Glaubensfrage Erbschaft
Cool. 78,x% der wählenden Schweizer bei einer Stimmbeteiligung von knapp 43% glauben, dass ihre Erbschaft in einem Bereich liegt, der für eine Erbschaftssteuer, wie vorgeschlagen, relevant wäre. Gut, wenn wir jene die zur Armut zählen abziehen, sind wir ungefähr bei 91% mögliche Wähler, insgesamt.
Ich möchte bezweifeln, dass diese 78% der wählenden Bevölkerung irgendwie auch nur im Ansatz in einen Bereich kommen würden, der sie und ihre Nachkommen steuerlich betreffen würde. Gut, der Prozentsatz der Reichen ist in der Schweiz hoch, aber bei weitem nicht über 50%. Selbst wenn jeder Reiche zum Wählen geht, sind 42% nicht drin.
Schätze die Schweiz ist immer noch ein Volk von guten Sklaven. Jene, die die ärgsten Verfechter der bestehenden Ordnung und der Feind jeder Freiheit sind. Die den Gruss vor dem Hut vollziehen.
Und Jene, die sich wegducken, die nicht zum Wählen gehen und bei einem Lynchmord vielleicht das Weite suchen oder mitfeiern. Die Generation Nach mir die Sinflut, Hauptsache ich hab Spass.
Dabei hatte die Nation so einen guten Start. Und es gäbe soviel Möglichkeiten im Gegensatz zu wesentliche repressiveren Ländern.
Für mich gilt immer noch, als Neu-Schweizer, Gessler? Muss ich den kennen? Ausser bei der Aufnahmeprüfung.
Einen Gruss bekommen nur jene, denen ich Wert beimesse. Symbole gehören da nicht dazu.
Aber positive thinking, die Propaganda und die Angstmache wirkt. Ist ja immerhin etwas.
