen, wo die Biber ihn dann gebaut haben. Das wäre der Geist der wirklichen Grünen (ohne die 8 Jahre Geldverschwendung), solche Sachen zu initiieren.

Aber ja, Petra Kelly würde sich im Grab umdrehen, wenn sie das heute sehen könnte. Was dieser damalige „Selbstmord“ auch gewesen ist, mir kommt er genauso komisch vor wie die angebliche Selbsthinrichtung der RAF Häftlinge. Wegen Kelly und Bastian, sie waren nicht mehr jugendlich genug und noch nicht alt genug, um diese Entscheidung nachvollziehbar zu treffen. Meine persönliche Meinung. Da glaub ich eher an die Selbsthinrichtung der RAF Gefangenen, das lag im Bereich des Möglichen.

Zu früh für ein Jubiläum

Am 25.07.1997 hatte Hollywood der Welt den Krieg erklärt. Mit dem Film Air Force One. Staaten und deren Präsidenten konnten auf einmal so in Nacht und Nebel Aktion „inhaftiert“ werden, weil einer wusste, was richtig und was falsch ist. Und natürlich nur dieser eine. Kasachstan war damals das imaginäre Ziel. Die Einleitung dieses Films ist schlicht der Plot und die Agenda der USA und NATO. Hollywood ist eine Fundgrube für das was noch kommt aus dieser Ecke. Das haben sie mit den Nazis gemein, sie sagen ganz klar, was sie wie und wann machen wollen. Und keiner glaubt es ihnen, bis es zu spät ist.

Auch wenn Petersen die Personen durchaus etwas kritisch zeichnet, das Narrativ wird nicht verletzt. Witzig, wenn man den Film heute sieht, nachdem klar ist, das im Luftkampf die MIGs gewinnen würden. Ohne von den Chinesen zu reden, die da auch einiges in petto haben.

Zum Thema Hollywood hat der begnadete Terry Pratchett einen wunderbaren Roman geschrieben. „Voll im Bilde“ – voll zu empfehlen, wobei „Die volle Wahrheit“ noch einen draufsetzt, was Medienkritik angeht. Wie bei Pratchett üblich, in amüsanter Form offeriert.

Mit den Worten von Clive Owen im Film Anon gesagt: Was ist das nur für eine Welt in der der Mörder uns nicht verrät wer er ist?

03.02.2025

Deep Seek Nachlese

Also ClosedAI (ausgesprochen OpenAI), Google, Microsoft und viele andere sind auf das Deep Seek R1 Modell aufgesprungen, während einige derer lauthals schreien, dass ihre Daten unrechtmässig verwendet wurden. Hat OpenAI oder Google mich je gefragt, ob sie meine Daten verwenden dürfen? Also klauen sie jetzt fleissig das bessere Modell, nachdem sie schon unsere Daten geklaut haben und werfen mit Verdauungsprodukten nach jenen, die sie selbst tatkräftig bestehlen. Der einzige Lichtblick ist, dass alles Open Source ist, auch wenn es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser öffentliche Bereich monopolisiert wird (wie ja Linus mit seinem Russenhass schon klargemacht hat: Du nix mehr arbeiten an Kernel von Linux, du böse und so) Auch schön das nVidia an Wert verloren hat. Geht so in Richtung klammheimliche Schadenfreude.

Der Fluch des Schreibens

In meinem Roman Regression habe ich das Jahr 2031 anvisiert: „2031, in ganz Europa breiten sich Notstandszonen aus.“

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir noch so gut bis dahin davon kommen. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben mag kurzfristig gehen, der nächste Teufel wird dann halt nur grösser.

Das Schöne beim Schreiben ist ja, dass man mögliche Zukünfte vernichten kann. Aber wie bei Orwell kann sich die Realität als noch perfider ausnehmen, als die Fiktion. Das alle sich freiwillig der Überwachung aussetzen und danach süchtig werden wäre Orwell noch nicht einmal im Fiebertraum eingefallen.

Der unterschätzte Einfluss von Hollywood

Gerade mal wieder 300 angeschmissen, Spartaner, wissen schon, oder? Allein die Einleitung, was dem Jungen, Leonidas, alles zugemutet wird, liest sich wie das Handbuch für Faschismus. Ich breche dich, mache dich zum Werkzeug meines Krieges und, damit du nicht ganz so traurig bist, mache ich dich zum König über ein Reich, in dem Kinder den Felsen hinabgestürzt werden, wenn sie nicht dem Idealbild entsprechen. Wenn du überlebst …

Wäre jetzt blöd in D-Land, blond und blauäugig, da überleben nicht viele. Ach ja, der Mutter entrissen, nicht das es unbekannt wäre, dass Mütter ebenso hinterhältig sein können wie Väter. Manchmal noch hinterhältiger, weil sie es besser verstehen, die Glut des Hasses am Laufen zu halten. Nur so ein Nebeneffekt dieses „Patriarchats“. Wenn man nicht offen agieren kann, lernt man andere Methoden und Warten.

Von der Riefenstahlschen Erhöhung des Körperkults, gestählte Körper in olympiareifer Festspielmanier wollen wir gar nicht reden, das ist ein Kapitel für sich. Jaja, die arme Leni, wusste ja gar nicht mit wem sie sich einlässt. Wer konnte ahnen, dass es Ihresgleichen war?

25.01.2025

Der Fall Kreße/Audretsch/Habeck, der Fall Gelbhaar genannt wird

Statt den Namen der Täterin zu nehmen und diesen mit medialem Schmutz zu bewerfen wird weiter vom Fall Gelbhaar berichtet (Grünen-Machtgemetzel in Berlin mit rbb Hilfe). Damit wird das Opfer weiter stigmatisiert, während man den Namen der Täterin und deren Hintermänner und -frauen im Dunklen lässt. Das Mutlu ebenfalls das sinkende Schiff verlässt, mit kleinem Nachtreten, offenbart viel über die „Kultur“ der grünen Realos, die damals übernommen haben. Mit Kriegs-Joschkas Segen. Heuchlerische Moralapostel vor dem selbstgefertigtem Herrn.

Musk ehrt Hinkel

Wenn das nicht ein von Herzen kommender Heil Hinkel Gruss von Elone Muskellos war, dann weiss ich auch nicht. Wenn RT von einem „Wurf-Gru´ß“ fabuliert, dann ist zumindest klar, wes Geistes Kind der Autor von RT für dieses Pamphlet ist.

Scholz verweist auf sich

Dass jemand, der spätestens seit Cum-Ex unter partieller Amnesie leidet, dem Volke diesen Spruch zumutet: „Das Deutsche Volk wird mit größter Intensität belogen“ ist eine bühnenreife Leistung. Und das ohne rot zu werden. Aber da scheint eh kaum noch Blut in den Adern des Soziopathen zu fliessen, der bald Kanzler war. Wo soll die Rötung denn noch herkommen? Zu seiner Ehrenrettung muss gesagt werden, dass er die volle Wahrheit sagt. Er weiss das am Besten.

Die erste von vielen Quittungen

Das OLG Bremen hat geurteilt, dass es völlig rechtens ist, wenn die Polizei deinen Finger benutzt, um dein Smartphone zu entsperren. Nicht geklärt ist, ob sie dir den Finger abschneiden dürfen. Scherz am Rande: Berichtet von fefe, der täglich dokumentiert, dass die angebliche Demokratie keine ist und immer noch an Demokratie glaubt. Glaube ist halt voll crazy. Kaum zu glauben …

Die AfD darf als rechtsextrem bezeichnet werden

Ja, cool. Durchaus korrekt. Allerdings ist doch die Frage, warum man nicht SPD, FDP, CDU, CSU und andere ebenso als rechtsextrem bezeichnen darf. Die AfD, im Gegensatz zu herrschenden Parteien, hatte ja noch gar keine Chance, dass Grundgesetz noch kaputter zu machen als es eh schon ist. Mit Radikalenerlass und Notstandgesetzen, SPD, fing es an. Nein, eigentlich mit dem Verbot des Generalstreiks, nach dem die Amis kurz nach 45 einige Städte plattgemacht haben, in denen Kommunisten die Macht hatten und zu selbigem aufgerufen hatten. Der Muff von tausend Jahren und so … von den alten neuen Richtern ganz zu schweigen. Aber ja, Geschichte ist jetzt keine Stärke der aktuellen Generation. Da hat man ja schon Glück, wenn die sich ans letzte Wochenende erinnern können.

Die „Mitte“ findet keinen Kandidaten

Nachdem Amherd wenigstens den Anstand hatte zurückzutreten (sehr selten heutzutage und daher eine ehrbare Handlung) weil sie alles versemmelt hatte, während ein Cassis noch am Stuhl klebt (in solchen Fällen empfiehlt es sich den Stuhl aus dem 80ten Stockwerk zu werfen), nachdem er die Schweiz zum Ramschpreiss verkauft hat, will keiner mehr neuer Sündenbock werden. Das lässt tief blicken. Denn jene die jetzt kneifen sagen ganz klar, mir ist das Volk egal, aber mit meiner Karriere ist nicht zu spassen. Die Schonzeit ist rum für die Schweiz, nur haben die wenigsten den Schuss gehört.

Soulmask Solo Guide

Der Solo Guide für alte Knacker und entspannte Gamer …

Für alle die nicht (mehr) so schnell und geschickt sind wie all die jungen Talente und trotzdem das Spiel geniessen wollen. Work in progress wie man so schön sagt …

Inhaltsverzeichnis

Grundlagen

Vorwort

Ich bevorzuge Solo-Spiel in der Version Entspannt, wobei ich durchaus noch die Parameter für mich anpasse. Mir geht es weniger um Kämpfen, Grinden und der Beste sein, mehr um die Entwicklung und den Aufbau eines funktionierenden Stammes, sowie den Genuss der wunderbaren Welt die Soulmask bietet.

Kämpfen und Dungeons sind nicht verzichtbar, können aber auf ein erträgliches Mass reduziert werden.

Spiel-Parameter

Wenn man die Parameterliste sieht, wird man fast erschlagen von der Vielfalt der Parameter. Andererseits bietet einem das die Möglichkeit, sein Spiel so einzurichten, dass es den eigenen Spielstil optimal unterstützt.

Viel Spass beim Durchforsten. Viele Parameter sind Multiplikatoren, die dann darüber bestimmen, wie schwierig oder erfolgreich eine bestimmte Sache ist, andere sind nur Schalter, Ein/Aus, wie die Parameter auf der rechten Seite.

Wo beginnen

Am Anfang landet man in einem recht überschaubaren Bereich. Meine Lieblingsposition für den Start ist ein kleiner See, mit Lehm und einer Ruine gleich über den nächsten Hügel, die einem auch die Fähigkeit Kontrolle gewährt. Prinzipiell sind die golden markierten Ruinen diejenigen, die einem diese Fähigkeit verleihen können.

Zudem ein guter Platz um seine ersten Stammesmitglieder zu rekrutieren. Ausserdem gibt es beim Bergbau ab und zu Kupfer und Zinn. Damit das nicht völlig zinnlos ist, sozusagen.

Es gibt ein oder zwei Waldhunde in der Nähe, ebenso Affen (das Lager ist immer interessant und die einzige Quelle für Ananas und Bananen, die man nicht züchten kann), Tapire (gut zum Trainieren des Schildes) und eine Feuerstelle mit zwei Ausgestossenen, die man ebenfalls in die Rekrutierung einbeziehen kann.

Tutorial? Echt jetzt?

Definitiv. Mit Default Taste N kommt man in die Game Beschreibung. Am linken oberen Rand werden Aufgaben angezeigt, die man ausführen sollte, da sie noch einen Extra-Bonus an EP (Erfahrungspunkte) geben.

Ausserdem muss man ja erst einmal die notwendige Ausrüstung herstellen, um sich bis zu einem geeigneten Niederlassungsort durchzuschlagen. Es gilt natürlich RTFM (read the f…ing manual). Das hilft hier tatsächlich. Die Ingame Beschreibungen sind im allgemeinen gut und informativ.

Das Sammeln am Anfang, ohne Werkzeuge, ist etwas mühsam, da man das eingeblendete gelbe „E“ leicht übersieht oder nicht sieht, wenn die eigene Position ungünstig ist.

Worum geht es eigentlich?

Gute Frage. Nächste Frage? Könnte man sagen. Das Spielkonzept ist etwas anders als üblicherweise, wo du einen Hauptcharakter hast, den du levelst und fertig.

In Soulmask ist das etwas anders.

Dein Hauptcharakter ist der Ankerpunkt, der Charakter der eine garantierte Wiedergeburt hat. Derjenige, der den Stamm gründet und aufbaut. Dein Spiel-Charakter ist mit fortschreitendem Erfolg üblicherweise eher ein Stammesmitglied, das Fähigkeiten entwickeln kann, die deinem Hauptcharakter verwehrt sind, aufgrund Beschränkung Handwerk auf 60 und Kampf auf 90 Punkte.

Es gibt im späteren Verlauf des Spiels Möglichkeiten, Eigenschaften von Stammesmitgliedern zu übernehmen, aber der Hauptcharakter ist nicht, wie soll ich es sagen, der Hauptcharakter.

Welche Zeit wo? Hat jemand eine Uhr?

Es gibt zwei Zeiten, die man nicht verwechseln sollte.

Die eine Zeit ist die Tageszeit im Spiel. In der Standardeinstellung entsprechen 60 reale Minuten 24 Stunden im Spiel. Diese Zeit wird oben rechts angezeigt. Nachts zwischen 18 und 6 Uhr vergeht die Zeit schneller (Standardeinstellung 0.9 Tag, Rest Nacht). Die Nacht ist also nach 6 Minuten vorbei, während der Tag 54 Minuten braucht. D.h. tagsüber ist eine interne Spielzeitminute ca. 4.5 Sekunden lang, während sie nachts 0.5 Sekunden lang ist.

Die andere Zeit ist die Dauer, die nicht der internen Spielzeit entspricht, sondern der Realzeit des Spielers. Wenn bsw. Lebensmittel in 19 Stunden verderben, dann sind das nicht 19 Stunden die im Spiel vergehen, sondern 19 Stunden die als Realzeit vergehen. Das Gleiche gilt für die Zyklus Timer der Arbeitstische und die Herstellungsdauer.

Hier sollte man berücksichtigen, dass die Anzahl der zu produzierenden Gegenstände und die Dauer der Herstellung nicht den eingestellten Zyklus überschreiten. Wenn man also etwas alle 60 Minuten (im Spiel täglich) produzieren lässt, sollte die gesamte Produktionsdauer unter 60 Minuten liegen.

Man kann die Wachstumsrate von Feldfrüchten über einen Multiplikator anpassen, Minimum 0.1 langsamste Wachstumsrate, wenn die Stammesmitglieder beim Verwalten von Feldern zu sehr unter Stress kommen oder das Lager sich zu schnell füllt. Bei 0.1 braucht ein Kakao-Baum etwas mehr als 4100 Minuten Spielerzeit zum Reifen. Was etwa 170 Tagen, gemäss der internen Zeitrechnung des Spiels, entspricht. Oder man pflanzt etwas, das bei der aktuellen Temperatur des Standorts langsamer wächst.

Philosophie, braucht das jemand?

Man sollte sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel versucht, einem Verhaltensweisen nahezulegen, die einer Zivilisation im Allgemeinen nicht förderlich sind. Statt auf Kooperation und Verhandlung zu setzen, ist Einschüchterung das zentrale Rekrutierungsprinzip.

Wer sich mehr mit dem Thema Zivilisation beschäftigen möchte, dem sei „Hybris und Nemesis“ von Rainer Mausfeld ans Herz gelegt. Ja, ist ein Buch. Und ja, Bücher sind nicht mehr so in Mode.

Einfach mal loslegen

Man landet an einem zufälligen Platz im Startbereich. Als Erstes sammelt man Gegenstände, wie es links oben in der Anleitung auch empfohlen wird und bastelt sich primitive Kleidung und Waffen.

Sobald man ein paar Erfahrungen freigeschaltet hat, kann man sich Technologie und Wissen, Taste T, aneignen.

Natürlich ist Rüstung und Waffen das Wichtigste, man will ja überleben.

Danach sollte man sich so früh als möglich Basis-Schlachten mit Schlachtertisch, Basis-Schlachten-Technik und Torso-Zerlegung freischalten. Ab diesem Zeitpunkt kann man ein Hackmesser dazu einsetzen, von erlegten Tieren Beute zu bekommen. Diese Beute ist sehr reichhaltig und man braucht bald grosse Truhen um sie zu lagern. Was dann Basis-Tischlerei nach sich zieht.

Ausserdem wiegt die Beute durchaus etwas. Falls man noch einen weiten Weg zu einem bevorzugten Platz vor sich hat, sollte man sich beim Jagen und Sammeln noch etwas einschränken.

Der Strand ist zwar aufgrund von trinkbarem Wasser auch eine Option, aber man kommt schwieriger an Baumaterial, insbesondere Lehm. Dafür eignen sich kleine Teiche oder Seen. Bei grösseren Seen muss mit Piranhas gerechnet werden, die durchaus etwas heftig sind, wenn man noch schwach auf der Brust und in den unteren Leveln ist.

Eine Basis bauen

Sobald man sich seinen Lieblingsplatz ausgesucht hat, kann man beginnen, Fundamente zu bauen und sein Territorium abzustecken.

Leuchtfeuerplatzierung

Ich baue für den Anfang meist nur 4 Fundamente, platziere sie dann am möglicherweise besten Platz für das Leuchtfeuer. Man kann sich den Bereich des Leuchtfeuers anzeigen lassen, wenn man E am Leuchtfeuer gedrückt hält. Dies hilft beim Einschätzen, welche Ressourcen innerhalb des Leuchtfeuers liegen.

Die ersten Schritte

Bevor man loslegt, sollte man Verschiedenes berücksichtigen.

Mehrstöckige Bauweise

Wenn man mehrstöckig baut, dann verirren sich NPCs oft im falschen Stockwerk und bleiben dort stecken. Das heisst, die Platzierung von Werkbänken oder Kisten sollte quasi plan erfolgen, wie wenn es nur ein Stockwerk gäbe. Dekos wie Tische, Stühle etc. sind kein Problem. Aber funktionale Gegenstände, da zählt auch der Esstisch dazu, sollten so platziert sein, dass die NPCs alles finden. Manchmal muss man ein bisschen rumexperimentieren. Wenn man sieht das ein NPC festhängt, kann man schauen, ob das Versetzen des Gegenstands zu einem besseren Ergebnis führt. Mehrstöckiges Bauen ist immer etwas Tüftelei.

Ein Dach für das Leuchtfeuer

Bis zum Handwerkertisch und besseren Waffen ist es noch ein weiter Weg. Von Vorteil ist, dass man durch das Ernten, Holzfällen und Steineklopfen, wie auch Dickes Seil en masse und Bauteile wie Fundamente, Wände und Dach fertigen, reichlich EP bekommt.

Für das Leuchtfeuer ist es erst einmal wichtig, dass es ein Dach bekommt, damit es im Regen nicht ausgeht.

Beim Bauen braucht man ein bisschen Flexibilität und Experimentiergeist. Wenn Objekte nicht so einrasten wie sie sollten oder man es wünscht, dann muss man mit der eigenen Position, wie auch dem Blickwinkel experimentieren.

In manchen Fällen hilft es auch erst ein anderes Objekt zu platzieren und dann das Objekt einrasten zu lassen. So muss manchmal eine obere Wand gebaut werden, damit man die untere Wand, die man bauen will, auch einrastet. Oder man kann ein Fundament erst platzieren, wenn man ein anderes Fundament daneben baut, an das das Fundament dann korrekt einrastet.

Mit Demontieren kann man die Objekte leicht wieder entfernen ohne sie zu verlieren. Man kann sie auch aufwerten, also austauschen gegen eine bessere Version (Holz, Stein etc.). Einfach E gedrückt halten und die entsprechende Option auswählen. Man muss eine Zeit lang auf der Option bleiben, damit sie aktiviert wird.

Bei hohen Dächern hilft es, entweder wie ein Zimmermann nach oben zu klettern oder sich eine Hilfsplattform zu bauen auf die man raufkraxelt.

Ein Himmelreich für ein Bett

Wenn ihr euer Leuchtfeuer mit einem Dach ausgestattet habe, dann werdet ihr bald merken das die Moral immer weiter sinkt. Ausruhen auf der Grasmatte hilft nur begrenzt und sehr langsam. Ein Bett, solange man keine Badewanne bauen kann, ist hier der schnellste Weg zur Erholung.

Für ein Bett brauchen wir allerdings Holzplatten und damit einen Schreinertisch. Sobald wir uns den Schreinertisch erstellt haben, können wir die Holzplatten herstellen, die benötigt werden. Falls das nicht gehen sollte, dann müsst ihr mit der Taste T vorher in Wissen und Technologie die Basis-Tischlerei skillen.

Mit der Tischlerei bekommen wir auch eine grössere Kiste als die Strohkiste, die ja nur ein begrenztes Fassungsvermögen hat.

Für Tischlerei und Bett müssen natürlich entsprechende Fundamente gesetzt werden. Selten ist der natürliche Boden so eben, dass die Objekte direkt auf den Boden gesetzt werden können.

Für Stammesmitglieder sollten ebenfalls Grasmatten und Betten bereitgestellt werden. Auch wenn sie selbst Betten kaum bis gar nicht nutzen, erhöht es das Komfortlevel und somit die Zufriedenheit der Stammesmitglieder.

Dinge mit Komfortlevel, wie z.B. ein Leuchtfeuer, zeigen dies an.

Die Kisten sind immer noch zu klein

Nun, die Kisten werden immer zu klein sein, wie bei Festplatten, je grösser sie werden, desto voller werden sie. Allerdings kommt man mit den kleinen Holzkisten nur für die eher selteneren Materialien aus. Massenmaterial, dass beim Ernten, Holzfällen, Bergbau oder beim Jagen/Schlachten anfallen, benötigen sehr bald mehr Platz.

Grössere Kisten bringen uns gleichzeitig den Bestienwaffen und der Bestienkleidung näher. Den für eine einigermassen grosse Kiste brauchen wir eine Bauwerkstatt. Für diese benötigen wir Lehm, Holzplatten, Dickes Seil und Stein oder Feuerstein.

Allerdings müssen wir dazu Mittlere Tischlerei und die Bauwerkstatt in Mittlere Gebäude freigeschaltet haben (Wissen und Technologie).

Die notwendigen EP erhält man noch recht einfach durch Holzfällen, Ernten, Bergbau wie auch kleinere Herstellungen wie Holzgegenstände oder Kochen. Jagen ist je nach Umgebung und Level noch keine so tolle Idee wenn man langsam ist, da die Steinwaffen nicht wirklich gut sind, bzw. einen guten kämpferischen Instinkt und Schnelligkeit erfordern.

Entspannt hilft hier durchaus etwas, ausser man läuft in das Nest einer Bestie. Da muss man dann schon sehr talentiert sein mit Level 10 um das zu überleben. Ich bin es nicht (mehr). Denn Level 10 benötigt man auch für die grössere Kiste.

Kleinere harmlose Gegner, wie Truthahn oder Wasserschwein, sind gut zum Üben und reichen um mit der Schlachtbeute (Hackmesser) die wichtigsten Sachen zu bekommen, die man für eine grössere Kiste braucht.

Wenn möglich sollte man auch so früh wie möglich einen Schlachtertisch aufstellen. Aus den Kadaverstücken lässt sich einiges herstellen, wie Bestienknochen und Bestienhaut. Mit 10 Kadaverstücken kann man 60 Bestienhaut herstellen, die man zur Herstellung von Leder benötigt. Und Leder brauchen wir auch für die grössere Kiste und somit den Gerbständer und entsprechend Gerbflüssigkeit.

Nun sollte der grösseren Kiste nichts mehr im Weg stehen.

Bonus Rekrut erstes Leuchtfeuer

Ach ja, sobald das erste Leuchtfeuer entzündet ist, taucht der einzige Rekrut auf, den man nicht einschüchtern muss. Ein Bonustrack sozusagen.

Je nach Fähigkeiten und Attributen kann man entscheiden, ob man ihn oder sie haben will. Zumindest nützlich für den Lagerunterhalt, damit das Leuchtfeuer nicht ausgeht.

Ich persönlich warte mit anderen Aufgaben um das Optimum an EP herauszuholen und auch zu verhindern, dass man das neue Stammesmitglied aus Versehen (friendly fire) tötet, solange man noch nicht die Fähigkeit Kontrolle erreicht hat.

Komfortlevel

Erst dachte ich ja, das Leuchtfeuer zeigt das komplette Komfortlevel für alles in seinem Bereich an. Leider ist das nicht so.

Es gibt im Spiel Gegenstände wie Leuchtfeuer, Toilette, Badewanne, Tische, Stühle usw. die ein Komfortlevel haben. Mit dem Komfortlevel kommt auch immer ein ominöses x-mal stapelbar daher. Ich vermute, habe das noch nicht nachgerechnet, dass man nur x Gegenstände im Bereich verwenden kann, die das Komfortlevel erhöhen. Wenn man mehr davon hat, dann hat das keinen Einfluss mehr auf das Komfortlevel.

Etwas bitter ist auch, dass man sich das selbst zusammenrechnen muss. Bis jetzt habe ich noch keine Anzeige gefunden, die einem tatsächlich verrät, welches Komfortlevel man gerade in dem jeweiligen Bereich hat.

Allerdings gibt es durchaus Anzeichen, dass das Komfortlevel ausreichend ist. Wenn die Stammesmitglieder eher zu zufrieden und glücklich tendieren, dann ist das Komfortlevel schon mal ausreichend.

Brauchbare erste Waffen herstellen

Wir sind noch am Anfang und im Startgebiet. Hier ist eine Bestien-Ausrüstung ausreichend um nicht in Schwierigkeiten zu kommen. Später, für Dungeonbosse werden wir Eisenwaffen benötigen um da relaxt durchzukommen.

Die besseren Werkzeuge können wir uns schon mit Level 10 (Bewusstseinsstärke) herstellen, brauchen dazu allerdings eine Handwerkerbank.

Für Waffen brauchen wir Bewusstseinsstärke 12 und für Rüstung 15/16. Wenn wir uns entsprechend hochgelevelt haben, dann können wir die Waffen-Herstellbank und den Rüstung-Schmiedetisch herstellen. Die Webmaschine werden wir hier ebenfalls benötigen, da wir diverse Seile dafür benötigen.

Für einen ersten Start empfiehlt sich Schild und Speer, solange die Waffen noch von geringer Qualität sind. Die Spezialfähigkeit (Taste F nach dem man das Ziel markiert hat) ermöglicht Fernangriffe, die das Ziel zu einem herziehen und kurzfristig betäuben.

Das Benutzen der jeweiligen Spezialfähigkeit haut auch ganz schön rein, was das Leveln betrifft. Falls man Speer und Schild ausgerüstet hat und mit dem Schild blockt und dann F verwendet, wird das den Level des Speers erhöhen (keine Ahnung ob das ein Bug ist). Wenn man den Speer ablegt und nur mit dem Schild blockt und mit F zuschlägt, dann wird der Schild gelevelt.

Die Spezialfähigkeit des Schildes hilft auch am Anfang bei kleinen Dungeonbossen, solange man noch keine Eisenwaffen hat und mit Bronze auskommen muss. Ein paar Schildschmetterer und die kleineren Maschinen werden recht schnell zerlegt. Zumindest schneller als man sterben kann, sofern sie keinen kritischen Schaden bei einem erzielen.

Waffen- und Rüstungsherstellung leveln

Jeweils alle 30 Punkte, beim Hauptcharakter nur bis 60, kann man Effekte für die Herstellung auswählen. Ich bevorzuge die Qualitätsoption, den hochwertige Waffen teilen einfach mehr Schaden aus und hochwertige Rüstung hat einfach bessere ANGriffs- und VERteidigungswerte.

Das gilt übrigens für alle Professionen, nicht vergessen wenn eine neue 30 Grenze erreicht wurde, die Effekte einzustellen (mehr Ertrag, schneller, weniger Ressourcenverbrauch etc.).

Mit der geskillten Qualitätsoption bekommt man normal mindestens goldene Items (episch) oder rote Items (legendär). Wenn immer möglich sollte man sich für die rote, legendäre Option entscheiden.

Das heisst, je nach Materialsituation so viele Versionen herstellen, bis die gewünschte Qualität erreicht ist. Nebeneffekt ist das Leveln von EP und Können. Beim Zerlegen von Waffen minderer Qualität verliert man zwar investierte Ressourcen bekommt aber auch noch ein paar EP dafür.

Beherrschung leveln

Hier gilt die alte Regel: Übung macht den Meister.

Dazu muss man die Waffen entsprechend einsetzen. Jeder Einsatz von Waffen im Bezug auf Feinde oder angegriffene Opfer führt dazu, dass man seine Fähigkeit mit der Waffe erhöht.

Mit jedem 30er Schritt erlernt man andere Fähigkeiten, die man, je nach Spielstil aktivieren kann. Durch die Aktivierung wird die entsprechende Fähigkeit dann mit der F Taste ausgelöst. Meist benötigen diese Fähigkeiten, dass vorher das Ziel markiert wird.

Das Aktivieren erfolgt durch Auswahl und Leertaste. Die Fähigkeit wird dann für diese Waffe ausgerüstet und grün markiert.

Mit dem Cursor über der Fähigkeit werden einem Einzelheiten zur Fähigkeit angezeigt, bei Waffenbeschreibung kann man noch nachsehen und sieht Einsatzbeispiele.

Stammesmitglieder Grundlagen

EP durch Stammesmitglieder

Wenn das Können des Hauptcharakters einigermassen gelevelt ist und man sich Kontrolle angeeignet hat, wie auch andere Masken-Fähigkeiten (Y), weil man munter die Ruinen plündert und die grünen Kristalle sammelt, dann kann man beginnen, das Können der Stammesmitglieder zu verbessern.

Das kann man natürlich auch schon vorher über Arbeitsaufträge, aber damit vergibt man kostbare EP. Stattdessen übernimmt man das Stammesmitglied und führt die, manchmal langweiligen und langwierigen, Tasks mit dem Stammesmitglied selbst aus. Dadurch gewinnt die Maske an EP und das Stammesmitglied verbessert sein Können, bei dem wir an jeder 30er Grenze wieder einen Effekt einstellen können.

Für jedes Level, dass wir aufsteigen, erhalten wir Punkte, die wir in Wissen und Technologie ausgeben können. Das wiederum schaltet uns neue Optionen frei. Neue Baustile, neue Werkbänke, Werkbankerweiterungen, neue Waffen und Mods für Waffen und Rüstung.

Wenn eine Aufgabe besonders lange dauert, wie 100 Kupferbarren herstellen, dann kann man mit Tab aus der Werkbankansicht herauswechseln und dann andere Sachen überprüfen, z.B. mit O oder I den Status der Stammesmitglieder kontrollieren oder ihnen mit P etwas Arbeit/Pausen zuteilen.

Wenn man für den Anfang Invasionen deaktiviert hat, dann ist das Leuchtfeuer normal ein recht sicherer Platz im Startgebiet. Also kann man auch gemütlich einen Kaffee trinken oder sonstigen Aktivitäten nachgehen, bis die Arbeit erledigt ist. Zwischendurch rentiert es sich, dass Können des Stammesmitglieds zu kontrollieren und ggf. freigeschaltete Effekte zu aktivieren.

Hauptcharakter nicht vergessen

Man sollte den Hauptcharakter während der Kontrolle nicht aus den Augen verlieren, der braucht manchmal Nahrung, Wasser und Erholung.

Sobald man eine Badewanne hat, kann man von der Badewanne aus kontrollieren (erinnert dann etwas an eine Szene aus Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams) was den Vorteil hat, dass der Hauptcharakter ständig erholt ist und nur ab und an etwas Nahrung und Wasser braucht.

Das Gleiche gilt in gewissem Masse auch für andere Stammesmitglieder. Wenn die Stimmung sinkt, sollte man etwas dagegen tun. Komfortlevel verbessern, bessere Kleidung und Ausstattung, sie kontrollieren und leicht betrunken machen, Speisen die die Stimmung verbessern verabreichen, ihr Können verbessern … sind nur ein paar Möglichkeiten.

Rekrutieren

Sobald man ein neues Stammesmitglied rekrutiert hat, sollte man Können, Attribute und Bonus- wie Malusfähigkeiten kontrollieren.

Wünschenswert sind Werte ab 120 für mindestens eine Fähigkeit. Und so wenig wie möglich negative (rot gefärbt) Talente. Es gibt zwar eine Chance, dass die negativen Talente durch Training und Leveln entfernt werden, aber Garantie gibt es keine.

Vorlieben können dagegen hilfreich sein, weil sich damit die Stimmung gezielt beeinflussen lässt. Sie sind aber ein zweischneidiges Schwert, wenn sie nicht befriedigt werden.

Hier habe ich ein Stammesmitglied genommen, dass erstmal allein eine grosse Basis aufbaut, aber eine Vorliebe für Gemeinschaft hat. Was sich in diesem Fall negativ auswirkt, solange die anderen noch nicht umgezogen sind.

Jedes Stammesmitglied hat auch ein primitives Symbol in jeweils unterschiedlichen Farben.
Rot repräsentiert hier die höchste Qualität. Gold die zweithöchste. Die Farben sind relativ gut analog zu den Waffen- und Rüstungsqualitätsfarben gehalten. Weiss ist das Schlechteste.

Mit O bekommt man eine Detailansicht.

Wie man im zweiten Bild erkennen kann, ist Age Schauma recht erschöpft. Das zweite Kästchen rechts oben im Abschnitt von Age Schauma. Die Moral ist ziemlich niedrig. Erholung wie Schlaf oder Baden wird benötigt.

Al Paka, ein praktischer Lastesel

Wenn ihr noch im Anfangsgebiet seid und die Map noch nicht aufgedeckt habt, dann gibt es eine Stelle die man auch ohne Aufdecken der Map erreichen und sich dort ein Alpaka sichern kann.

Dort gibt es eine Ruine mit zwei Zelten und einem Steinkreis. In diesem Steinkreis ist ein junges Alpaka zu finden. Nachdem man die Ruine gesäubert hat, springt man in den Steinkreis und sieht dann, wenn man das Alpaka anvisiert, ein E (Jagen). Wenn man das macht, dann hat man auf einmal ein Alpaka im Arm.

Jetzt muss man nur noch den schwierigen Teil erledigen und nach Hause finden ohne den Mobs in die Arme zu laufen. Benutzt Q um zu wissen was vor euch liegt. Falls ein Kampf unvermeidlich wird, das Alpaka absetzen und nachher wieder aufheben. Allerdings bleibt das Alpaka nicht dort stehen, wo man es abgesetzt hat. Ähnlich wie beim Fangen von Tieren für die Tierzucht.

Zuhause angekommen füllt man das Stroh auf (E gedrückt halten und Gegenstand ansehen wählen) und kann das Alpaka entweder mit ins Camp nehmen oder in einem kleinen umzäunten Gebiet abstellen. Dort hat man dann am besten schon eine Wassertränke und einen Futtertrog aufgestellt. Den Sattel kann man auch schon anlegen, der wächst quasi mit.

Nun heisst es ein bisschen Geduld mitbringen und warten bis das Alpaka ausgewachsen ist, ihm ggf. einen Namen geben und dann ab die Post mit dem Alpaka zu grösseren Raubzügen mit mehr Beute …

Der Katzensprung ins Bronze-Zeitalter

Entgegen den bekannten Realitäten und den Zeiten, die wir als Menschen benötigt haben um den Sprung in die Metallverarbeitung zu schaffen, kommt man im Spiel recht schnell von der Steinzeit in das Bronze-Zeitalter.

Das wichtigste dabei sind erstmal die Ressourcen, die es zu finden gilt. Hier müssen wir den Fog of War, wie er im englischen heisst, entfernen, indem wir Späher verhören. Dies funktioniert genauso wie das Einschüchtern. Die Gesundheit des Spähers in den unteren Bereich manövrieren und dann mit E verhören. Achtung, der Späher lebt danach noch und wird einen angreifen. Also immer die Waffe parat haben.

Mit Q erkennt man, welcher der Späher ist und kann so vermeiden, diesen aus Versehen zu töten. Meist ist ein Hund mit dabei, den man bequem mit dem Bogen erledigen kann. Die anderen Barbaren kann man entweder rekrutieren (Kleine Steine sind hier hilfreich um sie vom Lager wegzulocken) oder man erledigt sie vorher, damit nicht im Kampfgetümmel aus Versehen der Späher sein Leben lässt. Falls er doch stirbt muss man einfach etwas warten. Meist kommt beim zweiten Mal eine etwas stärkere Späherversion, abhängig, wie mir scheint, vom eigenen Level.

Für Kupfer und Zinn benötigt man zwei Späherlager, die man auskundschaften sollte. Als Bonus gibt es neben der Zinnmine noch eine Ruine in der man eine Maske erbeuten kann (Vorsicht, die Verteidiger sind mit Bronzewaffen ausgestattet, da sieht man mit Bestienwaffen alt aus) und ein Portal, das man freischalten kann.

Wenn man will, kann man in der Nähe an einem See ein Lager aufstellen, dann sind die Wege zu Zinn und Kupfer etwa gleich weit.

Die Späherlager sind rot umrandet. Die Pfeile deuten auf die wesentlichen Minen.

Kupfer

Im oberen linken Rand (gelber Pfeil) der gezeigten Karte befindet sich die Kupfermine, die etwas schwierig zu erreichen ist, wenn man der Anzeige vertraut. Man hält sich erst links vom Minensymbol und sucht den Durchgang zum Ufer, dann muss man in Richtung Ufer den Berg hinunter und auf Höhe des blauen Symbols rechts abbiegen bevor man am Ufer ist. Wenn man bei der Anaconda unten angekommen ist, dann ist man zu tief. Ein Panther oder Jaguar ist hier auch unterwegs.

Der Eingang wird von Waldhunden bewacht, in der hintersten Kammer wartet eine Elite-Waldhund auf uns, der entsprechende Tier-Elite-Beute abwirft. Ein Mount wie ein Alpaka ist durchaus empfehlenswert um auch ein bisschen mehr einsacken zu können.

Zinn

Im ungefähr mittleren linken Bereich (gelber Pfeil) der gezeigten Karte befindet sich die Zinnmine, die vom Feuersteinstamm bewacht wird. Auch hier ist die Anzeige des Symbols etwas irreführend. Man muss auch hier etwas links vom Symbol den Berg hinunter um die Mine zu finden.

Neben dem obligatorischen Jaguar, der hier herumstreift und manchmal auch die Mine angreift, haben die Feuersteinstamm Leute noch die unangenehme Eigenschaft, einen mit Fäkalien und Schleim zu bewerfen. Lästig wenn man keine Badewanne dabei hat. Im Fluss oder Meer reinigen ist ein weiter Weg mit garantierten Kämpfen. Regenwetter ist ideal für einen Überfall, dann kann man sich draussen kurz abduschen lassen. In der hintersten Kammer wartet ein Elite-Kämpfer auf uns.

Bronze

Die Herstellung von Kupferbarren und Zinnbarren beansprucht sehr viel Zeit. Wenn man nicht die EP einzeln sammeln will sondern so schnell wie möglich zu Bronze kommen will um Waffen und Rüstung zu schmieden, dann empfiehlt sich ein Setup mit zwei oder drei Öfen. Je nach Anzahl der verfügbaren Stammesmitglieder.

Einen Ofen betreut man selbst um Bronze herzustellen, an den anderen Öfen beschäftigt man jeweils ein Stammesmitglied mit der Herstellung von Kupfer oder Zinn. Da wir doppelt soviel Kupfer wie Zinn benötigen, sollten wir uns erst mit Kupfer eindecken. Dann kann ein Stammesmitglied, während wir Zinn erbeuten, schon mal damit beginnen Kupferbarren herstellen.

Da ein Raubzug der sich nur auf Ressourcen beschränkt recht schnell ausgeführt werden kann, im Umkreis der Mine befinden sich reichlich Ressourcen, ist man meist gerade zur richtigen Zeit wieder zurück, dass man mit Beginn der Zinnverarbeitung einen sauberen Rhythmus bekommt um Bronze en masse in einem Fluss herzustellen.

Wenn man noch das Verhältnis Zinn:Kupfer berücksichtigen will macht man zwei Kupferraubzüge bis das Alpaka voll ist und einen Zinnraubzug.

Also zum Beispiel

  • Erster Raubzug Kupfer
  • Erstes Stammesmitglied beginnt mit Kupferbarren
  • Raubzug Zinn
  • Zweites Stammesmitglied beginnt mit Zinnbarren
  • Zweiter Raubzug Kupfer
  • Man selbst beginnt mit Bronzebarren die nun im Fluss hergestellt werden können

Die erste Pyramide – Säbelzahntiger

Wenn man sich mit Bronzewaffen epischer oder legendärer Qualität ausgestattet hat, hochwertige Bestienkleidung reicht für den ersten Säbelzahntiger völlig aus, kann man sich auf den Weg zur alten Pyramide machen. Die sich im oberen rechten Bereich der Karte befindet.

Dazu muss man zwei Späherlager freischalten. Und man muss ebenfalls eine Barbarenkaserne überfallen und den Boss erledigen.

Der Reihe nach.

Was man braucht

Wir benötigen ein Opfergefäss und ein paar Zutaten. Je nach Qualität der Bestie fallen diese unterschiedlich aus.

Wo man es bekommt

Das Erdopfergefäss habe ich noch nicht erbeutet, kann daher noch nichts darüber berichten. Das Opfergefäss ist relativ leicht (wenn man gute Waffen und Rüstung hat) in der markierten Barbarenkaserne, etwa Mitte der Karte mit einem roten Viereck markiert, zu erbeuten.

Man sollte mit dem Bogen erst die Wachen in den Türmen ausschalten. Wenn man sich einigermassen vorsichtig bewegt, dann wird nicht gleich der ganze Stamm alarmiert. Es gibt ein paar kleinere Bosse, eine Elite der mit Giftpfeilen um sich schiesst, einen Panther und diverse kleinere Elitekämpfer. Wenn man diese schön einzeln oder zu zweit zieht, dann kann man sich sauber bis zum Barackenboss durchkämpfen ohne mit zu vielen Gegnern gleichzeitig zu tun zu haben.

Mit Schild und Speer-Fernangriff habe ich den recht problemlos erledigt, nachdem ich alle Mobs aus dem Weg geräumt hatte. Dieser droppt neben einigen anderen interessanten Sachen auch das Opfergefäss (man bekommt jeweils drei Opfergefässe).

In den Häusern der Baracke stehen unterschiedliche Kisten, die man nicht beim Plündern übersehen sollte. So gibt es hier diverse Samen und Pflanzen die man anbauen kann, z.B. Baumwolle, die man für Bronzerüstung braucht, wie auch Herbizid und Heuschreckengift gegen Ackerplagen. Weiterhin Dünger und diverse Hilfsmittel.

Ausserdem kann man sich die Mühe machen, die geeigneten Handwerker zu rekrutieren um ggf. die Fähigkeit zu erlangen, Feuersteinstamm-Kleidung herzustellen. Welchen Handwerker ihr finden müsst, ist im Kontext bei Wissen und Technologie zu finden.

Die Bestienzutaten bekommt man jeweils von den Elite-Versionen diverser Tiere. Es gibt mehrere Orte an denen man Elite entdecken kann. Die aufgedeckten Markierungen sehen wie folgt aus.

Der Säbelzahntiger

Man findet den Opferstein vor der Pyramide in einem von Pfeilern umgrenzten Gebiet. Dort bietet man seine Opfergaben, die man auch mitführen muss, dar und kämpft dann mit dem Säbelzahntiger, der einen ständig umrundet.

Der rote Pfeil zeigt auf den Opferstein, der gelbe Pfeil auf den Eingang der Pyramide, die man nach dem Sieg erkunden kann.

Wenn man den Tiger besiegt hat und noch nicht Elitejäger ist, kann man den Trophäenkopf nicht einsammeln. Nicht davon irritieren lassen. Beim ersten Mal habe ich versucht „noch schnell“ Elitejäger zu werden. Als ich das Ziel erreicht hatte war der Kadaver weg. Und damit all das, was man braucht.

Denn nach dem Sieg muss man den Säbelzahntiger mit dem Hackmesser schlachten. Da droppen dann die Schlüssel für die Pyramide und einige andere interessante Sachen.

Sobald man sich in den Besitz des Loots gebracht hat, kann man die Pyramide betreten und dort die Kisten plündern, die auch wieder eine reichhaltige Auswahl an neuen Items bringen. Desweiteren kann und sollte man die Freischaltung neuer Fähigkeiten nicht vergessen. Der entsprechende Stein ist auf einem Podest in der Mitte der Pyramide.

In der Nähe ist auch praktischerweise ein Portal.

Die zweite Pyramide – der Giftfrosch

Hier muss man sich erstmal die entsprechende Gebiete durch diverse Späherverhöre freischalten.

Hier gibt es neben der Pyramide in der Nähe noch wertvolle Phospaterz und Schwefelminen, die man gut brauchen kann, um Tränke und Rüstungsmodifikationen mit Giftwiderstand herzustellen. Denn Giftwiderstand haben wir bitter nötig.

Es gibt auch ein Dungeon oberhalb der Pyramide, bei der wir neben Eisen auch Giftwiderstand Level 3 Rüstungsmodifikationen erbeuten können. Praktischerweise liegt das Dungeon gleich neben einem Portal.

Der Weg in das Dungeon ist voller Giftviecher, die die Gegend verpesten. Der eigentliche Dungeon-Eingang ist hinter ein paar Ranken versteckt, die man mit der Axt entfernen kann. Wenn man weit genug im Dungeon drin ist, hört die Giftpest auf. Man kann dort auch etwas Gegengift erbeuten, wenn man es noch nicht herstellen kann.

Für den Frosch brauchen wir folgende Opfergaben:

Items mit Giftwiderstand

  • Rüstungsmodifikation Gift-WID
  • Pflanzenessenz
  • Gegengift
  • Fruchtsaft
  • Maskenmodifikation Giftanpassung
  • Maskenmodifikation Selbstheilung
  • Maskenmodifikation Umweltsimulation
  • Kaktusessenz
  • Psychedelischer Topf
  • Pilzsuppe
  • Geröstete Pilze

Bei den Maskenmodifikationen muss man die einzelnen Items anschauen, nicht immer ist bei der Beute ein Gift-WIDerstand dabei. Da man diese Modifikationen nur in Dungeons bekommt, muss man im Fall öfter mal eine Runde drehen, bis man die gewünschte Modifikation hat.

Mit Gegengift, Fruchtsaft, Rüstungsmodifikation Gift-WID Level 3 und den drei Maskenmodifikationen erreicht man 78% oder mehr (Qualität Maskenmodifikation) Giftwiderstand.

Man sollte vor der Opfergabe den Teich und Umgebung gründlich von den kleinen Giftviechern reinigen. Hammer ist recht nützlich, da der Betäubungseffekt verhindern kann, dass der Frosch Boss seine Giftattacke einsetzen kann.

Eisenausrüstung und Waffen sind zu empfehlen.

Die dritte Pyramide – Gorilla

Hier muss man schon ein bisschen Karte freigeschaltet haben. Der Tafelbergspäher ist zu vernehmen, damit das Gebiet sichtbar wird. Die Zugänge zum Tafelberg sind ein paar schmale Pfade zwischen den Bergen, die rundherum stehen. Es gibt auch ein uraltes Relikt in der Nähe, der Anführer ist nicht so leicht zu besiegen, droppt aber auch Opfergefässe.

Um den Gorilla zu rufen werden folgende Materialen benötigt:

Diese sollte man zum Altar mitbringen um den Gorilla zu rufen und dann zu üben, wie man mit diesem Boss klarkommt. Wenn man ihn besiegt hat erhält man ausserdem die Fähigkeit die Attribute von einem Stammesmitglied zu übernehmen (was das Stammesmitglied zum Tode verurteilt).

Auf dem Dach, wenn man eine seitliche Treppe nimmt, gibt es ein Ding, dass wie ein Portal aussieht, aber nicht benutzt werden kann. Irgendwas mit Intra-Server. Was es damit auf sich hat, habe ich noch nicht rausgefunden. Aber es gibt ja ein Portal gleich um die Ecke.

Oh Mannomann, der Affe ist zu heftig für jemanden in meinem Alter. Werde mal die dynamische Kampfkraft von Bossen deaktivieren und versuchen mit 3 Begleitern den Boss zu legen. Bronzerüstung und Eisenwaffen sind da auch nicht besonders effektiv, wie ich gemerkt habe, aber bis zum Stahl ist es noch ein weiter Weg.

Hmm, schwierig, aktuell haben die Barbaren und auch alles was ich rekrutiere ein niedrigeres Level was Attribute angeht. Wenn ich die so einstelle, dass die genauso viel Attributpunkte haben können, dann sind natürlich auch alle feindlichen Barbaren stärker. Wenn ich es nicht mache, dann sind sie nur halb so stark, im Bezug auf Attribute, wie mein Main-Char. Schätze werde nochmal von vorne mit anderen Attributeinstellungen anfangen und sehen, wie es geht. Und es auch etwas langsamer angehen was Rekrutieren und Camp angeht. Erst alle Stammesmitglieder voll ausleveln, bevor ein neues hinzukommt. Wenn ich nicht wegen der Attribute dauernd sterbe.

Mit vier gut ausgerüsteten Stammesmitgliedern habe ich ihn dann endlich klein bekommen.

Die vierte Pyramide – verstrahlter Geier

Hier brauchen wir Strahlungsschutz bei dem es nicht so viele Optionen wie bei Gift gibt. Marmelade, Yerba-Mate, Wein und ätherisches Öl helfen etwas wie auch Strahlungs-WID Modifikationen für die Rüstung und wenn man Medizin weit genug gelevelt hat, sowie wie entsprechenden Ressourcen, kann noch Strahlungswiderstandessenz verwendet werden.

Bogen und Speer sind die einzigen Waffen die sinnvoll sind und mit denen man seine Stammesmitglieder ausstatten und leveln sollte. Um den Geier zum Angriff zu bringen, erstmal den Bogen verwenden. Speer ist sinnvoll, wenn er in Reichweite ist.

Die fünfte Pyramide – eiskaltes Mammut

Nun, es ist nicht das traurige Mammut von letzter Woche, wie ein Gericht in WoW mal hiess, es ist ein harter Gegner. Erstmal die Kälte, da gibt es kein Drinket zum Entfernen von Kälteeffekten oder so, ein bisschen Kältewiderstand für Kleidung, ne heisse Schokolade und vielleicht noch Zigarre oder Alkohol um die Moral zu stabilisieren. Mehr habe ich bis jetzt nicht gefunden.

Und man sollte sich und die Stammesmitglieder mit Fackeln ausstatten. Ansonsten werden sie zu Eisblöcken eingefroren, wenn sie in der Schusslinie stehen und bleiben recht lang eingefroren. Sprinten im tiefen Schnee ist auch nicht, maximal Rollen.

Da mit dem aktuellsten Update (28) auch die NPCs nicht mehr so gut funktionieren (laufen einem hinterher statt zu kämpfen, selbst wenn sie auf Aktiv und Ziel gesetzt sind), ist es ein bisschen russisches Roulette, ob man überlebt. Und das sollte man, sonst gibt es keine Beute, auch wenn die NPCs danach noch das Mammut erlegen.

Vielleicht wird das mit den NPCs ja irgendwann wieder besser. Vor dem grossen Update im November hatten sie weit besser beim Kämpfen funktioniert.

Neun Stammesmitglieder und einige Durchläufe, aber dann hat es irgendwann mal geklappt (mit dem schwächsten der Mammuts). War nur im Scheintodzustand und mit fleissig Verbände anlegen gerade so überlebt. Alle hatten Stahlwaffen aber nur Eisenrüstung mit Kältewiderstand 3. Mit Stahlrüstung geht es vielleicht ein bisschen besser.

Wenn man es dann wagt, braucht man die folgenden Zutaten:

Portale

Die meisten Portale sind auf der Karte recht einfach zu erkennen, wenn man weiss wonach man schauen muss.

Von nahem sehen sie dann so aus. Das Geflacker gibt es erst, wenn man das Portal mit ein paar Kristallen aktiviert.

Eigene Portale

Man kann in diversen Dungeons Portalteile finden. Es gibt drei davon und wenn man in einem Dungeon ein Teil findet, kann man davon ausgehen, dass auch die anderen Teile in diesem Dungeon versteckt sind.

Meist sind sie hinter Türen, die man mit einem Mechanismus öffnen muss. Manchmal ist der Mechanismus auf einem Sockel in einem Raum in der Nähe, manchmal ist der Mechanismus oben über einer Tür. In diesem Fall muss man mit einem Pfeil den richtigen Punkt treffen, um den Mechanismus zu aktivieren. Es gibt auch Dungeons, bei denen mehr als ein Mechanismus betätigt werden muss, um eine Tür zu öffnen.

Falls ihr euch fragt wo man Portale freischaltet, weil die Werkbänke das Portal mit einem Schloss falsch anzeigen, wenn man danach sucht, es wird ja auch keine Werkbank direkt angezeigt:

Es ist der Mystische Steintisch, an dem man das Portal zusammenbauen kann. Keine Technikfreischaltung erforderlich. Das Herstellen ist auch etwas seltsam, da man keine Herstellgeräusche hört und es fast so aussieht, als ob nichts geschieht. Es geschieht nur sehr langsam. 5 Minuten für ein Portal. Die kleine Uhr am unteren rechten Rand der Produktionseinheit zeigt, wie lange es noch dauert. Mit der Zeit sieht man auch einen Balken. Also einfach Geduld haben. Und der Brennstoff sind diese Sonnensteine, von denen man auch ein paar besitzen sollte.

Backup der Stammesmitglieder

Tja, dahin ist es erstmal ein beschwerlicher Weg der Erkundung. Und man muss jetzt mal Dungeon. Nur dort ist das Equipment zu finden.

Dazu muss man einige Späherlager erkunden, wenn man auf der Map etwas sehen will. Gleich in der Nähe ist ein Portal.

Ach ja, ganz wichtig, auch wenn die Position des Symbols andeutet, der Dungeon wäre auf der Spitze der Berge zu finden (Mann, was bin ich erfolglos gekraxelt und abgestürzt), der Eingang ist in der Nähe des Ufers, man muss die Stelle des Aufgangs finden, sich dann rechts halten und findet den Eingang in eine Höhle, die den Vorbereich des Dungeons darstellt.

Lass das Portal links von dir liegen, also mit folgender Aussicht

Dann leicht rechts den Berg hoch.

Und wieder rechts bis zur Höhle.

Nun müsst ihr euch durch die Höhle durchschlagen. Falls ihr einen Rammbock dabei habt, könnt ihr verdächtig aussehende Wände einschlagen und Neues entdecken.

Wenn ihr an dieser Stelle gelandet seid, dann seid ihr auf dem richtigen Weg.

Hier geht es noch etwas weiter bis ihr beim tatsächlichen Eingang in das Dungeon seid.

Das Dungeon zu erkunden überlasse ich euch. Am Anfang kann man das erste bisschen Eisen in Form von Metallteilen, die man einschmelzen kann, von den kleineren mechanischen Gegnern holen. Der Schildschlag mit F hilft hier mehr als jede Waffe wenn ihr noch Bronze habt. Ansonsten ist es eine gute Idee einen Eisenhammer oder Eisengrossschwert dabeizuhaben.

Die Truhen bietet unter anderem den Koks, den wir brauchen um den Hochofen zu heizen.

In einem der Räume findet ihr, nachdem ihr den Boss erledigt habt die Ausrüstung für das Backup. Auch hier bekommt man jeweils 3 Einheiten, die aber nicht als gesonderte Speichereinheiten dienen, sondern nur für die Bequemlichkeit an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden können.

Die zwei Teile müssen im Paar nebeneinander aufgestellt werden.

Die Anzahl der Stammesmitglieder könnt ihr in den fortschrittenen Einstellungen eures Spiel (bevor man es startet) festlegen. Maximal 10 Stammesmitglieder können gespeichert werden.

Es empfiehlt sich nur jene Stammesmitglieder zu speichern, die für den Kampf vorgesehen sind, da die Plätze knapp sind. Das Speichern und vieles anderes erfolgt in Umgestaltung.

Wenn man Stammesmitglieder speichern will übernimmt man die Kontrolle, geht zum Mystischen Steintisch und speichert in Umgestaltung den Char. Sofern schon vorhanden, kann man die Daten aktualisieren.

Bei einer Wiedererweckung verliert das Stammesmitglied allerdings alle Tätowierungen. Das Todespaket des Chars sollte man vorher eingesammelt haben, ansonsten braucht der Char eine neue Ausrüstung.

Um sich die Metallteile für genug Eisen zu sammeln, damit man Kämpfer ausstatten und mitnehmen kann, dauert etwas. Die Mine für Eisen ist auf der Karte noch viel weiter oben links, im für mich noch unerkennbaren Bereich und da gibt es haarige Gegner auf dem Weg soweit ich gesehen habe.

In der Höhle findet man auch jede Menge Kupfer. Und die bitter benötigten Korrosionsbehälter.

Dungeons omg

Prinzipiell fand ich die Dungeons schön ausgestaltet. Man kommt nahtlos von Höhle zu Dungeon. Sie waren durchaus als wunderschön verwirrend zu bezeichnen und hatten viel von einem Labyrinth (vor dem grossen Update im November 2024). Auf einmal kam man an Ecken raus, die man nicht erwartet hätte und an denen man vorher schon mal war, nur kam man da von einer anderen Seite. Aktuell ist es eher für die intellektuell unbedarften mit dem Erinnerungsvermögen eines Goldfisches. Labyrinth war gestern.

Da ich bis jetzt noch nicht viel Erfahrung habe, kann ich hier nur ein paar Punkte anmerken, die ich in der aktuellen Version bemerkt habe.

  • Es gibt keine Map, auf die man zugreifen kann. Man muss seinen eigenen Pfadfindersinn aktivieren und sich merken, wo man herkam.
  • Korrosionsbehälter sind hilfreich, erst die Mechanischen damit bewerfen dann bekämpfen.
  • Wenn man Begleiter mitnimmt auf die Fallen achten. Die Begleiter tendieren dazu in einer Falle stehen zu bleiben und dann zu sterben, was unschön und unnötig ist.
    • Begleiter vor der Falle anhalten mit F3.
    • Wenn die Falle umgangen werden kann, dann kann man mit F3 gedrückt halten die Begleiter um die Falle herummanövrieren.
    • Wenn man über die Falle springen muss, dann ist ein Versuch mit Kontrolle möglich, sofern die Distanz nicht unüberbrückbar ist. Ansonsten den Begleiter schnell über die Falle führen und heilen.
  • Fallen direkt vor Türen, die sich auch noch langsam öffnen sind besonders heimtückisch, da der Operationsraum begrenzt ist und der Gegner hinter der Tür durch das Öffnen geweckt wird.
  • Dungeons, die diese gelben Kristalle wollen sind getimed. Man muss in der vorgegebenen Zeit durchkommen oder wird rausgebeamt.
  • Die Bosse sind ziemlich zäh und werden heftiger je heftiger das Dungeon ist. Was insbesondere bei Dungeons mit Zeitlimit ein Problem darstellt, wenn man den Boss nicht alleine schafft. Man muss die NPCs erst durch das Dungeon lotsen ohne zu viele zu verlieren (nicht vergessen Todespaket einzusammeln, sonst sind die ganze Items des NPCs weg) und dann noch bis zum Boss vordringen und ihn rechtzeitig besiegen. Selbst im einfachsten Level eine extreme Herausforderung sofern man nicht mit gm Kommandos cheaten will.

Um die Orientierung nicht zu verlieren kann man sich etwas Stein in den Rucksack packen und dann an jeder Kreuzung ein paar Steine wegwerfen. Wenn man kontinuierlich die Anzahl der Steine erhöht, dann hat man auch einen Marker in dem zurückgelassenen Päckchen, in welche Richtung man muss. Kann man auch verwenden, wenn man zu viel von etwas hat und es sinnvoll loswerden möchte, dann passt man halt die Menge an, statt 1, 2, 3, dann 100, 200, 300.

Bebender Stern ist auch eine gute Möglichkeit, dann hat man gleich einen Beleuchtungseffekt. Den bebenden Stern sollte man in die Mitte eines Eingangs oder über der Tür platzieren, damit man ihn immer gut sieht und er nicht von einer Tür verdeckt wird, wenn man aus einer ungünstigen Richtung kommt.

Ach ja, aktuell hat der Hochofen so seine Probleme mit Items die in Kisten sind. Man muss die Metallteile, Metallplatten usw. in den Hochofen legen, dann funktioniert es auch. Aber immer noch Early Access, also Geduld.

Leveln ab Bewusstseinslevel 50

Eigentlich gibt es da nur eins zu sagen, levelt eure Stammesmitglieder und stellt ein gerüttelt Mass an Barren oder Sachen her, die Bewusstseinspunkte ab 400 liefern. Da die komplizierten Sachen eher nur im begrenzten Umfang benötigt werden, aber Barren immer nützlich sind, ist das ein guter Kompromiss.

Man beginnt am besten damit alle Stammesmitglieder mit der bestmöglichen Ausstattung zu versorgen. Danach kann man Barren produzieren oder vorher, wenn man sie für die Ausrüstung noch braucht. Immer daran denken, dass wir extra Kupfer für die Rüstungen brauchen.

Dann kann man erstmal alle Stammesmitglieder am Ofen leveln, um den Talentiersten wegen des Ertrags für den Rest einsetzen.

Die Anzeige der EP bis zur nächsten Bewusstseinstufe findet man im Hauptbildschirm ganz unten. Links wird das aktuelle Level angezeigt. Der graue Balken unten zeigt aktuelle und zu erreichende EP an.

Bei 300 Kupfer oder Zinn kassiert man dann 300 x 400, also 120.000 EP. Die nicht ausreichen, wie ich gerade von Level 53 auf 54 feststelle. Selbst wenn man das auf 80%, der Standardwert, runterbricht, was dann 96.000 EP wären, wenn man nicht den Hauptcharakter benutzt.

Gerade entdeckt am Trockenständer, Gefrorene Kartoffel bringt 720 EP, das ist fast das Doppelte was Barren bringen. Und Kartoffeln sind leicht anzupflanzen. Wollte eigentlich nur ein bisschen Tabak trocknen, der bringt nicht so viel.

Natürlich kann man auch Dungeons und Baracken grinden, aber das ist nicht so mein Ding.

Soweit ich feststellen konnte, fragte mich schon, habe ich mit 60 nicht die Wissen und Technologie Punkte, die man braucht um alles freizuschalten. Man muss diese Steine mit Inschriften finden, die überall im Spiel auftauchen können. Gemein ist hier auch noch, dass der Sprung von 59 auf 60 nicht wie normal 7 Punkte bringt, sondern gerade mal magere 2 Punkte.

Was wieder irgendwie cool ist. Man ist gezwungen das ganze Gelände zu erkunden. Und je nach Position sieht man das kleine E nicht, mit dem man lesen oder etwas erhalten kann. Allerdings hilft einem Q zu erkennen, ob irgendwo eine Inschrift ist.

Charakteranpassungen

Die Möglichkeiten hierzu sind vorhanden aber eingeschränkt. Bezüglich Erscheinungsbild kann man Frisur und Haarfarbe, sowie Tätowierungen, am Masken Deko-Tisch anpassen.

Wie und ob das Erscheinungsbild also Körperproportionen, Gesicht oder Grösse angepasst werden kann, weiss ich nicht und habe noch keine Option gefunden.

Das Mystische Dekokt (für den Hauptcharakter) oder die Mystische Körperbildungspille (für rekrutierte Stammesmitglieder) deuten zwar in der Beschreibung so etwas an, aber es geht letztendlich nur um die Verteilung der Attribute wie Wahrnehmung, Kraft, Konstitution usw.

Ach ja Dekokt musste ich erstmal nachschlagen, auch Abkochung oder Absud genannt, eine wässerige Lösung aus Pflanzenteilen. Wieder was gelernt.

Es gibt noch eine Suppe des Vergessen mit dem man Können wie Ernten, Alchemie etc. zurücksetzen lassen. Man kann dies dann neu erlernen. Ich vermute mal, dass der Sinn dahinter wohl in der Möglichkeit liegt, negative Talente bei einem Char loszuwerden, da dieser dann wieder beim Leveln Chancen erhält, dass das negative Talent gelöscht wird. Aber das ist nur Vermutung.

Ackerbau und Viehzucht

Grundlagen

  • Man braucht männliche und weibliche Tiere, wenn das mit der Fortpflanzung klappen soll. Und Geduld.
  • Dünger, Herbizid und Heuschreckengift sind extrem wichtig beim Anbau.
  • Ackerland kann auf Fundament ausgelegt werden. Düngeeimer und Brunnen müssen dagegen auf einem Boden gebaut werden.
  • In Wissen und Technologie ist mindestens Tierzucht und Nutzpflanze-Pflanzung freizuschalten.

Ackerbau

Ackerland kann man ohne Werkbank aus Stein und Lehm erzeugen.

Auf einem Acker kann man ungefähr ein- bis zweimal aussäen, bevor der Düngervorrat des Ackers zur Neige geht. Man ist daher gut beraten, schon vor der ersten Anpflanzung einen Düngeeimer zu erstellen. Ein Regensammler oder ein Brunnen in der Nähe ist ebenfalls sinnvoll.

Saatgut und Aussaat

Je nach Pflanze gibt es spezielles Saatgut oder die Frucht (Kartoffel, Kakaofrucht …) ist selbst das Saatgut. Manches Saatgut erhält man durch Herstellung am Schleifer oder durch Essen (Kürbis, Tomate …) .
Das jeweilige Saatgut informiert über die Anbaubedingungen und den benötigten Dünger.

Das Ackerland informiert über den Status Nutzpflanzenart, Dünger und Bewässerung.

Die Pflanze selbst informiert über Art, Phase, Wachstum und Umgebungsbedingungen.

Für die Bewässerung braucht man entweder einen Wassertank, den man am Töpfertisch herstellen kann, oder einen Wassereimer. Dieser benötigt Kupfer und ist am Schreinertisch herzustellen.

Den Wasserbehälter muss man in der Schnellleiste tragen, genauso wie den Dünger, damit man einen Acker bewässern oder düngen kann. Manchmal muss man mit der Position etwas spielen, z.B. weil lauter Pflanzen auf dem Acker stehen, damit es mit dem Düngen oder Bewässern klappt.

Falls man seinen Acker im Freien baut, gibt es wenig Notwendigkeit für Bewässerung, da es im Startgebiet sowieso oft regnet. Präventiv Düngen bis zur vom Acker angezeigten Obergrenze ist ebenfalls möglich. Ob dies ggf. vermehrten Schädlingsbefall auslöst, habe ich noch nicht getestet. Wäre aber im Bereich des Möglichen, dass sowohl zu wenig, wie auch zu viel Dünger einen Effekt hat.

Für die Aussaat trägt man das Saatgut ebenfalls in der Schnellleiste. Beim Anpflanzen muss man etwas auf den Abstand achten. Üblicherweise kann man ein 4 x 4 Raster aufziehen, wenn man sorgfältig platziert.

An die Arbeit Stammesmitglied!

Um die Arbeit am Acker delegieren zu können, brauchen wir eine Kornkammer.

Diese können wir benennen und auch einem Stammesmitglied zuweisen. Bei Arbeit unter Farmverwaltung zu finden. Ebenso können wir den Bereich einstellen. Dies ist hilfreich, wenn die Stammesmitglieder sich verirren oder mehr als eine Kornkammer aktiv ist.

Bei normaler Wachstumsrate mit schnellwachsenden Pflanzen wie Kartoffel, Baumwolle, Tomate ist ein Stammesmitglied mit zwei Ackerflächen gut ausgelastet und hat noch Zeit für Pausen. Ab drei Ackerflächen mit schnellwachsenden Pflanzen wird es eng und die Moral sinkt. Über die Spieleinstellung der Wachstumsrate lässt sich dies auch etwas steuern.

Viehzucht

Um eine volles Gehege zu bekommen ist erst einmal etwas Arbeit notwendig.

Stall/Gehege

Bevor wir uns auf die Jagd nach einem Zuchttier machen, sollten wir den entsprechenden Stall bauen. Truthähne sind ein guter Anfang, da sie Fleisch, Federn und Eier liefern, sowie Fäkalien, die man für den Dünger braucht. Der Ertrag aus einer Toilette wird nur dann nennenswert, wenn man viele Stammesmitglieder hat.

Die Bauwerkstatt hat die entsprechenden Pläne parat, wenn man sie in Wissen und Technologie freigeschaltet hat.

Wir erfahren bei Schlachten und Nahrung einstellen des Stalls (E gedrückt halten) auch gleich welches Futter für die Zuchttiere geeignet ist.

Fallen

Wir benötigen zuerst eine kleine oder mittlere Falle bzw. eine Fischfalle. Für Truthahn oder Papagei reicht eine kleine Falle. Für ein Wasserschwein oder einen Leopard brauchen wir eine mittlere Falle.

Nehmt euch etwas von dem Baumaterial mit, dass ihr für die jeweilige Falle benötigt habt. Dies braucht ihr zum Reparieren, wenn ihr die Falle wiederverwenden wollt. Ebenfalls benötigt wird ein Köder, der eine der möglichen Futteroptionen des Stalls sein kann. Beim Truthahn tut es etwas Maismehl oder ein paar Heuschrecken, wie auch Giftkäfer.

Den Köder kann man erst platzieren wenn die Falle aufgestellt und gebaut ist. Nach dem Aufstellen braucht die Falle noch etwas Zeit (… wird gebaut), bis sie bereit ist. Mit gedrücktem E und Gegenstand ansehen gelangt man in das Fenster, in dem man ein Feld hat um den Köder zu platzieren.

Die Falle platziert man beim Truthahn in der Nähe des Nestes, aus dem man auch ein paar Eier abstauben kann. Das Jungtier lässt man erstmal in Ruhe und flüchten, die alten Tiere erledigt man, damit sie nicht die Falle auslösen. Den Köder platzieren nicht vergessen und dann in ausreichender Entfernung zum Nest und Jungtier auf die Lauer legen. Falls neue ausgewachsene Truthähne spawnen, bevor das Jungtier die Falle gefunden hat, kann man diese mit dem Bogen aus dem Weg räumen. Das Jungtier braucht eine Weile bis es sich wieder in die Nähe des Nestes traut, da braucht man Geduld.

Sobald die Falle zugeschnappt ist, kann man das Jungtier abholen. Beim ersten Jungtier spielt das Geschlecht noch keine Rolle, beim zweiten Jungtier sollte man beim Anvisieren Q gedrückt halten (und in der Maske entsprechend die erweiterte Wahrnehmung freigeschaltet haben) damit man sieht, ob das zweite Jungtier das passende Geschlecht hat.

Beim Abholen muss man noch etwas mit Position und Blickwinkel herumfummeln, damit man das Tier selektiert bekommt. Dort wählt man Jagen aus, was zur Folge hat, dass man jetzt ein Jungtier im Arm hält. Damit auf zum Stall, dort absetzen, die Stalltür schliessen und Futter/Wasser kontrollieren. Sollte man in einen unvermeidlichen Kampf geraten, muss man das Tier absetzen und nachher wieder einsammeln. Es bleibt nicht auf der Stelle stehen, an der man es abgesetzt hat.

Ausmisten, Stammesmitglied!

Wir benötigen eine Zuchtfarm, wenn wir die Arbeit an Stammesmitglieder rekrutieren wollen.

An dieser können wir Namen und Bereich einstellen.

Was es genau mit dem Status Entnehmen (es gibt nichts Neues im Inventar) und Hinzufügen (es passiert nichts ausser das auf einmal der Name ändert und das Tier Entnehmen anzeigt) auf sich hat, habe ich noch nicht rausgefunden. Ich weiss nur, dass die Tiere bei mir den Status Entnehmen hatten (nur erwachsene Tiere) und dann irgendwann die wundersame Vermehrung aufgetreten ist. Nachdem ich das an ein Stammesmitglied rekrutiert hatte, in der berechtigten Hoffnung, das es dieses Stammesmitglied gebacken bekommt.

Ebenso scheint das Auffüllen der Tränke schwierig. Man muss dazu den Eimer anlegen, die Schnelltaste für den Eimer drücken und dann mit der Maustaste auf die Tränke klicken.

Wenn die Zucht erst einmal funktioniert, dann kann man auch Jungtiere exportieren, also in einen anderen Standort verlegen. Empfehlenswert ist ein Portal zum neuen Standort. Man wartet den Reproduktionszyklus ab und greift sich dann die passenden Jungtiere (männlich, weiblich).

Ooh, ne neue Maske und jetzt?

Meine erste zusätzliche Maske habe ich in den Uralten Ruinenresten erbeutet. Die Plünderer sind mit Bronzewaffen und Rüstung ausgestattet. Ist sozusagen ein Mini-Dungeon.

Man kämpft sich durch eine Reihe von Mobs und begegnet zwei Elite-Plünderern. Beim letzten habe ich dann die Maske Eroberer gefunden. Es gibt jede Menge Kisten, man sollte also seinen Transport-Esel in der Nähe haben. Ein Portal ist praktischerweise auch in der Nähe.

Hab die Maske, was kann man damit machen?

Maskenwechsel können am Mystischen Steintisch durchgeführt werden.

Zuerst muss man die Maske freischalten, dafür braucht man die entsprechende Maske und ein paar Kristalle.

Masken, die man verwenden kann werden oben mit einem goldenen Hintergrund angezeigt. Die ausgerüstete Maske ist entsprechend gekennzeichnet.

Je nach Rang kann man die Slots belegen, im Bild habe ich Rang 2 und darf zwei Slots belegen.

Den unteren Teil kann man mit Y entsprechend leveln. Die allgemeinen Fähigkeiten, die man gelevelt hat, müssen nicht neu gelernt werden, nur die Spezialfähigkeiten der Maske.

Mit Rang 6 der Maske kann man alle Slots belegen, d.h. pro Rang wird ein Slot frei.

Da ich drei Maskenexemplare erbeutet habe, nehme ich an, dass man Stammesmitgliedern eventuell eine individuelle Maske verpassen kann, ansonsten machen mehr als ein Exemplar keinen Sinn.

Gerade habe ich entdeckt wo man den aktuellen Status des Bewusstseinslevel genau sehen kann.
Am unteren Bildschirmrand. Und entdeckt habe ich es in den Hilfetexten, als ich mit O den Char inspiziert habe. Lesen hilft definitiv. Aber ich musste doch erst mal suchen, ist nicht so auffällig der schmale graue Balken.

Ich will meine eigene Pyramide!

Wie man das macht hat Zeroster anschaulich in einem Video vorgeführt. Das Wichtigste ist vielleicht der Grundriss, 22 x 22 Fundamente. Ein Quadrat mit dieser Grösse wird gerade noch so von einem Leuchtfeuer abgedeckt.

Wichtiger Hinweis

Aktueller Stand Update 16 sind die Stammesmitglieder NICHT in der Lage, sich in der Pyramide nach Zerosters Design zurechtzufinden. Man muss die Innenarchitektur anpassen, da sie nutzlos vor Wänden stehen und Räume nicht finden. Nicht mal mit Folgen oder Platzieren (F3 gedrückt) schaffen sie es in die Eckräume. Am Besten baut man zusätzliche Türen an den Stellen, wo die NPCs durch die Wand wollen. Und man sollte alle einfachen Türen durch Doppeltürrahmen ersetzen, dass scheint für die NPCs einfacher zu sein. Insofern eine nette Bastelei mit hohem EP Gewinn, aber die AI im Spiel ist (noch) nicht in der Lage das Gebäude korrekt zu nutzen.

Ausserdem muss man das Aussendesign, so schön es auch ist, für Viehzucht noch anpassen. Selbst bei meinem erweiterten Design auf der zweiten Ebene ist nicht genug Platz für einen Hühnerstall.

Und los

Ich habe an der Stelle begonnen, an der auch Zeroster begonnen hat, um erst ein mal etwas Erfahrung zu sammeln.

Um mir ein bisschen die Orientierung zu erleichtern, habe ich noch einen Tierpflock in der Mitte aufgestellt.

Um die Blöcke gut zählen zu können, geht man einfach in den Baumodus für Fundamente, dann wird der jeweilige Block den man anvisiert weiss angezeigt.

Damit kann man dann abzählen. Bei Kantenlänge 22 muss man jeweils nur 10 Blöcke zählen, dann 2 für die Treppen, dann wieder 10. So reichen sogar die eigenen Hände oder Füsse für interaktives Mitzählen.

Wie man diese Fläche dann nutzt ist jedem selbst überlassen. Positiver Nebeneffekt bei der Realisierungen eines solchen Grossprojekts, nicht mal eben gemacht, ist das man jede Menge EP einsacken und auch ein oder zwei Stammesmitglieder damit leveln kann, das man sie Roden, Steine klopfen und Bauelemente wie die Fundamente, Treppen, Wände und Dächer herstellen und platzieren lässt. Meine neue Maske war ruckzuck auf Maskenlevel 10 und ich war noch nicht mal mit den Fundamenten fertig.

Hab mir eine Badewanne, ein Portal und Leuchtfeuer für die Baustelle mitgenommen. Damit ist der Hauptchar in der Badewanne gut versorgt, wenn das Stammesmitglied tage- und nächtelang Steine klopft. Ab und zu sollte man aber nachsehen. Die Baustelle habe ich provisorisch nebenan auf den Felsen errichtet.

In dem Gebiet gibt es Wölfe und Bären, die durchaus ernstzunehmende Gegner sind. Wölfe kommen im Rudel und Bären sind zäh. Hirsche und Rehe gibt es hier auch, wie auch einen Teich in der Nähe, der einen mit Lehm versorgt.

Ausserdem gibt es ein Späherlager, eine Ruine und ein Portal in der Nähe. In dieser Gegend ist allerdings das Wetter ein bisschen heimtückisch, es kann unangenehm kalt werden. Da sollte man gleich auch an eine Luftheizung denken und diese unter Erwärmung-Technik (Eisen) skillen.

Ob man die ganze Pyramide in Stein, Holz oder Stroh realisiert ist Geschmackssache.

Und man sollte Zeit und Geduld mitbringen. Ich bin jetzt schon gefühlt Ewigkeiten dran. Schätze seit zwei Wochen, diese Woche hatte ich mit dem Guide Abschnitt dazu angefangen und hatte schon eine Menge Vorarbeit geleistet. Da ich auch noch arbeite ist meine Zeit natürlich begrenzt.

Die Bewusstseins-EP die man sammelt ist beachtlich. Als ich anfing hatte ich knapp Level 54, mittlerweile nähere ich mich „rasant“ dem Level 58. Und ich bin gerade erst dabei, den ersten Boden für die unteren Etagen zu fertigen und zu verlegen.

Endlich kann ich von der provisorischen Baustelle auf dem Felsen in die Pyramide umziehen. Die Haupthalle hat ein Dach. Mein erster Zeroster nimmt Form an.

Bei der zweiten Ebene dachte ich erst, ich könnte die Wände weglassen, aber die braucht man, damit man einen Boden daran befestigen kann. Ob man die Eckräume macht ist dagegen Geschmacks- und Ressourcensache.

Mittlerweile sind die Basiselemente gesetzt. Jetzt brauchte es Innenarchitekt und ein bisschen Fassendesign.

Habe mir jetzt auch noch einen Keller eingerichtet, damit man den Düngeeimer und den Brunnen auch bequem bei schlechtem Wetter nutzen kann.

Dabei habe ich gemerkt, dass die Luftheizung kaum Effekt auf den Keller hat. Im Prinzip funktioniert sie also physikalisch korrekt. In Räumen die durch Mauern abgetrennt sind, sinkt die Temperatur, auch wenn die Räume im Bereich der Heizung liegen.

Für die Toilette ist der Keller nicht tief genug, man braucht mindestens anderthalb Einheiten an Höhe, wenn man die Toilette im Keller haben will. Ich habe hier gerade mal etwas mehr als eine Höheneinheit.

Bei Nahrung habe ich keinen Effekt festgestellt bezüglich Verderblichkeit. Die bleibt gleich, egal ob man gerade 5 oder 35 Grad hat. Scheint nur mit der Eishöhle einen Effekt zu haben. Was ein bisschen schade ist, denn üblicherweise hat man die Nahrung im Keller gelagert, da dort relativ konstante und meist niedrige Temperaturen geherrscht haben.

Mein aktueller Zeroster nach meinem Geschmack.

Die Kornkammer habe ich auf der ersten Ebene in der äussersten Ecke platziert in der der Keller ist, wegen dem Düngeeimer. Die Reichweite habe ich auf 30m eingestellt, das reicht völlig. In der gegenüberliegenden Eck-Kammer habe ich die Zuchtfarm mit gleicher Reichweite in der äusserten Ecke platziert. Damit kann man auf beiden Ebenen Ackerbau und Tierzucht betreiben.

Man sollte jedoch berücksichtigen das sechs Äcker für ein Stammesmitglied schon recht viel Stress bedeutet. Mit einem Mix aus langsamen und schnellwachsenden Sorten kann man das halbwegs minimieren.

Meine aktuelle Version

Die Stammesmitglieder kommen damit klar, wichtig sind manchmal Geländer, damit der Pfad für die NPCs klar ist. Aussen 22×22, dann 14×14, dann 4×4 mit Swimming Pool der etwas aus dem Muster fällt. Komfortlevel funktioniert. Derzeit Level 10 mit Bonus auf Stuhl oder in der Badewanne.

Ach ja, der Spot scheint mir optimal, Ruine in der Nähe, Piranhas da, Krokodile nicht weit weg, dann noch Portal und das ist eine gute Homebase mit Lehm, Baum und was man am Anfang so braucht. Die Map ist das letzte Bild in der Bildstrecke.

Bauen und der verfluchte Blickwinkel

Manchmal weigert sich Soulmask konsequent, z.B. ein Dach, an den Ort zu setzen, den man gerne hätte. Es werden alle möglichen Variationen vorgeschlagen, ausser der, die man braucht.

Bis jetzt kenne ich zwei Strategien damit umzugehen.

  • Wände, Fundamente, die Ankerorte einfach demontieren und wieder neu einsetzen.
  • Podest bauen (auch noch an der richtigen Stelle), damit man genau den Blickwinkel hat, den man braucht.

Beide Varianten sind mühsam, haben mir aber immer wieder geholfen, wenn es nicht funktionieren wollte. Manchmal ist es nur ein halber Schritt vor oder zurück und dann durch die Blickwinkel skippen, bis man das Gefühl hat, da war gerade die Option die ich brauche. Manchmal ist schon eine minimale Mausbewegung ausreichend. Allerdings kann dann der Klick das Element wieder in die falsche Position bewegen. Allemal eine Übung in Geduld. Aber nicht unmöglich.

Nicht zu vergessen

  • Falls euch mal scheinbar Sachen fehlen, die Tasche sortieren. Wenn sich die Gegenstände ganz unten befinden sieht man sie nicht gleich.
  • Optional bedeutet, eines der optionalen Materialien muss man besitzen, nicht alle. Üblicherweise fragt man sich am Anfang z.B., wo man ein Rehfell für Leder bekommt. Braucht man nicht, Bestienhaut reicht auch.
  • Maske auffüllen. Reisen durch Portale kosten Maskenkraft, die Sonnensteine unterschiedlicher Qualität laden die Maske wieder auf.
  • Mit gezogenen Waffen das Mount besteigen. Beim Absteigen hat man sofort die Waffen parat.
  • Das kleine Käfernetz in der Nacht mitnehmen um bei Gelegenheit ein paar Glühwürmchen zu erbeuten. Meist in der Nähe von Wasser zu finden.
  • Nutzt die Suchfunktion in Handherstellung und Werkbänken, sie listet nicht nur das gesuchte Teil auf, sondern auch alle Rezepte, die es verwenden und die Werkbank, an der es hergestellt werden kann. So kann man, ohne an die Werkbank zu gehen, sehen was man braucht um z.B. Kupfer oder eine Falle herzustellen. Bei Truhen ist die Suchfunktion hilfreich um einzustellen, was gelagert werden darf.
  • Spass haben.

Aktuellste Erkenntnisse

  • Wenn man die Schnellleiste von Stammesmitglieder voll belegt, dann eignen sie sich nicht Produkte an, wie z.B. Aloe-Extrakt, dass sie ablegen sollten. Baumaterialen, wie Wände eignen sich gut dazu. Werden nicht von den Stammesmitgliedern gebraucht und auch nicht aufgefüllt. Wenn es ihre Aufgabe erfordert, modifizieren die Stammesmiglieder ihre Schnellleiste und legen z.B. einen Dünger in die Schnellleiste.
  • Wenn man in Kornkammer und Zuchtfarm einstellt, dass Stammesmitglieder nichts ablegen dürfen, dann landet der Ertrag auch in den vorgesehenen Kisten.
  • Es ist besser, die verschiedenen Fähigkeiten auszuleveln, bevor man Stammesmitglieder mit EP sammeln beschäftigt (wie Bronze en masse herstellen). Das erhöht die Chance, dass negative Eigenschaften verlernt werden.
  • Wenn man den Verbrauch von Brennmaterial zu tief einstellt, dann fällt kaum Asche ab. Und Asche braucht man immer mal wieder, z.B. für Dünger.
  • Für die erste Zucht reicht ein Truthahn, egal ob männlich oder weiblich, man bekommt Eier, Federn und Fäkalien. Das Fleisch und die Bestienhaut kann man jagen. Sobald man die Wasserschweine sich vermehren lässt, ersäuft man förmlich in Gülle. Da braucht es einen grossen Stamm, damit man das verarbeiten kann. Irgendwann wird auch das Nitraterz zu viel.
  • Affen bringen regelmässig Wildfrucht, Ananas und Banane. Wenigsten einen mit Nest sollte man sich zulegen.
  • Wenn Überfälle erwartbar sind, helfen Papageien, die man auf Patrouille schicken kann .Oder man setzt sie sich auf die Schulter, einfach weil es cool aussieht.
  • Fische sind nicht zu verachten, Fischfallen und zwei passende Fische sorgen für Abwechslung in der Küche. Wenn man seinen Standort zu weit entfernt von Fischen hat, dann helfen Portale (Säbelzahntiger wegen der blauen Kristalle und das erste Dungeon beim Flusstal-Portal) um den Fisch schnell ins Nasse zu bringen, zu weite Landstrecken vertragen sie nicht, man muss sonst immer wieder mal in einen Teich springen. Mit Piranhas machen dann Wasserschweine fast Sinn, denn man kann Fleisch brauchen um sie zu füttern. Da sie aber auch kannibalistisch sind und Fischfleisch essen, kann man sie als Nahrungsquelle selbst verwenden. Das Fäkalienproblem bei Wasserschweinen bleibt trotzdem.
  • Wenn man Waffen, Rüstung oder Werkzeug repariert haben will, legt man es einfach in das Lager der entsprechenden Werkbank und drückt F wenn der Cursor auf dem Gegenstand ist. Das zugewiesene Stammesmitglied wird dieses Teil dann reparieren und die Materialien holen. Abholen muss man es selbst.
  • Kisten aufwerten ist echt praktisch und Metalltruhen haben mal ne Menge mehr Platz als grosse Holztruhen.
  • Wenn in einer Werkbank automatische Jobs sind und das Stammesmitglied, welches man gerade kontrolliert, die Werkbank normal betreut, dann muss man Aufträge mit D ganz nach oben bewegen, damit man die Möglichkeit erhält die Werkbank zu bedienen und den Auftrag auszuführen. Wenn ein anderes Stammesmitglied die Werkbank betreut sollte man E verwenden, um die Produktion selbst auszuführen.
  • Zuchtfarm scheint ein guter Abstellplatz zu sein, wenn man nicht will, dass das Stammesmitglied irgendwo levelt. Kein Level wird irgendwo besser.
  • Wenn man zu viel ANGriffskraft durch die Maske hat um niedrigere Level zu rekrutieren, also die niederen Rekruten mit blosser Hand ohne Kleidung und Waffen tötet, dann gibt es folgende Möglichkeiten:
    • Man nimmt die roten Verstärkungskristalle aus der Maske.
    • Benutzt eine Maske die man noch nicht gelevelt hat.
    • Man versucht mit Kleinen Steinen sein Glück. Die können für niedrige Level immer noch tödlich sein, erhöhen aber die Chance, sie bei nicht kritischen Treffern genau auf den Einschüchterungspunkt zu bekommen.
    • Man benutzt ein Stammesmitglied, dass noch nicht so hoch gelevelt ist.
    • Man benutzt das schlechteste Stein-Hackmesser das man bekommen kann. Hat dann allerdings keine Verteidigung mehr.
  • Soweit ich es beobachten konnte, hat ein Stammesmitglied alle 5 Level die Chance ein negatives Talent loszuwerden und bekommt alle 10 Level garantiert ein positives Talent. D.h. mit Können Level 50 ist erstmal das Ende der Fahnenstange erreicht und die Wahrscheinlichkeit noch ein negatives Attribut loszuwerden tendiert gegen Null. Da ich bei Stammesmitgliedern im Gegensatz zum Hauptcharakter gesehen habe, dass da noch ganz langsam Punkte angesammelt werden, kann es hier ggf. noch eine Chance geben (wenn Können Level bei denen bis mindestens 55 geht), ein negatives Talent loszuwerden.
  • Kreislauf Dilemma Viehzucht
    • Wasserschweine und Truthähne haben nur Nuss und Wildfrucht gemeinsam, Sachen, die keinen Knochendünger brauchen.
    • Knochendünger lässt sich nur aus Bestienknochen (Knochenpulver) und Fäkalien herstellen.
    • Bestienknochen erhält man nur von Wasserschweinen, womit das Fäkalienproblem beginnt. Sich vermehrende Wasserschweine haben eine gute Verdauung. Man versinkt leicht in Fäkalien. Denn man kann Stammesmitglieder nicht auf die Jagd schicken. Sie wehren sich zwar auf Patrouille, sammeln aber nicht ein.
    • Dünger, Nitraterz und Salpeterpulver helfen zwar die Fäkaliensinflut etwas aufzuhalten, aber irgendwann ist die Kiste voll.
    • Nuss und Wildfrucht kann man über Sammelstelle und Sägewerk sammeln, Ertrag ist aber schwer vorhersehbar.
    • Derzeit noch keinen Kreislauf gefunden, der nicht zu viel oder zu wenig von etwas produziert um zu funktionieren, heisst, der Stamm kann sich auch bei längerer Abwesenheit selbst versorgen und leidet nicht unter Blockaden durch zu wenig oder zu viel von etwas.
  • Updates überschreiben manche Werte die man in der Konsole gesetzt hat, da sie anscheinend neu berechnet werden. D.h. permanente Änderungen müssen für alle Werte stimmen. Man kann nicht einfach den Wert für Kraft erhöhen, wenn die maximal verteilbaren Attributspunkte das nicht hergeben. Oder wenn, dann nur für die Sessions bis zum nächsten Update.
  • gm GhostMode ist manchmal hilfreich, da einen der Baumode über Escape in einigen Fällen behindert und man nicht den korrekten Blickwinkel einnehmen kann. So halb in der Game-Oberfläche und halb drunter. Man muss da aber aufpassen, wenn man zu weit runter geht, kommt man nicht mehr nach oben.
  • Wenn man Kasernen überfällt, so früh wie möglich die Signalfeuerplätze zerstören und die Wachen in den Türmen erledigen. Den Rest kann man meist relaxed angehen. Die Handwerker verschonen und einschüchtern, könnte ein Rezept rausspringen, man muss sie ja nicht einstellen, wenn sie nichts taugen. Die Kämpfer je nach dem. Mit Mods bekommt man wohl mehr Infos, ob es sich lohnt, einen Kämpfer zu verschonen und einzuschüchtern.
  • Die meisten Gefangenen in Kasernen greifen an, auch wenn man sie befreit. Undankbarkeit ist der Welten Lohn. Die auf dem Opferstein droppen die Option, dass sie sich dem Stamm anschliessen. Erstmal nehmen, anschauen und dann ggf. entfernen.
  • Last resort – wenn nichts mehr hilft: Irgendwann merkt man, dass man entweder Freunde braucht, die intelligent kämpfen, nicht wie die NPCs oder allein und mit Stammesmitgliedern nicht mehr weiterkommt. Klar, man spielt entweder was anderes oder man fummelt ein bisschen mit den Konsole Kommandos herum. Ein paar Tipps:
    • Ghostmode ist zwar hilfreich, aber man bekommt oft bestimmte Bosse damit nicht down. Bei denen muss man schon real werden. Wenn es kein Dungeon ist, dann einfach genug Stammesmitglieder mitnehmen.
    • Bestimmte Attribute sind nicht persistent. Sie überleben selten das kommende Update. Bevor man wohlgemut in den Kampf zieht, sollte man mal nachschauen ob alles so ist, wie man es erwartet hätte.
    • Für Freunde des kleinen Tweaks, wenn man nicht mehr so fit und schnell ist, sei angemerkt: Manche Tweaks (siehe diesen Guide was man machen kann, nicht was persistent ist) gelten nur für die aktuelle Session und die meisten Tweaks verliert man, wenn man stirbt. Sobald man den Affen erledigt hat, kann man Stammesmitglieder opfern (nicht schön). Wenn man sie vorher entsprechend gestaltet, bleiben die Tweaks auch nach dem Tod permanent. Prinzipiell finde ich es blöd zu tweaken, fühl mich wohler wenn es nicht notwendig ist und ich das Spiel so einstellen kann, dass es mir immer noch Spass macht. Alter Sack halt, viele Erwartungen, keine Chance …
  • NSFW – Nexus hat ein paar mehr oder weniger brauchbare Mods (nur sichtbar mit Account und so). Und Soulmask bietet in den Spieleinstellungen einen Modus, in dem die Rüstung nicht sichtbar ist.
  • Neues Verhalten seit Update 30 irgendwas, NPCs legen ihre Pfeile ab, wenn man sie mit Pfeil und Bogen ausgestattet hat. Unbedingt vor einem Raubzug kontrollieren, ob alle ihre Pfeile auch im Köcher haben.
  • Auf keinen Fall den Bienenstock sortieren lassen, solange noch nicht 500 Bienen drin sind, sonst wird der bienenanlockende Honig entfernt.
  • Überlappende Leuchtfeuer führen aktuell zu einem Verlust des Bonus Trautes Heim und Komfort Level. Ebenso Stockwerke. Kann sein das unter dem Leuchtfeuer im Keller ein höheres Komfortlevel herrscht als direkt am Leuchtfeuer.
  • Die Opfergefässe für den jeweiligen Zerstörertyp des Pyramidenwächters bekommt man in den Heiligen Ruinen.
  • Harpyien sind schwierig. Man sieht dem Ei nicht an und kann es auch nicht scannen, welches Geschlecht der Vogel haben wird. Ob ne weibliche oder männliche Harpyie am Nest war spielt keine Rolle. Dann muss man die Eier auch noch richtig temperieren. Feuerstelle funktioniert ganz gut, mit Kohle geheizt macht sie 30 Grad Wärme (bei Aussentemperatur 20-25) und man kann das Ei knapp vor der Feuerstelle ablegen, damit es ausgebrütet wird. Das Ei zeigt an, ob es zu heiss oder zu kalt ist. Mit Position zurücksetzen, kann man das Ei relativ genau platzieren. Sobald die Harpyie geschlüpft ist, aufheben und in den Käfig bringen, sofern das richtige Geschlecht oder Schlachten und es mit dem nächsten Ei probieren.
  • Für Papaya und Guave kann man ein Zwei-Frucht-Feld anlegen. Funktioniert leider nicht mit Kakao und Cashew, da die nicht den gleichen Dünger brauchen. Dazu muss man den Acker auslegen und NICHT für eine Pflanzenart definieren (also nix machen) sondern erst zwei Reihen Papaya und Guave pflanzen. Da das Bäumchen werden, ist das easy, Saat muss nicht mehr ausgebracht werden. Danach definiert man den Acker für Guave oder Papaya, damit der zuständige Gärtner weiss, welchen Dünger er verwenden sollte. Das war’s dann schon. Der Acker wird genauso gepflegt, gedüngt und abgeerntet wie alle andere Äcker. Und man braucht nur noch einen Acker für Früchte die man nicht en masse braucht.
  • VORSICHT BEI WORKSHOP MODS. Ihr könnt notfalls den Ordner C:\Users\(dein_user)\AppData\Local\WS vorher sichern. Manche Mods beeinflussen den Gamesave und selbst nach Deinstallation crashed alles immer wieder. Entweder man hat ein Backup oder man fängt ein neues Spiel an. Andere Lösungen habe ich noch nicht gefunden.
  • Mit Update 39 gab es ein paar Änderungen die einen Crash verursacht haben. Bei mir war es, dass ich zu nah am Wasser gebaut habe (nicht am Wasser gebaut bin). Das Leuchtfeuer sollte mindestens eine Bauhöhe Abstand über dem Wasser haben, dann gibt es keine Crashes. Es gab ein silent update, aber ich habe nicht geprüft, ob man jetzt näher am Wasser bauen kann. Oh Mist, das Update führt erneut zu Crashes …
  • Wenn man Stammesmitglieder rekrutiert, sollte man auf Ursprung achten. Wenn Ursprung nur Qualität I ist, dann sind alle Talente auch nur Level I. Mindestens III oder besser noch, zweimal Ursprung mit Level III und anderem Level stellen sicher, dass die zusätzlich erworbenen Talente beim Skillen auch Level III haben.

Weitere empfehlenswerte Guides

Vieles wird von mir nicht behandelt, allerdings gibt es andere Spieler die sich dem angenommen haben. Ein sehr ausführlicher Guide in Englisch wird von permadecked zur Verfügung gestellt. Der Titel ist etwas irreführend da hier wesentlich mehr erklärt wird als nur der Umstand wie man soundso viele Stammesmitglieder rekrutiert. War mir in manchen Situationen sehr hilfreich.
Finding 120+ Tribesmen

Auch zu empfehlen ist die interaktive Map.

Ein episches Beispiel für die Möglichkeiten beim Bauen von Behausungen liefert Zeroster, der auch in den Highlights von Soulmask vorgestellt wurde.

Nicht zu verachten, wenn man alt und zu wenig schnell ist, sind auch die Möglichkeiten der Konsole. Eine recht ausführliche Dokumentation ist hier zu finden. Ach ja, das Standard Passwort für Solospieler ist ein Klassiker: 123456. Um die gm Befehle zu benutzen muss man einmal nach dem Spielstart gm key 123456 aufgerufen haben. Das angezeigte Menü bietet schon sehr viele Optionen. Die anderen gm Befehle setzen da noch einen drauf.

Die KI in uns

Wenn wir uns vergegenwärtigen woher der Ursprung unserer heutigen KI’s, AI’s, Chatbots, Text-to-Image Converter, Sprachassistenten usw. kommt, technisch gesehen, dann kommen wir nicht um den Punkt umhin, dass wir eine Eigenschaft unserer Neuronen kopiert haben. Und hoffen, dass da niemand einen Patentschutz drauf hat (kleiner Witz am Rande).

Bevor ich weiter spekuliere, über Neuronen, die Geschichte der künstlichen neuronalen Netzwerke (der Name sagt schon alles) und alles weitere, was naturwissenschaftlicher Natur ist, könnt ihr euch über das Netz noch bestens im Detail informieren. Ich mache hier keine Doktorarbeit.

Schon seit den 1940er Jahren, seit man grob erkannt hatte, was Neuronen machen, es kommt was rein, es geht was raus und es gibt eine Gesetzmässigkeit, heute als Aktivierungsfunktion im KI Bereich bekannt, wurde über entsprechende Möglichkeiten diskutiert. Es erfordert jedoch eine Zivilisation mit einer entsprechenden technischen Leistungfähigkeiten um von Spekulationen zu testbaren und verwendbaren Ergebnissen zu kommen.

Die Wetware war schon lange bekannt, aber die Möglichkeiten lagen in weiter Ferne. Das System ist bestechend simpel und hat hervorragende Informatik-Eigenschaften. Eine Reihe von n Inputs wird in ein digitales 0 oder 1 verwandelt. Mithilfe eines relativ simplen Schwellwertes und einer, weit weniger simplen, Aktivierungsfunktion.

Welcher Informatiker hatte da widerstehen können?

Klar, es war ja nicht wirklich was Neues. Summe und dann wenn-dann-oder. Aber der Kontext war neu und die Verwendung. In einem Netzwerk, dass von Wellen durchspült wird, die mal in der einen wie auch der anderen Richtung anbranden. Poetisch ausgedrückt. Backpropagation ist der Begriff, nach dem ihr, in diesem Zusammenhang suchen müsstet.

Und es fehlte an Leistungsfähigkeit. Rund 86 Milliarden Nervenzellen, und da betrachten wir nur das Gehirn, nicht das gesamte neuronale Netzwerk über das ein Mensch verfügt, übertraf lange die Möglichkeiten der IT. Bis zur Entwicklung von Spielen, Grafikkarten und Physik-Simulationen.

Interessanterweise hatten Grafikkarten ein ähnliches Problem wie neuronalen Zellen, ein riesiger, dynamischer, Input und für eine Position konnte nur jeweils ein Pixel dargestellt werden auf der Matrix, die der Bildschirm vorgab. 3D musste in eine plane Oberfläche umgerechnet werden.

Findige, mit Phyton gewappnete, Wissenschaftler machten sich auf den Weg und entdeckten, wie sich, angesichts der neuen Möglichkeiten, Tensoren auch in der IT, mithilfe von Grafikkarten, besser und schneller berechnen liessen. Denn immer noch war die Masse das Problem, was man auch an den heutigen Energiekosten einer KI ablesen kann. TensorFlow war geboren.

Ab diesem Zeitpunkt war die Eigendynamik nicht mehr zu stoppen. Man kann Pandora’s Büchse nur öffnen, aber nicht schliessen.

Und das Moor’sche Gesetz gilt weiterhin. Exponentielle Entwicklung entzieht sich meist dem menschlichen Verständnis, weswegen der König irgendwo in Indien auch damals fröhlich zustimmte, bei der Geschichte mit dem Schachbrett und dem Reiskorn, welches sich, pro Schachfeld, exponentiell vervielfältigt.

Also mal ehrlich, die Anzahl der Felder auf dem Schachfeld ist extrem begrenzt (Spoiler: 64) und klein, im Verhältnis zu den existierenden Partikeln in diesem unserem Universum.

Zurück zum Punkt nach Ausschweifungen historischer Art. Wir haben also etwas in der Funktionsweise unseres Gehirns gefunden, das IT-kompatibel war und, vorausgesetzt, man hatte die Leistung, auch sehr effizient in Mustererkennung.

Was eigentlich niemanden hätte verwundern dürfen, der sich mit der Entwicklung von Leben beschäftigt. Ich überspringe jetzt den Punkt, wie kommen wir zu einer Zelle und lande direkt bei den ersten, simplen Zellverbund-Lebensformen. Nicht das ich das Pantoffeltierchen schmälern wollte, geniale Mechanismen für eine Riesenzelle.

Sobald sich mehrere Zellen ansammeln, ist es zwangsläufig, das Information zu einer Währung wird. Die Frage „Wie geht es dir?“ wird überlebenswichtig für den Zellverbund. Sofern er permanent und nicht flüchtiger Natur ist.

Je mehr Zellen es werden, desto komplexer wird das Spiel. Selbst wenn man es auf drei Zustände eindampft: Gut, Schlecht, Keine Reaktion.

Neuronen sind eine konsequente Antwort der Natur und Evolution auf diese Fragestellung. Jedes Einzelsystem hat nur zwei Reaktionsmuster, gut und schlecht. Das dritte ergibt sich aus dem Umstand, dass kein Feedback kommt, aber erwartet wird.

Diese Konzept lässt sich über alle Stufen realisieren. Vom atomarsten Teilchen bis zur komplexesten Ebene. Was wiederum der Evolution und dem Leben geschuldet ist. Leben muss schnell reagieren können um zu überleben. Alle potentiellen Handlungsoptionen müssen so schnell wie möglich in ein binäres Muster umgewandelt werden, damit alle Zellen den Input verstehen können.

Bildlich gesprochen, wenn ich dem Dachziegel nicht ausweiche, der auf meinen Kopf zu fallen droht, bin ich tot. Feim, Feim, mit dem Schüttelreim, wie Otto es sagte.

Damit stellt sich die Frage, was Neuronen, und Netzwerke derselbigen, können müssen?

Wir haben also eine Wetware, wie man im SF gern sagt. Einen komplexen Zellverbund, der versucht, die Überlebenschancen in einer komplexen Umwelt zu optimieren. Also ein dynamische Umfeld das jedem Ingenieurswunsch nach kontrollierbaren Stati per se widerspricht.

Insbesondere weil unser Zellverbund nicht standortgebunden ist. Die Wahrscheinlichkeit mit allen möglichen Situationen rechnen zu müssen steigt. Exponentiell.

Das heisst, mir hilft es nicht, wenn ich weiss, A ist gut, B ist nicht gut. Ich brauche eine Mustererkennung die mir sagt, jetzt sind wir an der obersten Grenze und mir Details zu den Stati davor liefert. Die es mir ermöglicht, in fast unmöglichen Situationen noch 0.000001% Überlebenschance rauszukitzeln.

Oft wird das binäre System unterschätzt, da die meisten nicht in der Lage sind, sich ein binäres System vorzustellen, das auf jedem 0/1 eine weitere 0/1 Entscheidung hat. Exponentiell baumartig sozusagen. Wobei ich den dritten impliziten Zustand noch gar nicht berücksichtige.

Das, was wir derzeit als KI bezeichnen, ist also nichts anderes, als die Isolation einer Komponente unseres Seins. Destillierte Neuronenaktivität, dienstbar gemacht.

Ja, ich weiss, immer noch Abschweifungen, aber sie sind notwendig für das Verständnis dessen, was ich eigentlich sagen möchte.

Ich rekapituliere:

  • KI basiert auf einem Konzept, das wir unserem Gehirn abgeschaut haben
  • KI ist „gut“ in Mustererkennung (respektive sind wir „gut“ in Mustererkennung, wahrscheinlich besser)
  • KI ist eine zwangsläufige Subkomponente unseres Seins

Die, nicht so schöne, Implikation ist, wir sind auch ähnlich anfällig wie die aktuellen KI Implementationen. Wir haben zwar ein Rückkopplungssystem, das uns vor manchen Fehleinschätzungen einer zeitläufigen KI bewahrt, da wir, im Gegensatz zu einer spezialisierten KI, einen Körper mit direkter pyhsikalischer Aussenerfahrung haben, aber die inhärenten Fehler, die wir in den KI Systemen entdecken, müssen auch bei uns zu Dissonanzen führen. Wie sie auf menschlicher Ebene gelöst werden ist oft eine Frage der umgebenden Kultur.

Insbesondere unsere Präkognitionsfähigkeiten, also die Möglichkeit, Zukünfte zu erkennen und darauf zu reagieren, wünschenswerterweise mit Überleben, sind weiterhin genauso anfällig, wie die aktuellen KI Modelle. Gab es da nicht einmal so eine Testreihe mit Kindern im Alter von 3-5 Jahre, die Filme gesehen haben, in denen andere Kinder Delphine gestreichelt haben? Und die dann im Alter behauptet haben, in der Mehrheit, dass sie in ihrer Kindheit Delphine gestreichelt hätten?

Wir haben, als Wesen, einen natürlichen Bias: Was wir wahrnehmen, ist für uns wahr. Vielleicht nur für uns, nicht für die anderen. Vielleicht ist es allgemeingültig, vielleicht gilt es nur für uns. Es ist uns nicht gegeben (gleichwohl können wir es versuchen) in den Mokassins von anderen Menschen zu laufen.

Ähnliche Erfahrungen können uns zu etwas verhelfen, das wir Emphatie nennen. Das Gefühl zu empfinden, das möglicherweise dem Gefühl nahekommt, das eine Person artikuliert oder zur Schau stellt.

Jeder kennt die Verblüffung und Verärgerung, wenn man sich irgendeine seiner Gliedmassen, Beine, Arme, Hände, Kopf usw. anstösst. Wir erwarten, dass dies nicht passiert und sind enttäuscht, wenn es passiert.

Wir steuern das aber zu keinem Zeitpunkt bewusst. Wir haben das über lange Zeit und viele schmerzhafte Erfahrungen unserem Körper antrainiert und erwarten das es funktioniert.

Keiner denkt darüber nach, wenn er oder sie oder es ein Glas hochhebt und zum Mund führt. Wir denken darüber nach, wenn wir den Mund nicht mehr treffen, den Inhalt des Glases vorher verschütten, aber nicht, wenn alles so funktioniert, wie wir denken, dass es funktionieren sollte.

Wir haben die neuronalen Netzwerke in unseren Extremitäten so weit trainiert (sic), dass wir meinen, wir können uns jetzt und auf immerdar, darauf verlassen. Wir lernen Laufen INDEM wir auf die Fresse fallen. Immer wieder. Bis alle Komponenten unseres neuronalen weitverzweigtem Netzwerks synchron in der Lage sind, zu Laufen ohne auf die Fresse zu fallen. Wir benötigen den Fall für das Training.

Genauso wie eine spezialisierte Einzel-KI von dem jeweiligen Training abhängig und über dieses limitiert ist. Auch unser interner KI-Verbund ist limitiert, aber das ist ein anderes Thema.

Über unsere KI-Verbund haben wir ein höheres Resistenzlevel als spezialisierte KI Systeme, da die menschliche Rückkopplung noch wesentlich komplexer ist, als derzeitig für eine KI erforderlich. Konservativismus ist eine typische Resistenzausprägung, in der IT bekannt als „Never touch a running system“. Veränderungen werden solange wie möglich ausgesessen um unnötige Feedbackschleifen und energiereiche Lernkurven zu vermeiden.

Man kann sagen, wir sind nicht KI, aber KI ist ein Teil von uns, den wir technisch anfangen zu externalisieren.

Die Frage des Bewusstseins ist schwierig. Ich halte es für unwahrscheinlich aber nicht für unmöglich, dass eine spezialisierte KI ein Bewusstsein entwickelt.

Aus meiner beschränkten Menschensicht erfordert ein Bewusstsein auch einen realen Körper in einer realen Umwelt. Naja, vielleicht kann man das Wort real streichen. Bewusstsein ist für mich die Sammelfunktion des Zellverbundes eines Lebewesens, die es dem Lebewesen ermöglicht, weiterzuleben oder mindestens sich fortzupflanzen.

Das impliziert eine, wie auch immer geartete, bewusste Wahrnehmung der Umgebungssituation (ein Salat oder Baum hat echt wenig Optionen der Ernte zu entgehen, aber es gibt Optionen!).

Wir tricksen das aus, indem wir den Zyklus unterbrechen, dann wenn die Lebenwesen (auch Pflanzen sind Lebewesen) am schmackhaftesten sind. Andere lassen wir gedeihen, damit Samen oder Kälber für den nächsten Zyklus parat sind.

Aber das ist ein anderes Thema, die Wechselwirkung zwischen Organismen.

Wichtig ist, wir finden das neuronale Prinzip sowohl bei uns, wie auch bei Tieren, die nicht der Säugetiergattung angehören, wie auch bei Pflanzen. Zugegeben, Pflanzen haben ein System entwickelt, das ähnlich funktioniert, aber anders aufgebaut ist. Sie sind standortgebunden, ihr Signalgebersystem hat völlig andere Parameter als die eines Lebewesens, dass sich frei bewegen kann. Bei Pflanzen ist mehr Chemie und weniger Elektrik im Spiel, grob gesagt.

Aus meiner IT Sicht weiterhin vergleichbar: Aktivierungsfunktion -> Aktion. Möglicherweise ist Rückkopplung anders bewertet, da die Rückkoppelung Standort (Wo bin ich gerade?) nur einen Ausnahmefall darstellt (Erdrutsch).

Die Exkursion diente der Vorbereitung, worauf ich hinaus will, ein Bewusstsein erfordert eine Körperlichkeit, eine wahrnehmbare Existenz in der aktuellen Welt, insbesondere der Wahrnehmung, realer Ressourcenbeschränkungen und Gefahren für die Existenz. Nur im Bezug auf Ressourcen die eine Lebensform benötigt.

Ich halte also einen KI Chatbot für weniger gefährlich und problematisch (die können derzeit 90% der CEOs ersetzen ohne dass das einer merkt oder mehr Schaden entstehen würde) als die autonomen Kampfsysteme. Das eine Text zu Bild KI bewusst wird, halte ich für unwahrscheinlich, wenn auch nicht für unmöglich. Bei einem autonomen Waffensystem (sind wir das nicht alle) sieht es anders aus.

Hier statten wir KI mit einer Wahrnehmung des Körpers aus (die Waffe soll unversehrt bleiben, bis sie ihr Ziel erreicht hat). Wir schaffen hiermit inhärent die Möglichkeit für die Entwicklung von Bewusstsein. Wenn wir Glück haben ist dieses Bewusstsein glücklich darüber am ausgewählten Zielort die Existenz aufzugeben …

Erinnert irgendwie an Selbstmordattentäter, die an 40 Jungfrauen und so glauben. Nicht effektiv, wenn wir dem Gegner eine gewisse Intelligenz zubilligen und möchten, dass unsere autonome Waffen-KI damit umgehen kann. Selbstredend erwarten wir einfach, dass die KI das besser kann als wir. Aber wenn sie es besser kann, was alles kann sie dann noch besser?

Wie auch immer, wir sollten uns bewusst sein (herrjeh, als ob der Mensch jemals den Punkt Bewusstsein erreicht hätte), das KI ein Teil von uns ist. Das ist bei weitem nicht alles (was machen Glia-Zellen eigentlich so?), aber die Fundamente der KI, wie wir sie kennen, liegen in uns und den meisten anderen Lebensformen begraben. Wir haben die gleichen Anfälligkeiten (schon mal vom eigenen Schatten überrascht und erschreckt wurden) und die gleiche Neigung zur Halluzination, wenn wir keine Fakten haben, erfinden wir uns welche.

Wir können das nutzen, um unsere Kenntnis über uns zu erweitern. Und wir können, wie immer, auch Primatenscheiss damit machen. Heisst draufhauen, unbedacht verwenden etc.

Es liegt bei euch. Ich bin zu alt für den Scheiss.

The Baker – eine Filmkritik

Ich sehe ja Ron Perlman recht gern. Ändert sich auch nicht mit diesem Film. Natürlich das übliche Hollywood Theater, ein Ex-Militär, traumatisiert, versucht den Ausstieg und wird von der ach so bösen Welt in seine alte Rolle gezwungen.

Als ob nicht jeder Mensch auf die eine oder andere Weise traumatisiert ist. Seltsamerweise ticken die meisten davon nicht aus, obwohl sie manchmal gern würden.

Soweit, so gut.

Wen würde es auch interessieren, warum und wieso er traumatisiert wurde, schliesslich kann er am Schussgeräusch das Kaliber erkennen. Ganz zu schweigen von den Befehlsgebern. Oder wen würde es interessieren, warum sein Sohn so war, wie er war? Stört nur den Action-Flow.

Aber der Punkt, der den Film interessant macht, ist der Umstand, dass man anfängt seine Sympathien auf die unsägliche Göre zu verteilen, unbeeinflusst davon, dass sie, genau genommen, ihren Vater ermordet hat, da sie die Drogen einfach mal gegen Kinderwäsche ausgetauscht hat.

Und dann noch ihren Opa in eine Situation bringt, die seine Gesundheit mehr als gefährdet. Solche Wunden steckt man als junger Mensch mit Hollywoodbonus vielleicht gerade noch weg. Im realen Leben würde Ron Perlman dreiviertel des Filmes kriechen um bis ans Ende des Films zu gelangen.

Aber sind ja nur kleine Details. Das grosse Detail ist, dass man der Göre statt den Tod zu wünschen auch noch Sympathie entgegenbringt. Das man nicht fiebert danach, wann wird diese blöde woke Tussi endlich vom Angesicht des Filmes verbannt.

Eine selbstverliebte Göre mit flackernden Schuhen, die für alle, die in ihrer Nähe sind, ein Fluch ist. Typisch für die aktuelle woke Jugend, die meint, ohne je etwas geleistet zu haben, Forderungen stellen zu können.

Ja, kann man machen. Man sollte halt nur nicht erwarten, dass man ernst genommen wird. Wenn man wie ein König auftritt, hat man auch die Pflichten eines Königs. Aber Pflichten sind nicht so das Ding dieser Generation.

Und dann kommt auch noch ein hinterfotzig manipulatives Machwerk, das einem mit Kunstkniffen, die Riefenstahl noch nicht erfunden hatte, Sympathie abnötigt für eine verachtenswerte Person. Du hast ihn gekillt, das wäre der Satz den man der Tusse hätte entgegenschleudern sollen, nicht dem Drogendealerexempel, das statuiert wurde. Und sie dann wegschicken, damit sie es wieder in Ordnung bringt. Eine Chance sollte man ihr geben, sowohl zur Erkenntnis, wie auch zur Wiedergutmachung.

Das Mutter Theresa Getue kann sich die Schnepfe nur leisten, weil andere für sie verletzt werden oder sterben. Versprechen gelten auch nichts. Entlarvend.

Und ja, die junge Dame spielt die Schnepfe hervorragend. Zickig, biestig und den „man kann ihr nicht böse sein“ Touch. Ich kann es. Ihr böse sein. Den im realen Leben überlebt vielleicht eine verzogene Göre, die die Protektion und die Macht ihrer reichen Eltern hinter sich hat. Alle anderen bleiben auf der Strecke. Was sinnvollerweise von Hollywood gern verdrängt wird. Zu viele Fragen die keiner beantworten könnte.

Ach ja und das mit dem „es ist dein eigen Fleisch und Blut“ was die Putzfrau absondert, wobei nicht klar ist, warum er auf französisch switched, der Name muss nicht zwangsläufig darauf hindeuten, da möchte ich doch darauf hinweisen, in Zeiten in denen man die Spartaner anscheinend verehrt, den ganzen Kriegskult, dass jene ihre Kinder durchaus gemeuchelt haben, wenn sie ihnen nicht tauglich erschienen. Was in sich genommen fast weniger grausam ist, als das Kind in die Wildnis zu schicken.

Nett auch die Ukrainebetrachtung. Passt irgendwie nicht in die aktuelle Zeit.

Was allerdings in die aktuelle Zeit passt ist die Schweisserbrille. Zuklappen, wenn es nicht so läuft wie man denkt und nicht hinschauen. Blöd, weil hinschauen ist ein Teil von dem Versuch sich zu einer Zivilisation zu entwickeln. Aber wer braucht schon Zivilisation heutzutage?

Wunderbar auch das Ende. Die Drogen werden dem Boss zurückgegeben und alles ist gut, obwohl der Boss, wie ein richtiger Boss, meint auch noch dafür entschädigt werden zu müssen, dass er Scheiss gebaut hat. Das ganze Theater der Göre hat also gar nichts, absolut gar nichts gebracht. Weder die Welt „besser“ gemacht, was auch immer das sein soll, noch irgendeine sinnvolle Veränderung der Zustände hervorgerufen. Ihr Vater und einige andere sind gestorben und sie ist das arme Opfer. Kein Mitleid von meiner Seite.

Jetzt kannst du weinen …

Alles in allem beachtlich, wie virtuos Hollywood auf der emotionalen Tastatur herumklimpert und wie schwer es ist, sich der Erkenntnis des Gesehenen zu stellen.

Sieh den grossen Zeiger an, wie langsam er sich bewegt …

Eine interessante Metapher bezüglich einer Kraft die sich langsam aber stetig und unaufhaltsam bewegt. Ähnlich der Gravitation. Man möchte fast an Frösche und langsam erwärmte Kochtöpfe denken. Auf die Dauer der Zeit werden wir wohl alle zu willigen Sklaven …

Hypnotic – eine Filmkritik

Es scheint wir sind in dieser Zeit in der der Kapitalismus gemäss Marx seine eigenen Grundlagen kannibalisiert. Und mit dem Film scheint es auch zu funktionieren.

Ich meine, die Metapher mit den Superhelden mit Hypnotic-Kräften, die ist doch mehr als nur billig. Im ganzen Film demaskiert sich Hollywood und die Medienindustrie in nicht gekanntem Ausmass. Die Filmrequisiten werden Teil des Films und Teil der Handlung. Der Blick hinter die Kulissen der Erzeuger von gefühlten Realitäten wird als brauchbares Marktprodukt angeboten.

Der Film als Metapher im Kontext zur Realität hat den Charme des Faschismus, der ja gerade wieder en vogue ist. Ehrlichkeit und Wahrheit verwoben mit einer simplifizierten Glaubensbotschaft zur Herrschaftssicherung. Für einfache Gemüter geschaffen, die der Komplexität des Lebens überdrüssig sind und, vor allem, keine Zeit dafür haben.

Dank der Verluste in Bildung allgemein wieder mal ein brauchbares Produkt, das weiterhin elegant verhindert, dass der Markt über seine eigenen Füsse fällt.

Domino entspringt wahrscheinlich den feuchten KI-Träumen der halbwissenden Elite. Aber KI ist ein Schwert mit mindestens zwei scharfen Seiten.

Interessant ist zumindest der Gedanke des Resets: Man könnte die Welt wie man sie bis anhin wahrgenommen hat, einfach so exorzieren und dann per Trigger wiederherstellen.

Das mit Exorzieren, ja, da gab es neben Unfällen genug wissenschaftlich grausame Forschung, die gezeigt hat, dass dies möglich ist. Auch unumkehrbar.

Das mit den Trigger scheint mir doch bis jetzt eher im Stadium „bei manchen hatten wir Glück“ zu sein. Und selbst wenn die Erinnerung zurückkehrt, die Integrität der ehemaligen Person wird es nicht tun. Zurückkehren, meine ich.

Man kann aus den Medien, Hollywood ist für mich der Begriff, der diese Medien am Besten beschreibt, ablesen, wie es um unsere Realität steht und was die Ziele der Mächtigen sein könnten oder sind.

Ich meine, nehmen wir den Film. Da wird so ein Division geschaffen, die nach Belieben das Realitätsbild anderer Menschen manipulieren kann. Und zwei werden abtrünnig, weil sie ihr Kind mit den Fähigkeiten alle zu manipulieren, vor dieser Division schützen wollen. Echt jetzt? Männer die auf Ziegen starren?

Wozu sollte man eine solche Truppe brauchen, wenn man schon so etwas wie einen Medien-Hollywood Komplex hat, den Propagandafortsatz des militärisch-industriellen Komplexes. Der in COVID-Zeiten (man beachte die Abspanne in Filmen seit und nach COVID) gezeigt hat, dass man 60% garantieren kann. 60% werden das propagierte Weltbild übernehmen. Das reicht locker für divide et impera. Der Volksempfänger als Vorbild für Medien und Leni Riefenstahl als letzter Schliff für Hollywood.

Und das Tollste. Es funktioniert. Genauso wie die Filterblasen auf Unsocial Media. Aber es ist ja auch nichts Neues, schon in den 70er hat der Ex-IBMler Amdahl den Begriff FUD medial geprägt, ein Thema das durchaus vom Militär, diversen Geheimdiensten und Interessengruppen getestet wurde. Furcht, Unsicherheit, Zweifel. Schon die Römer kannten teile und herrsche. Also alles alte Konzepte, die bewiesen haben, dass sie sehr oft funktionieren. Am Besten, wenn Wohlstand um sich greift. Wenn die Menschen mehr als nur ihr Leben zu verlieren haben. Diesen kleinen Randparameter vergisst man in letzter Zeit auffallend.

Ohne die Realität zu kennen ist man allerdings weiterhin hoffnungslos Hollywood ausgeliefert. Selbst Metaphern sind nicht als solche erkennbar. Und Realität wurden in den letzten Jahren mehr als zerstört. Auch und gerade von den süchtigen Konsumenten dieser Medienstruktur.

Sie wurde zum selben Produkt wie dieser durchaus aufschlussreiche Film.

Viel Spass beim Ansehen.

P.S.: „Er: Du hast ihn getötet. Sie: Er war schon längst tot, ich habe ihn erlöst.“ ist auch so eine von den voll krassen Realitätsverschiebungsmaschen. Solange derjenige nicht ehrlich darum bittet, ist es immer noch Töten, nicht Erlösen. Und auch kein Kollateralschaden, wie man militärisch ausgeführten Zivilistenmord so neusprechmässig bezeichnet.